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Projekt

Diagnostik und web-basierte Intervention bei Rechenschwächen nach dem Grundschulalter

Nachwuchsgruppe Neuro-kognitive Plastizität

WissenschaftsCampus Tübingen, Cluster: Special Needs: Diagnostik, Intervention und soziale Interaktion in Risikogruppen

Laufzeit

Januar 2010 - Dezember 2012

Förderung

WissenschaftsCampus Tübingen

Projektbeschreibung

Hintergrund und Motivation
Rechenschwierigkeiten stellen ein besonders gravierendes Handicap etwa bei der Jobsuche dar. Vor diesem Hintergrund ist es erstaunlich, dass die individuelle Differentialdiagnostik im Bereich des Rechnens im Wesentlichen mit dem Grundschulalter endet. Darüber hinaus gibt es einen Wildwuchs an Interventionsmaßnahmen, jedoch – jedenfalls für etwas ältere Kinder – kaum Maßnahmen, die wissenschaftlich fundiert und spezifisch auf die jeweiligen Defizite zugeschnitten sind.

Forschungsziele und Methoden
Die Projektziele sind an den Schlüsselzielen des WissenschaftsCampus Tübingen orientiert: Vielfältigkeit, Informationsvermittlung und sozialer Charakter. Konkrete Ziele des Projektes sind dabei, (i) den multi-modalen Ansatz in der Diagnostik von Rechenschwächen auf Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse zu erweitern.und (ii) darauf aufbauend die adaptiven (sozial unterstützenden) Eigenschaften des World Wide Web in einem Trainingstool für alltagsnahes Rechnen zu nutzen, um im Netz eine Plattform zu implementieren, die das Lernen schulisch und außerschulisch unterstützen kann.

Für allgemeine Aspekte der Mathematikförderung mit neuen Medien unter besonderer Berücksichtigung des Konzepts der Embodied Cognition von Zahlen und erste Schritte zu deren Implementation in den Mathematikförderunterricht konsultieren Sie bitte auch die Projekte "Rechnen mit Medien" bzw. Verkörperlichtes Lernen von Numerosität für den Transfer in die schulische Praxis.

Kooperationen

  • Prof. Dr. Hans-Christoph Nürk, Universität Tübingen, Psychologisches Institut, Abteilung für Diagnostik und Kognitive Neuropsychologie
  • Prof. Dr. Ulrich Trautwein, Universität Tübingen, Institut für Erziehungswissenschaft, Abteilung für Empirische Bildungsforschung und Pädagogische Psychologie
  • Prof. Dr. Oliver Lüdtke, Universität Tübingen, Institut für Erziehungswissenschaft, Abteilung für Empirische Bildungsforschung und Pädagogische Psychologie

Publikationen

  • Moeller, K., Huber, S., Nuerk, H.-C., & Willmes, K. (2011). Two-digit number processing - holistic, decomposed or hybrid? A computational
    modelling approach. Psychological Research, 75, 290-306.
  • Domahs, F., Moeller, K., Huber, S., Willmes, K., & Nuerk, H.-C. (2010). Embodied numerosity: Implicit hand-based representations
    influence symbolic number processing across cultures. Cognition, 116, 251-266.