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Projekt

Vermittlung konflikthafter naturwissenschaftlicher Sachverhalte in Museen und Ausstellungen: Die Rolle authentischer Objekte

Arbeitsgruppe Realitätsnahe Darstellungen

Laufzeit

August 2009 - Juli 2013

Förderung

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Logo http://www.wissenschaftundoeffentlichkeit.de im Rahmen des Schwerpunktprogramms SPP 1409 | Wissenschaft und Öffentlichkeit: Das Verständnis fragiler und konfligierender Evidenz

Webseite

http://www.wissenschaftundoeffentlichkeit.de

Projektbeschreibung

Wissenschaftsmuseen haben nicht nur die Aufgabe, die Genese wissenschaftlicher und technischer Erkenntnisse in einer historischen Perspektive darzustellen, sondern greifen zunehmend aktuelle Themen auf, die kontrovers diskutiert werden. Während sich Internet und Massenmedien darauf beschränken müssen, Inhalte mittels verschiedener Zeichensysteme (Texte, Bilder) zu präsentieren, zeichnen sich Museen durch die Möglichkeit aus, Objekte auszustellen und für die Darstellung von Themen zu nutzen. Aus Sicht der Museumsforschung sind Objekte nicht nur zentrales Merkmal von Ausstellungen, sondern auch mit spezifischen Vorteilen für die Vermittlung von Ausstellungsinhalten verbunden. In dem am IWM laufenden Teilprojekt des DFG Schwerpunktprogramms „Wissenschaft und Öffentlichkeit“ sollen die von Museumsforschern angenommenen Vorteile von Objekten empirisch überprüft werden. In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für neue Technologien (ZNT) am Deutschen Museum werden Ausstellungelemente entwickelt, die sich hinsichtlich ihrer Authentizität unterscheiden. Inhalt der Ausstellung sind aktuell diskutierte Themen, wie Nanotechnologie und neue Materialien in der Medizin, die den Umgang mit fragiler, konfligierender Evidenz im Museum voraussetzen.

Kooperationspartner

  • Deutsches Museum München