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Projekt

WTimpact: Einfluss kollaborativer Wissensentwicklung auf Einstellung und emotionalen Bezug

ArbeitsgruppeWissenskonstruktion
Laufzeit09/2017–08/2020
FörderungBundesministerium für Bildung und Forschung
Projektbeschreibung

Egal ob Schallplatten, Treuepunkte oder Gartenzwerge: Über 50 Prozent der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland sammeln irgendetwas. In Bürgerwissenschaftsprojekten, sogenannten Citizen Science-Projekten, sammeln Bürgerinnen und Bürger mittlerweile vermehrt Daten über z.B. Wildtiere oder Fledermäuse. Bisher ist allerdings wenig über die Erfolgsfaktoren dieser Projekte bekannt. Daher ist das Ziel des WTimpact Projektes, herauszufinden, wie man Bürgerwissenschaftsprojekte optimal gestalten kann.


Immer öfter arbeiten in Forschungsprojekten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Bürgerinnen und Bürgern zusammen. Man spricht bei dieser Art der gemeinsamen Forschung auch von Bürgerwissenschaft oder Citizen Science. Citizen Science-Projekte sollen zum einen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern helfen, Daten und Informationen zu gewinnen. Gleichzeitig sollen sie den Teilnehmenden Kenntnisse über das jeweilige Forschungsfeld und die wissenschaftliche Arbeitsweise vermitteln.


Bisher weiß man nur wenig darüber, welchen Einfluss Citizen Science tatsächlich auf die Teilnehmenden hat. Ziel des Forschungsprojektes „WTimpact: Kollaborative Wissensentwicklung als Transferinstrument – vom Wissenstransfer zum Wissensaustausch“ ist es, mehr darüber herauszufinden. Die neuen Erkenntnisse sollen helfen, Citizen Science-Projekte in Zukunft so zu gestalten, dass Teilnehmende optimal davon profitieren.


Das Teilprojekt des IWM untersucht, (1) wie die teilnehmenden Bürgerwissenschaftlerinnen und Bürgerwissenschaftler ihre Tätigkeit in den Best-Practice-Beispielen (Monitoring von terrestrischen Säugetieren und Fledermäusen bzw. Luftqualität und Wetter in der Stadt) wahrnehmen, (2) wie sie die Themen des jeweiligen Best-Practice-Beispiels wahrnehmen und (3) was sie aus ihrer Tätigkeit in den jeweiligen Best-Practice-Beispielen mitnehmen. Dazu werden zunächst Fragebögen entwickelt, die dann in sowohl Feldstudien als auch experimentellen Laborstudien eingesetzt werden. Außerdem entwickelt das gesamte Verbundprojekt ein Transferinstrument. Hierzu werden später die Befunde aller Teilprojekte zusammengeführt und Empfehlungen zur Anwendung des Instruments für andere Wissenstransferkontexte erarbeitet.

Kooperationen

Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin

Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und der Mathematik (IPN) in Kiel

Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) in Leipzig