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Internetnutzung

Wissensbezogene Internetnutzung

Wissensprozesse mit digitale Medien finden nicht nur im formalen Rahmen von Schule und Hochschule statt, sondern auch in der Freizeit. Menschen recherchieren selbstgesteuert im Internet, nutzen Wikipedia zum Nachschlagen oder Facebook, um sich mit anderen zu vernetzen. Sie erwerben dabei Wissen, tauschen sich mit anderen Menschen aus und erschaffen gemeinsam Produkte. Die wissensbezogenen Prozesse reichen hier von ganz bewussten Prozessen bis hin zu weniger bewussten (Lern-)Prozessen wie z.B. dem Phänomen der ambient awareness, das durch das Durchscrollen von Sozialen Netzwerk-Timelines wie z.B. Twitter und Facebook entsteht. Hierbei suchen Personen nicht gezielt nach Informationen sondern werden, quasi nebenbei, über tagesaktuelle Geschehnisse, sowohl im privaten Umfeld aber auch über Ereignisse in der Welt, informiert.


 

Einflüsse sozialer Medien darauf, von wem wir Informationen und soziale Unterstützung erhalten, werden am IWM in einem ERC Starting Grant untersucht.

Neben diesem Projekt, werden eine Reihe von Forschungsfragen im Kontext der wissensbezogenen Internetnutzung am IWM untersucht:


  • Wie verändert sich z.B. die Arzt-Patientenbeziehung, wenn Laien im Internet mögliche Diagnosen recherchieren [WCT]
  • Wie müssen Online-Plattformen gestaltet sein, dass Menschen nicht nur mit Gleichgesinnten kommunizieren und ihre Meinung bestätigen, sondern dass sie tatsächlich mit neuen Informationen konfrontiert werden [Tagging; Analytics for Everyday learning; Rückschaufehler]? 
  • Führen Vergleichsprozesse in sozialen Medien zu Neid [ERC]
  • Wie konstruieren Personen gemeinsam neues Wissen und welche Fehler hat die Wikipedia [Wikipedia]?

 


Wissensmedien in...

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Das Internet ist fester Bestandteil unseres Alltags. Das Leibniz-Institut für Wissensmedien erforscht, was es bedeutet, das Internet wissensbezogen zu nutzen. Die Forscher haben dabei einen entscheidenden Faktor im Fokus: den Menschen.