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Projekt

Digitale Materialitäten. Virtuelle und analoge Formen der Ausstellung von Museumsartefakten (DigiMat)

ArbeitsgruppeRealitätsnahe Darstellungen
Laufzeit04/2021–03/2024
FörderungLeibniz-Wettbewerb
Projektbeschreibung

Im Rahmen des Projekts "DigiMat" arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Kulturwissenschaften, Psychologie und Materialwissenschaften zusammen, um die digitale Bildgebung mit physikalisch-chemischer Analyse historischer Museumsartefakte zu kombinieren, um neue Wahrnehmungs- und Interaktionsebenen zwischen Museumsbesuchern und den Ausstellungsobjekten zu erzeugen. Von der digitalen Bildgebung wird dabei angenommen, dass sie dem Museumsbesucher neue und ansonsten verborgene Erkenntnisse über die jeweiligen Ausstellungsobjekte zugänglich machen kann.


Im Teilprojekt des IWM wird dabei der Einfluss digitaler Material-Visualisierungen von Ausstellungsobjekten auf Wissenserwerbsprozesse empirisch untersucht. Bei den Material-Visualisierungen handelt es sich um neue 2D- und 3D-Bildgebungstechniken insbesondere basierend auf den neuesten Entwicklungen in der Röntgentomographie und Elektronenmikroskopie mittels derer strukturelle, chemische und funktionale Eigenschaften des Objekts für den Museumsbesucher sichtbar gemacht werden können. Es wird erforscht, inwiefern die Präsentationen von Ausstellungsobjekten in Kombination mit deren Material-Visualisierungen die wahrgenommene Intimität zwischen Objekt und Museumsbesucher, das Wissen um die historischen Hintergründe des Objektes sowie das Verständnis der Mechanismen, die der Funktion der Objekte zugrunde liegen, fördern können. Dies wird sowohl anhand von Laborstudien als auch mittels Feldstudien in Ausstellungen untersucht, die ergänzend im Rahmen von Besucherbefragungen evaluiert werden.


Kooperationen
  • Deutsches Schifffahrtsmuseum/Leibniz-Institut für Maritime Geschichte

  • Universität Bremen (MAPEX)