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Nachrichtenarchiv

03.12.2014  |  Wiederwahl von Prof. Friedrich W. Hesse als Vizepräsident der Leibniz-Gemeinschaft
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Im Rahmen der Jahrestagung der Leibniz-Gemeinschaft am 28. November in Berlin hat sich der Vorstand der Wissenschaftsorganisation neu konstituiert. Prof. Dr. Dr. Friedrich W. Hesse, Gründungsdirektor des IWM, wurde von der Mitgliederversammlung der insgesamt 89 Leibniz-Institute für weitere zwei Jahre zum wissenschaftlichen Vizepräsidenten gewählt.
Der Vorstand ist für die Geschäftsführung und strategische Ausrichtung verantwortlich und vertritt die Leibniz-Gemeinschaft nach außen.
Der Kognitionswissenschaftler Hesse leitet in Tübingen das Leibniz-Institut für Wissensmedien sowie die Abteilung Angewandte Kognitionspsychologie und Medienpsychologie der Universität Tübingen. 2009 initiierte er in Tübingen den bundesweit ersten WissenschaftsCampus, dessen Sprecher er auch ist. Das Thema des Wissenschaftscampus ist "Bildung in Informationsumwelten".


28.11.2014  |  Hauke S. Meyerhoff gewinnt Leibniz-Nachwuchspreis
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Der Leibniz-Nachwuchspreis in der Kategorie Geisteswissenschaften und Bildungsforschung ging 2014 an Hauke S. Meyerhoff vom IWM. Insgesamt wurden drei Preisträger aus einer Gruppe von 500 Doktoranden ausgewählt. Verliehen wurde der Preis im Rahmen eines Festakts anlässlich der Jahrestagung der Leibniz-Gemeinschaft am 26. November in Berlin.
Hauke Meyerhoff überzeugte die Jury mit seiner Doktorarbeit „Linking perceptual animacy to visual attention: An investigation of detection efficiency and attentional bias for chasing objects among distracters”. Er untersuchte, wie der Mensch abstrakte soziale Wechselbeziehungen verarbeitet. Mit seinen Ergebnissen widerlegt er nicht nur bestehende Annahmen zu Wahrnehmungsprozessen belebter Objekte, sondern liefert auch wichtige Hinweise sowohl für Lern- als auch für Neurowissenschaften. Hauke Meyerhoffs Erkenntnisse eröffnen Perspektiven für mögliche Lerneffekte durch Computerspiele und für das Erkennen autistischer Störungen.
Nach Markus Huff (2007) und Kristin Knipfer (2010) ist Hauke Meyerhoff der dritte Leibniz-Nachwuchspreisträger des IWM.


19.11.2014  |  Sehen, Denken, Lernen
Sehen, Denken, Lernen in Museen heißt die Tagung, die Prof. Stephan Schwan zusammen mit Prof. Annette Noschka-Roos und Prof. Doris Lewalter vom 28. bis 29. November im Kerschensteiner Kolleg im Deutschen Museum in München ausrichtet. Dabei werden empirische Studien zu Themen der Bildungsforschung in Museen vorgestellt, die Grundlage für eine interdisziplinäre Diskussion sein werden.
Silke Dutz und Moritz Borchers präsentieren auf der Tagung ihre am IWM gewonnenen Forschungsergebnisse.


18.11.2014  |  Apps zum Lehren, Lernen und Forschen
"Apps zum Lehren, Lernen und Forschen" lautet der Titel des Online-Podiums am Montag, 24. November, um 11 Uhr. Es diskutieren Prof. Dr. Marco Kalz von der Open University der Niederlande und Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Victoria Pammer-Schindler von der Technischen Universität Graz. Die Veranstaltung ist Teil des aktuellen e-teaching.org-Themenspecials "Mobiles Lernen", zu dem das Bildungsportal bis Februar laufend neue Inhalte und Veranstaltungen anbietet.



18.11.2014  |  Special issue von Julia Kneer und Aileen Oeberst
Julia Kneer und Aileen Oeberst haben im aktuellen online Magazin In-Mind 3/2014 ein special issue veröffentlicht.
Die Autorinnen stellen sich dabei die Frage, inwiefern uns vor allem die interaktiven Medien zu Hause bestimmen und inwieweit uns deren Inhalte beeinflussen. Dabei geht es um das Zusammenspiel von Medienformen und Medieninhalten mit Emotionen, Kognitionen, Gedächtnis und natürlich auch um den Einfluss, den andere Menschen auf unseren Medienkonsum und dessen Wirkung haben. Um den Leserinnen und Lesern des Magazins einen Einblick in verschiedene Bereiche der Medienpsychologie zu geben, haben Julia Kneer und Aileen Oeberst insgesamt 15 Artikel in zwei Sonderausgaben zusammengefasst. Die gerade erschienene erste Sonderausgabe „Chancen und Herausforderungen der Mediennutzung im Bereich Lernen und Gesundheit“ widmet sich speziell den Fragen, inwiefern Medien das psychische und physische Wohlbefinden beeinflussen können und welche möglichen Potenziale Medien beinhalten, um Lernprozesse zu unterstützen. Die zweite Ausgabe zum Thema „Medien, Nachrichten und wir“ wird sich schwerpunktmäßig mit dem Thema Nachrichten beschäftigen – mit klassischen Nachrichten aus den Massenmedien sowie mit „Nachrichten von uns“, wie sie immer häufiger in Kommentaren, sozialen Netzwerken etc. anzutreffen sind. Schließlich wird die Frage Thema, inwiefern Medien unser Bild von der Welt, den anderen und uns selbst beeinflussen.
Der zweite Beitrag erscheint im Frühjahr 2015.


12.11.2014  |  EU-Projekt MIRROR mit „exzellent“ abgeschlossen!
Das EU-Projekt MIRROR – Reflective learning at work wurde diesen Sommer nach vier Jahren Laufzeit erfolgreich abgeschlossen und von der Europäischen Kommission mit der Bestnote „exzellent“ bewertet. In MIRROR untersuchte das IWM zusammen mit 14 weiteren europäischen Partnern, wie reflektives Lernen (Lernen auf Basis von bisherigen Erfahrungen) am Arbeitsplatz mit Hilfe von Computer-Applikationen unterstützt werden kann. Die Ergebnisse aus MIRROR fließen nun zum einen in weitere Forschungsprojekte ein, während die in MIRROR entwickelten Apps Mitarbeitende in Unternehmen unterschiedlicher Branchen unterstützen. Weitere Informationen über das Projekt wie Forschungsberichte und Publikationen gibt es auf der Projektseite.


07.11.2014  |  WissenschaftsCampus im Blickfeld der TV-Sender
Wissenschaftler des WissenschaftsCampus' Tübingen wurden für einen Beitrag über Essstörungen im RTL-Nachtjournal von einem Fernsehteam besucht. Ausgestrahlt wurde die Sendung über das Teilprojekt „Unterstützung zur Überwindung von Barrieren kindlicher Adipositas mit Hilfe eines digitalen Lernspiels“ im Oktober.
Prof. Dr. Stephan Zipfel, Dr. Kathrin Giel, Dr. Isabelle Mack und Norbert Schäffeler erforschen die Entwicklung von Wissen über Adipositas und Präventionsstrategien. Präsentiert wurde dem TV-Team unter anderem das modular aufgebaute Lernspiel zur Adipositas-Prävention, das Kinder durch eine Bewegungssteuerung zu körperlicher Aktivität anregen soll. Nebenbei vermittelt das Spiel Wissen über Grundsätze gesunder Ernährung und den Umgang mit psychosozialen Faktoren wie Stress und Problemen.
Am 5. November wurde wieder gedreht, dieses Mal für einen ausführlichen Bericht in der ZDF-Sendung "WISO" am Montag, 10. November. Außerdem wurden am selben Tag Beiträge im ZDF-Morgenmagazin gesendet.



06.11.2014  |  Mobiles Lernen - Hohenheim
Am Montag, 10. November, ab 14 Uhr werden im Rahmen eines Online-Podiums auf e-teaching.org die Projekte „Hohenheimer Lernorte“ und „Mobile Lehre Hohenheim" sowie die Hohenheim-App vorgestellt. Die Veranstaltung findet im Rahmen des aktuellen e-teaching.org-Themenspecials "Mobiles Lernen" statt. Sie wird aufgezeichnet und steht wenig später zur Nachbetrachtung zur Verfügung. Weitere Informationen sowie den Login gibt es unter: http://t.co/sZ8uwrFOpf


05.11.2014  |  Mobiles Lernen
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Das Informationsportal e-teaching.org des Leibniz-Instituts für Wissensmedien widmet sich aktuell dem „mobilen Lernen“. Dieses Themenspecial beinhaltet Berichte aus der Praxis, Podcasts, Videos und Grundlagentexte. In der zugehörigen Online-Veranstaltungsreihe stellen E-Learning-Expertinnen und -Experten aktuelle Forschungsergebnisse vor und laden zur Diskussion ein. Der nächste Vortrag findet am 10. November statt. Weitere Informationen zum Event und zum Special gibt es auf den Internetseiten von e-teaching.org.


15.10.2014  |  Yvonne Kammerer ins Management Committee der COST Action E-READ gewählt
Yvonne Kammerer wurde in das Management Committee der europäischen COST Action "Evolution of reading in the age of digitization" (E-READ) berufen. Ziel der 4-jährigen COST Action ist es, die Auswirkungen der Digitalisierung auf Leseverhalten und Leseverständnis zu erforschen. An dem Verbund, dem Prof. Anne Mangen vorsteht, beteiligen sich Forscher aus über 20 europäischen Ländern.


07.10.2014  |  Workshop am IWM
Am 9. und 10.Oktober wird am Leibniz-Institut für Wissensmedien ein Workshop zum Thema "Automatische Textanalyse" ausgerichtet. Die Experten Ryan Boyd und Magdalena Wolska geben Einblicke in die Möglichkeiten und Grenzen computergestützter Auswertung von Texten, beispielsweise auf Internetseiten, in Wikipedia oder Newstickern. Dabei steht die Frage im Zentrum, ob und wie man die immer zahlreicher zur Verfügung stehenden Daten im Netz ("Big Data") mittels Textanalysetools oder maßgeschneiderten Algorithmen analysieren kann.
Der Workshop gehört zum DFG Schwerpunktprogramms "Wissenschaft und Öffentlichkeit" und wird von der DFG gefördert.


01.10.2014  |  Kinder komponieren mit Lego
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Am 25. und 26. September fand wie im letzten Jahr in Mozarts Geburtshaus in Salzburg der Workshop "Zu Tisch, bitte! - Komponieren mit LEGO" statt. In dieser Kooperation der Stiftung Mozarteum mit dem IWM wurden unter der Leitung der Komponistin Manuele Kerer 21 Kinder an die Gestaltung musikalischer Muster mit LEGO-Steinen herangeführt. Dabei kam der am IWM entwickelte interaktive Multi-Touch-Tisch ein weiteres Mal zum Einsatz. Ausgangspunkt zu dessen Entwicklung waren folgende Fragen: Wie kann man digitale Medien, speziell interaktive Oberflächen wie Tablets oder Multi-Touch-Tische nutzen, um Kindern musikalische Fertigkeiten zu vermitteln? Was sind geeignete visuelle und haptische Modelle? Die Kinder entwickelten mit LEGO-Steinen eigene Kompositionen. Die Workshop-Ideen wurden am Tag der Offenen Tür aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums der Gebäude des Mozarteums am 28. September der Öffentlichkeit präsentiert.


25.09.2014  |  Leibniz-Institut für Wissenmedien stark auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie vertreten
Auf dem 49. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie vom 22. bis 25. September in Bochum ist das Leibniz-Institut für Wissensmedien mit 15 Beiträgen vertreten. Die Symposien, Vorträge und Poster spiegeln die Bandbreite der Forschung des IWM wider. Der alle zwei Jahre stattfindende Kongress stellt die größte nationale Tagung wissenschaftlicher Psychologie dar.


24.09.2014  |  Drei Preise für Wissenschaftlerinnen des Leibniz-Instituts für Wissensmedien
Auf der Tagung der EARLI SIG 6-7 in Rotterdam gingen gleich drei Auszeichnungen an Wissenschaftlerinnen der Arbeitsgruppe Hypermedia. Der Best Poster Award wurde Birgit Brucker verliehen für ihren Beitrag zum Einfluss der Handnähe auf den Wissenserwerb mit Multi-Touch-Oberflächen . Jessica Kornmann erlangte den zweiten Platz für ihr Paper über die Bedeutsamkeit der Arbeitsgedächtniskapazität von Kindern bei der Navigation in hypermedialen iPad Lernumgebungen. Das Poster Social Media Fertigkeiten von IT-Auszubildenden von Yvonne Kammerer wurde mit dem dritten Platz dotiert.
Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen der SIG 6 (Instructional Design) und der SIG 7 (Learning and Instruction with Computers), die vom 27. bis 29. August zum Thema “Seeing eye to eye: New approaches to studying and designing social aspects of learning and instruction” tagten.


08.08.2014  |  Internationale Summer School "Self-Regulation in a Digital World" erfolgreich zu Ende gegangen
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Vom 4. bis 8. August 2014 nahmen 31 internationale Nachwuchswissenschaftler an der zweiten Internationalen Summer School des Leibniz-WissenschaftsCampus Tübingen und des Leibniz-Instituts für Wissensmedien im Schwarzwald teil. Zum Thema „Self-Regulation in a Digital World“ erarbeiteten und diskutierten sie in drei verschiedenen Workshops neue Forschungsfragen und –methoden zusammen mit renommierten Wissenschaftlern. Die Workshops leiteten Vincent Aleven (Carnegie Mellon University, Pittsburgh), Denise de Ridder (Utrecht University) und Keith Hampton (Rutgers University, New Brunswick). Am ersten Tag referierten Phil Winne (Simon Fraser University, Burnaby) und Malte Friese (Saarland University, Saarbrücken) als Keynote Speaker. Die Teilnehmer der Internationalen Summer School kamen von Universitäten aus Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien, Schweden und den USA.


18.07.2014  |  Nachwuchs-Workshop der Ad-hoc-Gruppe Gesundheitskommunikation der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft.

Gesundheitsbezogene Medieninhalte gewinnen sowohl für Anbieter von Information und Beratung als auch für Nutzer dieser Angebote an Bedeutung. Dabei geht es nicht nur um die Frage, wie Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung kommunikativ zu begleiten sind, sondern auch um nicht-intendierte Effekte, die mit Kommunikation und Mediennutzung verbunden sein können. Hieraus resultiert ein immenser Forschungsbedarf für Wissenschaftsdisziplinen, die sich mit medialer und interpersonaler Kommunikation in Gesundheitskontexten befassen. Im Rahmen des Workshops der Ad-hoc-Gruppe Gesundheitskommunikation der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, der am 17. und 18. Juli 2014 am Leibniz-Institut für Wissensmedien stattfindet, sind DoktorandInnen angesprochen, die ihre Dissertationsvorhaben im Forschungsfeld Gesundheitskommunikation einer Fachöffentlichkeit vorstellen und ihre theoretischen wie methodischen Zugänge mit Peers diskutieren möchten.


15.07.2014  |  Prof. Dr. Kai Sassenberg ins Executive Committee der European Association of Social Psychology (EASP) gewählt
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Im Rahmen des 17. General Meetings der European Association of Social Psychology (EASP) vom 9.-12. Juli 2014 in Amsterdam wurde Prof. Dr. Kai Sassenberg ins Executive Committee der EASP gewählt. Die Amtszeit beträgt 6 Jahre. Prof. Sassenberg ist Leiter der Arbeitsgruppe Sozial-motivationale Prozesse am Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM). Die EASP ist mit über 1200 Mitgliedern die führende Vereinigung der Sozialpsychologen in Europa.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IWM waren an diesem General Meeting der EASP mit mehr als 15 wissenschaftlichen Beiträgen beteiligt.


09.07.2014  |  Zweite Evaluierung des Leibniz-WissenschaftsCampus Tübingen

Am 7. und 8. Juli trafen sich alle 60 Partner des Leibniz-Wissenschaftscampus Tübingen "Bildung in Informationsumwelten" (WCT) zusammen mit dem Wissenschaftlichen Beirat im Leibniz-Institut für Wissensmedien zur zweiten Evaluierung des Forschungsverbundes. Sprecher des WCT, Prof. Dr. Dr. Friedrich W. Hesse, leitete in die Thematik ein und Dr. Jürgen Buder stellte das aktuelle Rahmenkonzept vor. Anschließend stellten alle Cluster und Teilprojekte ihren aktuellen Arbeitsstand und die bisherigen Forschungsergebnisse mit Posterpräsentationen und interaktiven Exponaten vor.

Der Wissenschaftliche Beirat zeigte sich wiederholt beeindruckt von Konzept und Arbeitsstand des Leibniz-WissenschaftsCampus Tübingen. In einem ersten Gesamt-Feedback hob er die enormen Fortschritte hervor, die der interdisziplinäre Forschungsverbund auf verschiedenen Ebenen gemacht hat: zum einen hat sich die Kohärenz innerhalb der Cluster enorm gesteigert, zum zweiten wurde mittlerweile eine sehr stimmige Gesamtkonzeption entwickelt, in der alle Cluster gut und nachvollziehbar verankert sind, zum dritten ist auch Outputorientierung gewachsen, was man beispielsweise an der Anzahl der fertig gestellten Promotionsarbeiten sieht.


08.07.2014  |  Tagung: Sehen, Denken, Lernen in Museen – Empirische Bildungsforschung an informellen Lernorten (28./29.11.2014)
Wie lassen sich in Ausstellungen mehrperspektivische oder konträre Sachverhalte am besten kommunizieren? Wie wird in Ausstellungen Neugier und Interesse erzeugt? Wie lernen Kinder, wie Erwachsene, wie ältere Menschen im Museum? Antworten zu diesen und viele weiteren Fragen sollen auf der Tagung „Sehen, Denken, Lernen in Museen – Empirische Bildungsforschung an informellen Lernorten“ am 28. und 29.11.2014 im Kerschensteiner Kolleg im Deutschen Museum in München gegeben werden. Wissenschaftler des IWM sind Mitorganisatoren dieser Tagung und freuen sich auf Ihre Forschungsbeiträge, die sich in empirischen Studien mit Themen der Bildungsforschung im Museumskontext auseinandersetzen. Nähere Informationen siehe Anhang.

CfP Empirische Bildungsforschung an informellen Lernorten (PDF)


24.06.2014  |  Online-Vortrag „Learning Analytics — Tools zur Erforschung von Lehre und Lernen” am 30. Juni 2014 auf e-teaching.org
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Das Informationsportal e-teaching.org des Leibniz-Instituts für Wissensmedien veranstaltet aktuell eine Online-Eventreihe im Rahmen des Themenspecials „E-Learning-Forschung”. Hierbei referieren Expertinnen und Experten zu forschungsbezogenen Themen im Bereich E-Learning. Den nächsten Vortrag wird Prof. Dr. Albrecht Fortenbacher von der HTW Berlin zu „Learning Analytics” halten. Der Vortrag kann am 30. Juni 2014 live mitverfolgt werden und steht im Anschluss als Videoaufzeichnung zur Verfügung. Es wird darin u.a. thematisiert, welche Daten erhoben werden und inwiefern die gewonnenen Daten Rückschlüsse auf das Lernverhalten zulassen bzw. zur Verbesserung der Lehre genutzt werden können. Nicht zuletzt geht es auch um die rechtlichen Fragestellungen, die sich bei der Erfassung personenbezogener Daten ergeben. Weitere Informationen zum Event und zum Themenspecial finden Sie auf den Internetseiten von e-teaching.org.


20.05.2014  |  Internationaler Workshop zu “Mass Collaboration and Education” am IWM
Das Web 2.0 ermöglicht eine Zusammenarbeit sehr großer Gruppen von Nutzern, die auf diese Weise gemeinsam lernen und Wissen konstruieren. Eine solche wissensorientierte Massenkollaboration findet sich etwa in Massive Open Online Courses (MOOCs) oder bei der Online-Enzyklopädie Wikipedia. Um Forscher zusammenzubringen, die sich mit diesen Phänomenen beschäftigen, veranstaltet das IWM vom 21. bis 23. Mai einen international besetzten Workshop zum Thema “Mass Collaboration and Education”. In der von Prof. Dr. Ulrike Cress, Dr. Aileen Oeberst und PD Dr. Joachim Kimmerle organisierten und von der DFG mitfinanzierten Veranstaltung werden renommierte Wissenschaftler Theorien, Methoden und Tools vorstellen und diskutieren, und so zur Entwicklung einer Forschungsagenda für die wissensorientierte Massenkollaboration beitragen.


16.05.2014  |  Sonja Utz besetzt neue Professur „Kommunikation mittels sozialer Medien“ am IWM
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Seit dem 30.04.14 bekleidet Frau Dr. Utz als international anerkannte Expertin im Bereich „Kommunikation mittels sozialer Medien“ die gleichnamige Professur am IWM. Sonja Utz erwarb das Diplom der Psychologie 1996 an der Katholischen Universität Eichstätt, wo sie 1999 für ihre Arbeit zur Identifikation mit virtuellen Gemeinschaften promoviert wurde. Anschließend war sie in Chemnitz und Amsterdam tätig und leitet seit April 2013 die Nachwuchsgruppe „Social Media“ am IWM, welche durch den prestigeträchtigen European Research Council-starting grant finanziert wird. Unter ihrer Leitung beschäftigt sich die Nachwuchsgruppe mit der Frage, wie sich die Nutzung sozialer Medien (z. B. Facebook) auf den Erhalt von emotionaler Unterstützung und relevanten Informationen auswirkt. Im Kontext des Wissensaustauschs steht vor allem die berufliche Nutzung von sozialen Medien im Vordergrund ihrer Arbeit, wobei sowohl Business-Netzwerke (z. B. Xing oder LinkedIn), als auch unternehmensinterne soziale Medien im Fokus der Untersuchungen liegen.
Dieser vielseitige Schwerpunkt bietet neben Forschungskooperationen auch zahlreiche Anknüpfungspunkte zur Zusammenarbeit mit Unternehmen in der Region. Anfragen potentieller Interessenten nimmt Frau Utz gern unter s.utz@iwm-kmrc.de entgegen.


15.05.2014  |  Wissenschaftlerin des IWM hält Vortrag zur Erfassung von Social Web-Fertigkeiten
Am 16.05.2014 hält Dr. Yvonne Kammerer, Mitarbeiterin des Leibniz-Instituts für Wissensmedien, einen Vortrag zum Thema "Erfassung von Fertigkeiten im Umgang mit dem Social Web". Der Vortrag findet im Rahmen des Symposiums "Informationskompetenz im Hochschulkontext – Interdisziplinäre Forschungsperspektiven" des Leibniz-Zentrums für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID) Trier statt, welches von Prof. Dr. Günter Krampen und Dr. Anne-Kathrin Mayer organisiert wird.
Im Vortrag stellt Dr. Yvonne Kammerer zunächst ein im Rahmen des Projekts KOMMIT entwickeltes konzeptuelles Modell vor, das Fertigkeiten im Umgang mit dem Social Web identifiziert. Anschließend werden Aufgaben zur Testung einiger der im Modell identifizierten Fertigkeiten geschildert und eine Studie präsentiert, in der anhand dieser Aufgaben die Social Web-Fertigkeiten von Auszubildenden der IT-Branche getestet wurden, um daraus Förderbedarfe abzuleiten. Abschließend wird ein Ausblick auf geplante Maßnahmen zur Förderung von Social Web-Fertigkeiten gegeben, die derzeit im Projekt KOMMIT entwickelt werden.


15.04.2014  |  Workshop zu Möglichkeiten von Serious Games.

Partner des Clusters "Überwinden von Zugangsbarrieren zu Prävention und Behandlung von Übergewicht in Kindheit und Jugend - ein medienbasierter Ansatz" (Clustersprecher: Prof. Dr. Stephan Zipfel, Universitätsklinikum Tübingen) des Leibniz WissenschaftsCampus Tübingen laden heute zum Workshop "Development of Learning Games / Serious Games in Health Education Contexts: Challenges and Opportunities" ins Leibniz-Institut für Wissensmedien. Ziel des Workshops ist es, die Möglichkeiten von Serious Games bzw. Lernspielen in der Gesundheitserziehung zu beleuchten. Hierzu werden zunächst Tübinger Ansätze im Rahmen des Leibniz WissenschaftsCampus Tübingen vorgestellt und mit internationalen Experten diskutiert.

Prof. Dr. Fernando Fernandez-Aranda ist Leiter der "Eating Disorders Unit" der Psychiatrischen Klinik Bellvitge (Barcelona, Spanien) und Professor in Psychologie der School of Medicine, University of Barcelona. Er arbeitete federführend am "PlayMancer"-Projekt, für welches ihm der "Best 2011 European Video Game for Health"-Preis verliehen wurde. Tony Lam (Lausanne, Schweiz) ist Leiter von "NetUnion". Er entwickelt Serious Games sowie Online-Plattformen in der Gesundheitserziehung/ Behandlung von psychischen Erkrankungen und bringt Expertise in der Übersetzung von (psycho-)therapeutischen Behandlungsansätzen in computerbasierte Spielumgebungen mit.


14.04.2014  |  Wissenschaftlerin des IWM präsentiert auf 3. Styrian Spring School Of Neuroscience über Fibertracking am Beispiel der numerischen Kognition

Vom 28.04.-30.04.2014 findet die 3. Styrian Spring School Of Neuroscience in Graz statt. Dr. Dr. Elise Klein, Mitarbeiterin des Leibniz-Instituts für Wissensmedien, referiert in ihrem Vortrag "It's all about connections - Fibertracking am Beispiel der numerischen Kognition" über das Verfahren des sogenannten Fibertrackings, das in vivo-Aussagen über die Integrität und den Verlauf von Nervenfaserverbindungen im Gehirn erlaubt. Sie wird Grundlagen, Probleme und Lösungsansätze der Methode präsentieren sowie das Potenzial, dass diese Methode für bildungswissenschaftliche Forschung bietet, am Beispiel des Erlernens von Rechenaufgaben zeigen.

So ist es beispielsweise möglich, durch intensive Lernprozesse induzierte Veränderungen in der Mikrostruktur des Gehirns zu messen und zu quantifizieren. Dabei eröffnet die Methode auch neue Möglichkeiten für die Erforschung von Erkrankungen mit Störungen der Hirnentwicklungs- und/oder Reifungsprozesse. Der Vortrag findet am 28.04.2014 von 14:30-17:30 Uhr statt.


26.03.2014  |  Wie sinnvoll sind Tablets im Untericht? Wissenschaftler des IWM zeigen auf der Didacta erste Forschungsergebnisse

Vom 25.-29. März 2014 findet zum 8. Mal die Bildungsmesse Didacta in Stuttgart statt. Die Veranstalter haben hierzu Prof. Dr. Peter Gerjets, Leiter der Arbeitsgruppe Hypermedia, und Prof. Dr. Katharina Scheiter, Leiterin der Arbeitsgruppe Multimedia am IWM, zu einem Vortrag zum Thema Tablet-Computer im Unterricht eingeladen. Denn viele Schulen überlegen derzeit, wie lernförderlich Tablets im Unterricht sein können, die hier als Schulbuch, als Unterrichtsbegleiter zur Bearbeitung einzelner Aufgaben oder als Gestaltungswerkzeuge eingesetzt werden können. Allerdings gibt es derzeit kaum Unterrichtsmaterialien und Software-Anwendungen, die für den Einsatz auf Tablets optimiert sind und die Funktionalitäten dieser Geräte in sinnvoller Weise nutzen. Darüber hinaus gibt es bislang nur wenig wissenschaftliche Erkenntnisse darüber, ob und vor allem unter welchen Bedingungen Tablet-Computer zu einer Verbesserung des Unterrichts beitragen können. In dem Beitrag werden erste Ergebnisse aus begleitenden Evaluationen zum Einsatz von Tablet-Computern im Unterricht referiert und Beispiele der Gestaltung multimedial-interaktiver Anwendungen vor dem Hintergrund lehrlernpsychologischer Gestaltungsprinzipien demonstriert.

Der Vortrag findet heute, 26. März 2014, von 14.00 bis 15.00 Uhr in der Halle 1, Stand 1D72 statt. Weitere Informationen finden Sie hier.


05.03.2014  |  Doktorandin des IWM nimmt an GOR Thesis Award teil

Auf der diesjährigen GOR (General Online Research), die vom 05.-07. März 2014 in Köln stattfindet, nimmt Ruoyun Lin, Doktorandin am Leibniz-Institut für Wissensmedien, mit ihrer Masterarbeit am „GOR Thesis Award“ teil. In ihrer Masterarbeit untersuchte sie den Wiederaufbau zwischenmenschlichen Vertrauens auf Facebook. Hierzu hat die Wissenschaftlerin weltweit insgesamt 459 Facebooknutzer befragt. Als Doktorandin in der Nachwuchsgruppe ERC-Social Media von Dr. Sonja Utz, untersucht Ruoyun Lin im Teilprojekt "Redefining Tie Strength" des ERC geförderten Projekts die emotionalen Vorteile der Verwendung von Social Media.

Für den „GOR Thesis Award“ können sich WissenschaftlerInnen bewerben, die seit Januar 2012 eine Abschlussarbeit im Bereich “online research” abgelegt haben. Der Award ist mit einem Preisgeld von 500€ dotiert.



18.02.2014  |  Neuer Blog: IT-Azubis lernen Social Web
Das Verbundprojekt KOMMIT, eine Projektgruppe aus Wissenschaft und Wirtschaft, hat einen neuen Blog eröffnet. Der KOMMIT-Blog wendet sich an Interessierte aus der beruflichen IT-Bildung. Drei Fragen stehen im Vordergrund: Was muss man können, um im Social Web Informationen zu suchen und zu bewerten, sie für andere zu erstellen oder für sich selbst zu speichern, zu kommentieren und zu netzwerken? Wie können diese Fähigkeiten bei IT-Azubis gefördert werden? Und wie können LehrerInnen oder AusbilderInnen selbst mehr über den Umgang mit dem Social Web lernen? Das Projekt „KOMMIT – Social Web-Kompetenz für IT-Berufe“, an dem von Seiten des IWM Dr. Yvonne Kammerer, Clara Oloff und Prof. Dr. Peter Gerjets beteiligt sind, wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert. Mehr Infos dazu gibt es auf der Projektwebseite.


24.01.2014  |  Alle MOOCs-Beteiligten an einen Tisch…

… das ist das Ziel des zweiten „MOOC European Stakeholders Summit“, das vom 10.-12. Februar 2014 in Lausanne (Schweiz) stattfindet. Prof. Dr. Ulrike Cress, stellvertretende Direktorin des Leibniz-Instituts für Wissensmedien, hat den Vorsitz des Tracks „Forschung“ inne.

Von dem Phänomen MOOCs (Massive Open Online Courses) sind in Europa viele Akteure betroffen. Politischen Entscheidungsträger, Studierende und Schüler, die an den Online-Kursen teilnehmen, bis hin zu den Wissenschaftlern, die die MOOCs abhalten. Viele Interessen – viele Bedürfnisse. Die Veranstaltung will alle Akteure zum Thema MOOCs zusammenbringen, um so Synergien zu entwickeln.

Veranstaltet wird das Treffen von der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) und P.A.U. Education.


23.01.2014  |  wissendialoge.de – Team veröffentlicht Fachbuch bei Springer Gabler

Praxisrelevant, fundiert und auf einen Blick – das Buch Wissenskollektion ist jetzt bei Springer-Gabler erschienen. Es enthält 100 Kurzbeiträgen zum Thema Organisationales Lernen und Wissensmanagement. Mit Fokus auf die wesentlichen Aspekte fasst das Buch theoretische Annahmen, empirische Ergebnisse und konkrete Tipps für die Praxis zusammen. Dahinter steht das Anliegen, den Wissenstransfer zwischen psychologischer Forschung und Praxis zu gestalten und ein Nachschlagwerk zu den wichtigsten Ideen aus dem Bereich Organisationales Lernen und Wissensmanagement anzubieten. Herausgeber des Buchs sind der Direktor des Instituts, Prof. Dr. Dr. Friedrich W. Hesse und zwei leitende Wissenschaftler, Prof. Dr. Ulrike Cress und Prof. Dr. Kai Sassenberg.

Durch die enge Verknüpfung mit der Online-Zeitschrift wissensdialoge.de sind alle Beiträge auch online aufzurufen und zu kommentieren. Das Buch soll interessierten Praktikern aus den Bereichen Organisationales Lernen, Personalentwicklung, Training und Wissensmanagement einen Überblick über aktuelle und relevante Forschungserkenntnisse und etablierte Konzepte aus diesen Bereichen bieten. Er richtet sich ausdrücklich nicht in erster Linie an ForscherInnen, sondern erfahrene Praktiker, die Phänomene, denen sie in der Praxis begegnen, besser verstehen wollen und Bedingungen für organisationale Lern- und Wissensprozesse aktiv gestalten wollen.