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22.07.2019  |  Barcamp „IWM #LearnMap“ zur digitalen Hochschullehre – Anmeldefrist läuft

Vom 14. bis 15. November 2019 findet am IWM in Tübingen eine Konferenz statt, die keine ist. Beim offenen Format des Barcamps mit dem Titel „IWM #LearnMap“ gestalten Teilnehmende das Event mit eigenen Impulsen und Fragen rund um die Digitalisierung der Hochschullehre selbst. Das Konzept dabei ist simpel: Keine Agenda, keine Gäste, nur Teilnehmende. Durch konkrete Fragestellungen, Demonstrationen von Materialien oder auch kreativem Input wie Science Slamming können Barcamper ihre Erfahrungen aus der Praxis der digitalen Hochschullehre einbringen und diskutieren. Gefragt ist das Know-how von Forschenden, Lehrenden sowie auch von Akteuren der Hochschulleitung und -verwaltung.  Interessierte können sich jetzt zum kostenlosen Barcamp „IWM #LearnMap“ anmelden und bereits im  Vorfeld in einem Online-Tool Themen vorschlagen und zur Diskussion stellen.


Weitere Informationen zum Barcamp 
https://learnmap.iwm-tuebingen.de/


Themenvorschläge 
https://barcamptools.eu/learnmap/


Anmeldung 
Die Teilnahme am Barcamp ist kostenlos. Bitte melden Sie sich bis 24. Oktober 2019 per E-Mail an: barcamp@iwm-tuebingen.de

 

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16.07.2019  |  Was im 21. Jahrhundert zählt – US-Bildungsforscher spricht am IWM über die Zukunft der Schule
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© The University of Illinois Board of Trustees

Um für eine Zukunft gewappnet zu sein, in der Automatisierung und künstliche Intelligenz Alltag sind, muss die Generation Alpha (alle nach 2010 Geborenen) heute das erlernen, was Maschinen nicht können: Kritisches Denken, flexibles Handeln, Kreativität und Kommunikationsfähigkeit. Doch wie sieht ein Schulsystem aus, das die notwendigen Kompetenzen für das 21. Jahrhundert fördert?
Prof. Dr. James Pellegrino von der University of Illinois at Chicago forscht seit über 30 Jahren zum Lernen und Denken von Kindern. Bei seinem Vortrag am IWM am 10. Juli erläuterte der Autor von über 300 Büchern und Kapiteln zu Kognition und Lernen: Schulerfolg besteht nicht nur aus kognitiver Leistung, sondern auch in der Ausbildung von inter- und intrapersonellen Skills wie etwa Teamfähigkeit. Diese drei Kompetenz-Dimensionen interagieren laut Pellegrino miteinander und müssten sowohl in Lehrplänen als auch bei der Evaluation von Schulerfolg berücksichtigt werden. Das bedürfe jedoch einer Änderung des gesamten Systems, so der Psychologe, da Lehrerinnen und Lehrer den organisatorischen Rahmen und die individuellen Fähigkeiten benötigen, um solche Curricular umsetzen zu können.
„Es liegt an den jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern weiter zu erforschen, wie sich das Schulsystem im 21. Jahrhundert neu ausrichten muss. Das ist eine Lebensaufgabe für viele und wir sollten uns individuell lieber mit einem kleinen Teil des gesamten Mosaiks beschäftigen“, so Pellegrino in seinem Abschlussplädoyer.


11.07.2019  |  Konflikte im Kopf – IWM Mitarbeitende organisieren Konferenz in Tübingen
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Sowohl für Forschende der Sozialpsychologie als auch der Kognitionspsychologie sind kognitive Konflikte ein spannender Vorgang. Diese sonst häufig separat forschenden Subdisziplinen brachten Mitarbeitende der AG Soziale Prozesse des IWM nun auf einer zweitägigen Konferenz in Tübingen zusammen. Aus elf verschiedenen Nationen kamen rund 30 Forschende zum  EASP Small Group Meetings „Cognitive Conflicts: Taking a Cognitive Perspective on Social Phenomena“ am  4. und 5. Juli, um soziale Phänomene wie Entscheidungskonflikte aus einem kognitiven Blickwinkel zu diskutieren. Veranstaltet wurde die Konferenz in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Würzburg und der Hebrew University in Jerusalem.
Rund um das Thema „kognitive Konflikte“ deckten die Vorträge ein breites Spektrum von basalen Aufmerksamkeitsprozessen bis hin zu gesellschafspolitisch relevanten Themen ab. Beispielsweise wurde über Entscheidungsfindung im medizinischen Kontext berichtet. So steigt nach medizinischen Entscheidungen –beispielsweise für oder gegen eine Operation – das Bedürfnis nach Rückversicherung, wenn nur wenige andere dieselbe Entscheidung getroffen hätten.
Die Diversität der Forschungsschwerpunkte sieht Veranstalterin Daniela Becker von der AG Soziale Prozesse als den Hauptgewinn der Konferenz: „Durch die verschiedenen Perspektiven und Herangehensweisen gab es einen regen interdisziplinären Austausch, der für alle sehr inspirierend war.“


10.07.2019  |  Digitale Wissensvermittlung im Fokus
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© IWM Tuebingen

„Ohne digitale Lerntechniken geht heute gar nichts mehr“, konstatierte die Süddeutsche Zeitung Anfang Juli in einem Beitrag, der die wichtigsten E-Learning-Tools beleuchtet. 

Für den Bericht im Karriere-Ressort lieferten Dr. Anne Thillosen, Leiterin von e-teaching.org am Tübinger Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) und Michael Lammersdorf, Geschäftsführer des Forums Distance Learning, im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung (SZ) einen Überblick der Methoden und Einsatzszenarien des digitalen Lehrens und Lernens.


Tagung zu Digitalisierungspraxis und Hochschulbildung

Wenige Tage zuvor fand in Tübingen bereits eine Fachtagung zum Thema statt. Mehr als 80 E-Learning-Akteurinnen und -Akteure aus dem gesamten deutschsprachigen Raum trafen sich vom 27.–28. Juni am Leibniz-Institut für Wissensmedien, um bisherige Entwicklungen in der Lehre zu reflektieren und neue Ansätze zu diskutieren. 

Ausgerichtet wurde die Tagung unter dem Motto „Digitalisierungspraktiken und Hochschulbildung – sind wir auf dem richtigen Weg?“ durch das Projekt Smart Teaching Baden-Württemberg und das Informationsportal e-teaching.org.


04.07.2019  |  Warum rechnen wir mit den Fingern? Prof. Dr. Korbinian Moeller bei der Kinder-Uni Tübingen
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So ein Publikum hatte Prof. Dr. Korbinian Moeller bisher bei keinem seiner Vorträge: In einem belebten Hörsaal der Universität Tübingen blickten den IWM-Wissenschaftler am 2. Juli die neugierigen Augen von rund 200 Kindern an. Die Schülerinnen und Schüler im Alter von 7 bis 12 waren im Rahmen der Kinder-Uni Tübingen in den Kupferbau gekommen, um dem Professor im wahrsten Sinne des Wortes auf die Finger zu schauen – und zwar beim Zählen. Menschen weltweit zählen mit den Fingern, wenn auch auf unterschiedliche Art, erklärte Moeller. Eifrig wurden Finger sortiert und Daumen und kleiner Finger gestreckt, als er dem jungen Publikum zeigte, wie man nach chinesischer Art mit nur einer Hand auf Sechs zählt. Doch warum nehmen Menschen eigentlich zum Zählen die Finger zur Hilfe?


Für den Neuropsychologen, der am IWM die kognitiven und neuronalen Grundlagen numerischer Fertigkeiten untersucht, liegt der Grund im Aufbau des Gehirns. Fingermotorik bzw. -sensorik und Zahlen werden von den gleichen neuronalen Arealen im Gehirn verarbeitet, da Zahlen viel zu jung sind, um in der Entwicklung des Menschen ein eigenes Gehirnareal hervorgebracht zu haben. Finger und Zahlen gehören somit zusammen, auch wenn dies in der Mathematikdidaktik manchmal kritischer gesehen wird. Auf die Frage, wer in der Schule die Finger beim Rechnen nicht benutzen darf, erhält Moeller teils bedauerndes Nicken. Aus seiner Sicht sollten fingerbasierte Strategien im Matheunterricht eher gezielt trainiert und ausgebaut werden. Denn verschiedene Studienergebnisse zeigen, dass Kinder, die ihre Finger geschickt einsetzen tendenziell über bessere numerische Fähigkeiten verfügen. Ob der Fingereinsatz sich jedoch auch langfristig bis zum Abitur lohnt, das, so Moeller mit einem Lächeln, müsse erst noch untersucht werden.


03.07.2019  |  Multimedia-Lernen veranschaulicht: Marie-Christin Krebs schließt Dissertationsprojekt erfolgreich ab
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Multimediales Lernen ist in aller Munde. Dabei wird häufig vorausgesetzt, dass Lernende mit unterschiedlichen Repräsentationen von Inhalten, wie zum Beispiel Text und Bild adäquat umgehen können. Dass dies hingegen nicht der Fall ist, zeigen empirische Studien. Vielen Lernenden fällt es schwer Strategien zu entwickeln, mit denen sie Informationen in Text und Bild gleichermaßen verarbeiten können. In ihrer Promotion beschäftigt sich die IWM-Doktorandin Marie-Christin Krebs daher mit der Frage, ob Lernende durch sogenannte Eye Movement Modeling Examples (EMME), also Blickbewegungsmodellierungen dabei unterstützt werden können, multi-repräsentationale Inhalte besser zu verarbeiten. Anhand von Experimenten fand sie heraus, dass die Demonstration optimaler Blickbewegungen eine wirksame instruktionale Unterstützung für multimediales Lernen sein kann. Es zeigte sich jedoch auch, dass soziale Faktoren die Effektivität von EMME moderieren können – und das besonders, wenn Lernende über wenig Vorwissen verfügen. So profitierte diese Versuchsgruppe nur dann von der instruktionalen Unterstützung, wenn sie annahmen, dass die dargebotenen Blickbewegungen von einer anderen Versuchsperson stammten und nicht von einem vergleichsweisen kompetenteren Modell. Grund dafür ist die Tendenz von Menschen, sich eher an Personen zu orientieren, die einen ähnlichen Hintergrund oder Fähigkeiten besitzen wie sie selbst, erklärte Marie-Christin Krebs bei ihrer erfolgreichen Dissertationsverteidigung am 01.07.2019.


01.07.2019  |  Was Zahlen im Kopf machen – Konferenz zum mathematischen Denken mit Nachwuchsgruppe Neuro-kognitive Plastizität
20190701 NG Moeller MCLS

Obwohl wir täglich mit Zahlen und Mathematik konfrontiert sind, ist die Forschung zur kognitiven Verarbeitung von Zahlen noch im Werden. Das wachsende Wissen trugen rund 250 Forschende vom 16. bis 18. Juni auf der 2. Konferenz der Mathematical Cognition and Learning Society (MCLS) in Ottawa, Kanada, zusammen.


Auch Dr. Julia Bahnmüller, Roberta Barrocas und Silke Bieck vom IWM waren nach Übersee gereist, um die Arbeit der Nachwuchsgruppe Neuro-kognitive Plastizität zu präsentieren. Seit Jahren beschäftigen sich die Forscherinnen mit der Untersuchung von numerisch-mathematischen Kompetenzen, deren Verarbeitung sowie deren Entwicklung während der Kindheit. Dr. Julia Bahnmüller präsentierte gleich drei Projekte in Ottawa. Unter anderem stellte sie eine Studie vor, die sich mit der sogenannten Inversion von Zahlenwörtern beschäftigt ("42" wird als "zweiundvierzig" formuliert und nicht als „vierzigundzwei“). Dabei ging sie auf die Frage ein, ob die Strategie bei mehrstelligen Zahlen zuerst den Einer und dann den Zehner aufzuschreiben, bei der Lösung numerischer Aufgaben von Vorteil sein kann. Ob das Zählen mit den Fingern das numerische Lernen bei Kindern fördert, diskutierte Nachwuchswissenschaftlerin Roberta Barrocas auf der Konferenz (s. Bild), zu der auch Pädagoginnen und Pädagogen aus lokalen Schulen geladen waren. Die LEAD-Doktorandin und assoziierte Mitarbeiterin des IWM, Silke Bieck stellte mit einem Poster das Design ihrer Studie zum Erlernen von Bruchzahlen zur Diskussion. In der Studie wird sie die neuronalen Unterschiede und Gemeinsamkeiten bei Brucharithmetik und dem Rechnen mit Ganzzahlen untersuchen.


Ziel der MCLS ist es, den wissenschaftlichen Austausch zu mathematischem Denken und Lernen zu fördern, was aus Sicht der IWM-Expertinnen durchaus gelungen ist: „Nahezu alle Vorträge waren für unsere Arbeit am IWM inhaltlich relevant und damit sehr inspirierend“, so Julia Bahnmüller im Anschluss an die Konferenz.


26.06.2019  |  Expertise²: Internationale Kooperation testet, was Kinder am Computer können
Kind beim Durchführen des CT-Tests 1200

Computerrelevante Fähigkeiten sind im 21. Jahrhundert entscheidende Kompetenzen, um Probleme verschiedenster Art systematisch zu lösen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Nachwuchsgruppe Neuro-kognitive Plastizität am Leibniz-Institut für Wissensmedien beschäftigen sich seit Jahren mit der Frage, wie diese Fähigkeiten bei Kindern gefördert werden können und kooperieren dabei mit internationalen Forscherteams. Vom 22. April bis 9. Juni besuchte die wissenschaftliche Mitarbeiterin Katerina Tsarava die National Distance University (UNED) in Madrid und arbeitete dort mit Prof. Dr. Marcos Román-González zusammen. Román-Gonzáles ist der Entwickler des Computational Thinking (CT) Tests, des einzigen geprüften Tests zur Ermittlung computerrelevanter Fähigkeiten bei Kindern (das Foto zeigt ein Kind beim Lösen einer CT-Test-Aufgabe). Während des Forschungsaufenthaltes untersuchten die beiden, wie ausgeprägt computerrelevante Fähigkeiten bei Kindern zwischen 4 und 5 Jahren sind. Dazu setzten sie den CT-Test im Rahmen einer gemeinsam konzipierten Studie bei 40 Kindern dieser Altersklasse ein. „Aktuell werten wir die Daten aus und planen, diese dann in einer gemeinsamen Publikation zu veröffentlichen“, so Katerina Tsarava im Anschluss an ihren Aufenthalt. Die Nachwuchswissenschaftlerin beurteil die Kooperation sehr positiv: „Prof. Dr. Marcos Román-Gonzáles und sein Team sind in der Computational Thinking- Community sehr bekannt. Mit ihnen zusammenzuarbeiten und mich so intensiv mit der Konzeption und Durchführung von CT-Tests zu beschäftigen, ist für meine eigene Arbeit sehr wertvoll.“


17.06.2019  |  Warum Spielen überlebenswichtig ist – Experte für Lerntechnologien im Kurzinterview
Spielen

Essen und Trinken sind menschliche Grundbedürfnisse. Dr. Manuel Ninaus zählt für Kinder ein weiteres hinzu: das Spielen. Der Neuropsychologe beschäftigt sich am IWM intensiv mit dem Einsatz von digitalen Spielen und interaktiven Lerntechnologien. Aus wissenschaftlicher Sicht ist Spielen viel mehr als nur Spaß und Zeitvertreib: „Spielen ist immer auch Lernen, insbesondere bei Kindern, aber auch bei Erwachsenen“, erklärte der Experte nun dem Blog Media Bubble des medienwissenschaftlichen Instituts der  Universität Tübingen und erläutert im Kurzinterview, was spielerisches Lernen ausmacht und warum es bei der Entwicklung von Kindern überlebenswichtig ist. Ergänzt wird der Beitrag durch einen weiteren Dialog mit Gamedesigner Philip Feucht vom Ravensburger Spieleverlag.


Zum Beitrag auf Media Bubble


12.06.2019  |  Sozialpsychologie-Koryphäe Roy Baumeister überrascht mit Befunden zu sozialer Ablehnung
Professor-Roy-Baumeister UQ-Psychology 1800

Am 6. Juni erhielt das Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) in Tübingen renommierten Besuch: Prof. Dr. Roy Baumeister, Professor für Psychologie an der Universität Queensland in Brisbane, Australien, zählt zu den einflussreichsten und meist zitierten Sozialpsychologen der Gegenwart. Seine rund vierzigjährige Forschung erstreckt sich über vielfältige Themen des menschlichen Lebens wie etwa das Selbstbewusstsein, den freien Willen und das Zugehörigkeitsgefühl.


Am IWM stellte der gebürtige Amerikaner in einem umfassenden Vortrag seine Forschung zu den weitreichenden Auswirkungen sozialen Ausschlusses vor. In zahlreichen Laborexperimenten und Feldstudien hatten Baumeister und seine Kolleginnen und Kollegen untersucht, wie sich soziale Ablehnung auf das Verhalten und die Emotionen von Menschen auswirkt. „Dann ist Schluss mit den Nettigkeiten“, fasste Baumeister die Ergebnisse prägnant zusammen. Menschen, die sozialen Ausschluss im Experiment erfuhren, verhielten sich aggressiver, verfügten über weniger Selbstregulation und zeigten mehr antisoziales Verhalten als Menschen, die Zuspruch erhielten oder keine negativen sozialen Erfahrungen machten – und das, obwohl sie gerne wieder Anschluss hätten. Grund dafür sei, dass abgelehnte Personen eine weitere Zurückweisung unbedingt vermeiden möchten. „Obwohl sozialer Ausschluss starke Auswirkungen auf das Verhalten hatte, zeigten abgelehnte Personen keine emotionalen Reaktionen“, überraschte Baumeister das Publikum. Vielmehr schienen sie gegenüber ihren Mitmenschen emotional abgestumpft zu sein und empfanden weniger Empathie und sogar weniger physischen Schmerz. Der Sozialpsychologe begründet das mit einem emotionalen Shut-Down: „Soziale Ablehnung führt ähnlich wie bei Schockreaktionen zu einer Taubheit von Emotionen und Schmerzempfindlichkeit, was sich wiederum auf den Verlust von prosozialem Verhalten auswirkt.“


Für Dr. Lara Ditrich von der Arbeitsgruppe Soziale Prozesse war der Vortrag auch in Bezug auf ihre eigene Arbeit am IWM anregend: „Der Vortrag hat eindrucksvoll gezeigt, dass wir Menschen soziale Lebewesen sind und welche Folgen es haben kann, wenn wir von anderen abgelehnt werden. Besonders spannend war dabei für mich, dass zahlreiche Themen wie zum Beispiel Selbstkontrolle, Selbstregulation, Emotionen und Empathie angesprochen wurden, mit denen wir uns auch in unserer eigenen Forschung hier am IWM beschäftigen.“


07.06.2019  |  Fit für den digitalen Unterricht – Förderung für Tübinger Lehrerausbildung in Millionenhöhe
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© Christoph Jäckle

Die "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ist in eine ergänzende Förderrunde gestartet. Bund und Länder unterstützen mit Fördermitteln von knapp 80 Millionen Euro gezielt Hochschulprojekte zur Lehrerbildung mit den Schwerpunkten „Digitalisierung“ und „berufliche Bildung“. Unter den 43 ausgewählten Projekten setzt sich die Kooperation der Universität Tübingen und des IWM dafür ein, angehende  Lehrkräfte auf eine digitale Schulpraxis vorzubereiten.


Tablets, Whiteboards und Apps sind in Klassenzimmern keine Seltenheit mehr. Doch eine gute Ausstattung verspricht nicht unbedingt guten Unterricht. Lehrerinnen und Lehrer stehen im digitalen Klassenzimmer vor der Herausforderung, die neuen Geräte sinnvoll im Unterricht einzusetzen. Das Tübinger Projekt setzt hier an und widmet sich dem Ziel, bereits die Ausbildung von Lehramtsstudierenden in diesem Bereich zu professionalisieren und Medienkompetenzen von angehenden Lehrerinnen und Lehrern zu fördern. Dazu soll ein Forschungs- und Transferzentrum zur Digitalisierung in der Lehrerbildung nachhaltig aufgebaut werden, in dem Projekte und Forschungsergebnisse zusammengeführt werden. Die gebündelte Expertise fließt so in die Entwicklung von Aus- und Weiterbildungskonzepte sowie Bildungsressourcen ein. Von 2020 bis Ende 2023 stellt das BMBF dafür 1,6 Millionen Euro bereit.


Mit dem geplanten Zentrum wird die enge Zusammenarbeit des IWM mit der Tübingen School of Education (TüSE) ausgebaut. Das IWM beschäftigt sich intensiv mit dem Potenzial digitaler Medien für Lehr- und Lernprozesse und generiert daraus praxisrelevantes Wissen, welches die TüSE für die  Vermittlung von Fachdidaktik in der Lehrerausbildung anwendet. Beteiligt sind neben dem IWM und der TüSE auch das Institut für Erziehungswissenschaft, das Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung und das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen (Bonn).


04.06.2019  |  IWM macht Geschichte interaktiv
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Im Rahmen einer Forschungskooperation zwischen dem IWM und der Stadt entstand ein interaktives Multimedia-Tool für das historische Tübinger Rathaus, das Boris Palmer, Oberbürgermeister der Universitätsstadt, dort am 3. Juni vorgestellt hat. An dem so genannten Tübinger Tisch, einer Billardtisch-großen Multitouch-Installation, können sich Interessierte im Rathausfoyer die Highlights der Stadt nun intuitiv und interaktiv erschließen – und die IWM-Forschende weitere Erkenntnisse über die perfekte Usability sammeln.


Als „Weltneutheit“ präsentierte Oberbürgermeister Palmer den vom IWM entwickelten interaktiven City-Guide. Auf der Karte des Multitouch-Displays können Besucherinnen und Besucher der Stadt ab sofort die Hotspots Tübingens durch intuitive Gesten wie Wischen, Rotieren und Skalieren virtuell erkunden. In den Infokarten mit umgerechnet über 700 Seiten Text, den rund 400 Fotos sowie einer Oberfläche, die von verschiedenen Personen gleichzeitig genutzt werden kann, steckt viel mehr als nur Technik. „Der Tisch ist in Produkt gegossene Grundlagenforschung“, wie Projektleiter Prof. Dr. Peter Gerjets (l. im Bild) vom IWM sagte. Das Tübinger Leibniz-Institut erforscht seit Jahren, wie Wissen mit digitalen Medien so vermittelt werden kann, dass möglichst viel davon erinnert und verstanden wird. Die Erkenntnisse finden bereits in Multimedia-Tischen in Museen Anwendung, Tübingen ist jedoch die erste Stadt. Die Nutzung des Tübinger Tisches zu den Öffnungszeiten des Rathauses bietet dem Projektteam einen wichtigen Forschungszugang. Denn durch Beobachtungen, Befragungen und Experimente wird das IWM in Zukunft belastbare Forschungsergebnisse zur Wissensvermittlung mit dem Tisch sammeln und die Installation stetig optimieren.

 

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03.06.2019  |  Nachwuchsgruppe Soziale Medien referiert auf internationalem Kommunikations-Kongress
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Jährlich bringt die International Communcation Assocation (ICA) Forschende aus der ganzen Welt auf einer der bedeutendsten Konferenzen im Bereich Kommunikationswissenschaft zusammen. Dieses Jahr trafen sich mehr als 3000 Expertinnen und Experten zur 69. ICA Konferenz vom 24. bis 28. Mai in Washington, darunter auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IWM.


„Unser Institut erfreut sich in der der Fachwelt zunehmender Bekanntheit. Das zeigt, dass das IWM sich mit seiner psychologischen Forschung im Bereich der Kommunikationswissenschaft als wichtiger Partner etabliert“, berichtet Dr. Ruth Festl (mittlere im Bild), wissenschaftliche Mitarbeiterin am IWM. Zusammen mit der Leiterin der Nachwuchsgruppe Soziale Medien, Prof. Dr. Sonja Utz (r.) und Kollegin Lara Wolfers (l.) informierte sie das internationale Publikum über die Forschung des IWM. In einem gemeinsamen Beitrag präsentierten die Forscherinnen Studienergebnisse zu einem in Zeiten permanenter Handynutzung neuen Phänomen: Nomophobie (kurz für „No-Mobile-Phone-Phobia“), der Angst ohne Smartphone von seinem sozialen Umfeld und wichtigen Informationen abgeschnitten zu sein. Nomophobie geht oft mit situativem Stress einher, so eines der Ergebnisse der Studie. Einen Beleg dafür, dass Nomophobie auch über einen längeren Zeitraum Stress hervorruft, fand die Studie nicht.


Die Nachwuchsgruppe hatte im Vorfeld der Konferenz sechs Paper eingereicht, die alle in das Programm aufgenommen wurden. In den weiteren Beiträgen sprachen die IWM-Forschenden über aktuell relevante Themen der digitalen Mediennutzung wie etwa exzessiven Medienkonsum, Online-Sozialkompetenz und Krisenkommunikation sowie Privatheit und Selbstoffenbarung im Online-Kontext. Doktorandin Lara Wolfers konnte ihre Forschung zu Stressbewältigung durch  Smartphone-Nutzung außerdem im begehrten Doktoranden-Konsortium vorstellen. 16 ausgewählte Doktorandinnen und Doktoranden aus fünf verschiedenen Kontinenten erhielten am ersten Konferenztag die Möglichkeit, ihr Dissertationsthema mit internationalen Fachgrößen zu diskutieren sowie Fragen im Zusammenhang mit dem beruflichen Werdegang nach der Dissertation zu stellen.
Als ein weiterer IWM-Vertreter war Dr. Jürgen Buder von der Arbeitsgruppe Wissensaustausch nach Washington gereist.


03.06.2019  |  Doktorand Michael Wenzler verteidigt Dissertation zu Macht und Moral
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© IWM Tuebingen

„Mit großer Macht kommt große Verantwortung“ – einmal in einer Macht- oder Führungsposition angelangt, können Menschen ihre Autorität unterschiedlich einsetzen: Zu moralischem und verantwortungsbewusstem Verhalten, oder aber, um ihre eigenen Interessen durchzusetzen. Das  Zusammenspiel von Macht, Verantwortungsbewusstsein und moralischem Handeln erforscht Doktorand Michael Wenzler seit 2015 in der Arbeitsgruppe Soziale Prozesse am IWM. Seine langjährige Expertise fließt in seiner jetzt abgeschlossenen Dissertation zusammen. Darin untersucht er anhand von Laborexperimenten und Onlinestudien, wie das Erleben von Macht moralische Urteile und Handlungen verändert und unter welchen Bedingungen Menschen es mehr oder weniger akzeptabel finden, moralische Verstöße zu begehen.


Bei der erfolgreichen Verteidigung seiner Arbeit am 28. Mai präsentierte Michael Wenzler einen überraschenden Befund: Macht kann als Stresspuffer dienen, wenn wir herausfordernde moralische Entscheidungen treffen und widersprüchliche Werte gegeneinander abwägen müssen. In solchen Situationen kann Macht dazu führen, eher Ressourcen oder Gelegenheiten zu erkennen. So werden Urteile gefällt, die weniger von Emotionen getrieben, sondern von anderen Prozessen (z.B. rationalen Abwägungen) beeinflusst werden.


27.05.2019  |  „Tübinger Fenster für Forschung“ gewährt Blicke hinter die Forschungskulissen
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Wer forscht in Tübingen an was, wie und warum? Einmal im Jahr öffnet sich das „Tübinger Fenster für Forschung“ und gestattet Einblicke, die der Öffentlichkeit sonst verwehrt bleiben. Am Freitag, den 24. Mai war es wieder soweit und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität, des Klinikums und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen präsentierten ihre Forschungsprojekte. Neugierige aller Altersgruppen konnten kleinste Organismen unter dem Mikroskop betrachten, selbst COmessen und in virtuelle Welten abtauchen.  Auch die Mitmach-Stationen des IWM zogen die Besucherinnen und Besucher an: Mit dem Lernspiel „Krabben und Schildkröten“ zeigte IWM-Wissenschaftlerin Katerina Tsarava an ihrem Stand, wie Informatikkonzepte ganz spielerisch erlernt werden können. An der Station des digitalen Klassenzimmers Tübingen Digital Teaching Lab (TüDiLab) durften die Gäste Lernanwendungen auf dem Tablet ausprobieren und erhielten so einen Einblick in den Unterricht der Zukunft. „Das Interesse für unsere Forschung war groß. Den Besucherinnen und Besuchern hat auch besonders das Eye-Tracking, mit dem wir Blickbewegungen beim Lernen am Computer aufzeichnen, gefallen“, berichtet Dr. Juliane Richter (zweite von rechts), Koordinatorin des TüDiLab am IWM.


15.05.2019  |  CALL FOR APPLICATIONS: INTERNATIONALE AUTUMN SCHOOL “COGNITIVE INTERFACES” DES LEIBNIZ-WISSENSCHAFTSCAMPUS
AutumnSchool
© iStock.com_iMrSquid
Der Leibniz-WissenschaftsCampus Tübingen lädt vom 8. - 11. Oktober 2019 zur Internationalen Autumn School „Cognitive Interfaces“ nach Bad Teinach, Schwarzwald ein.
Im Zentrum der Autumn School steht das komplexe Zusammenspiel von digitalen Technologien und menschlicher Interaktion. Wie müssen die Schnittstellen zwischen Mensch und digitalen Technologien gestaltet sein um Wissenserwerb, Verstehen, Wissensaustausch oder Entscheidungsfindung optimal zu fördern und welche Herausforderungen und Potenziale gehen damit einher? Das sind die zentralen Fragen der Autumn School, die im Rahmen von zwei parallelen Workshops adressiert werden.
Die Autumn School bietet Raum für interessierte Doktorandinnen, Doktoranden und Postdocs um mit führenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Psychologie und Medizin(informatik) in Austausch zu treten, Forschungsideen zu entwickeln, aktuelle Entwicklungen aus wissenschaftlicher Sicht zu diskutieren und sich interdisziplinär zu vernetzen.
Als Trackleader und Keynote Speaker konnten Vimla L. PatelEdward H. Shortliffe (Track: Digital Technology in Medicine) sowie Evan F. Risko (Track: Cognitive Offloading) gewonnen werden. Die Teilnahme an der Autumn School ist kostenlos.


13.05.2019  |   IWM-Arbeitsgruppe Soziale Prozesse veröffentlicht Studie zu US-Wahl und dem Einfluss der emotionalen Grundstimmung auf Twitter
Echokammer Tweets Trump Brexit

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IWM beschäftigen sich seit Jahren mit dem Austausch von Wissen und Informationen im Internet und in sozialen Netzwerken. Insbesondere die Arbeitsgruppe Soziale Prozesse untersucht dabei, wie Emotionen die Einstellung von Personen zu kontroversen Themen und ihre Verarbeitung von Informationen beeinflussen. In einer jetzt veröffentlichten Studie verknüpfte die Arbeitsgruppe die überraschenden Wahlergebnisse des US-Präsidentschaftswahlkampfes 2016 mit Twitter als gesellschaftlichem Stimmungsbarometer: 148 Millionen zufällig ausgewählte Tweets aus knapp 1.350 US-Landkreisen (Counties) wurden in vier Emotionskategorien eingeteilt – Ärger, Angst, allgemein negative und positive Emotionen – und den Wahlergebnissen der jeweiligen Landkreise gegenübergestellt.


Dabei zeigte sich: Die Emotionen der US-Bürgerinnen und -Bürger auf Twitter hängen mit dem Ergebnis der Wahl zusammen. Kandidat Donald Trump wurde stärker in den Landkreisen unterstützt, in denen mehr Ärger und negative Emotionen getweetet wurden und zwar unabhängig von sozialen Faktoren wie Bildung und sozioökonomischer Status. Mit der Studie liefert die Arbeitsgruppe einen weiteren Hinweis darauf, dass Wählerinnen und Wähler von politischen Appellen angezogen werden, die ihrem emotionalen Zustand entsprechen, und sich dadurch eher führen lassen anstatt durch rationale Argumente. Mehr lesen


09.05.2019  |  Land fördert Erforschung der „Gesellschaft im Digitalen Wandel“ mit 2,1 Millionen Euro

Tübinger Wissenschaftlerinnnen und Wissenschaftler sind an einem neuen Forschungsverbund beteiligt. Das neue wissenschaftliche Konsortium mit dem Namen digilog@bw wird den Einfluss der Digitalisierung auf den Einzelnen und die Gesellschaft interdisziplinär erforschen. Das Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) und die Universität Tübingen und sind mit vier Projekten an dem Konsortium beteiligt: Am IWM erforscht Prof. Dr. Sonja Utz mit ihrer Nachwuchsgruppe Soziale Medien, wie KI-gestützte Sprachassistenten sich auf Informationssuche und -bewertung auswirken und welche Rolle Medienkompetenz dabei spielt. Das Internationale Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) der Universität Tübingen fragt nach den Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf die öffentliche Kommunikation, untersucht den Einfluss des Cloud-Computing auf die digitale Souveränität sowie gerechte Partizipationsverhältnisse für eine diverse Gesellschaft.


08.05.2019  |  Lab Information Days am IWM

Um den Austausch der Forschenden innerhalb des Instituts zu fördern, wurden am IWM 2018 die Lab Information Days ins Leben gerufen. Vom 6. bis 7. Mai fand nun die dritte Ausgabe statt. Im Mittelpunkt standen diesmal Ideen und Entwicklungen, die bereits Einzug in die Praxis gefunden haben. In mehreren Demo-Inseln gruppiert, stellten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Innovationen aus den Bereichen digitale Bildung, Museum/Multi-Touch, wissensbezogene Internetnutzung und Wissensarbeit mit digitalen Medien vor. Zu den Highlights zählten neben dem lebensgroßen Spiel „Crabs und Turtles“ und dem digitalen Chemiebuch „eChemBook“ beispielsweise auch Anwendungen für Multi-Touch-Tische, die in eine Reihe von Kooperationen mit Museen zum Einsatz kommen und interaktive Karten zur Visualisierung komplexer Daten. „Die Lab Days haben mir noch einmal gezeigt, wie breit das IWM aufgestellt ist – eine tolle Gelegenheit für alle, auch einmal über den Arbeits- bzw. Nachwuchsgruppen-Tellerrand hinaus zu schauen“, berichtet Salome Wörner, die erst seit März 2019 als Doktorandin am IWM ist und die zweitägige Veranstaltung auch dazu nutzen konnte, sich mit den Themen und Projekten des Hauses besser vertraut zu machen.

 

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07.05.2019  |  „Digitalisierungspraktiken und Hochschulbildung“ – Neues Themenspecial auf e-teaching.org
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Ab 8. Mai widmet sich das Online-Portal e-teaching.org einem neuen Schwerpunktthema. Dabei geht es um die Frage „Digitalisierungspraktiken und Hochschulbildung – sind wir auf dem richtigen Weg?“ An den meisten Hochschulen werden inzwischen ganz selbstverständlich Lernplattformen eingesetzt, Vorlesungen aufgezeichnet und Lernmaterialien digital zur Verfügung gestellt. Doch unterstützen solche digitalen Entwicklungen das, was allgemein in der Hochschulbildung angestrebt wird? Bis Juni wird auf dem vom IWM betriebenen Informationsportal in sechs Online-Veranstaltungen sowie in Erfahrungsberichten und weiteren Beiträgen eine Standortbestimmung der digitalen Hochschullehre vorgenommen. Für die frei zugänglichen Online-Events wurden renommierte Gäste gewonnen, die in den vergangenen Jahren die Hochschuldidaktik und den Einsatz digitaler Medien in der Hochschullehre kritisch mitgestaltet haben.


Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe am Mittwoch, den 8. Mai 2019, geht Prof. Dr. Sönke Knutzen, Leiter des Instituts für Technische Bildung und Hochschuldidaktik der Technischen Universität Hamburg, einer für das ganze Themenspecial grundlegenden Frage nach: „Was ist Hochschulbildung (im digitalen Zeitalter)?" Alle E-Learning Interessierte sind hierzu herzlich eingeladen.


Mehr Infos zum Themenspecial auf e-teaching.org
Anmeldung zur Auftaktveranstaltung


02.05.2019  |  „Führend in der Wissenschaft“ – IWM-Nachwuchstalente in Leibniz-Mentoring Programm aufgenommen
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Exzellente, promovierte Forscherinnen auf ihrem Weg in eine Führungsposition oder Professur begleiten – das ist das Ziel des Mentoring Programms der Leibniz-Gemeinschaft. Zu diesen Nachwuchstalenten gehören nun auch Dr. Julia Bahnmüller (rechts im Bild) und Dr. Ruth Festl (links im Bild) vom IWM. Die beiden Postdocs wurden in einem hoch kompetitiven Verfahren aus 57 Mitbewerberinnen für die  begehrte Karriereförderung ausgewählt. Damit ist das IWM zum fünften Mal mit wissenschaftlichem Nachwuchs im Programm vertreten. Für 16 Monate beginnend ab Juni 2019 werden Dr. Julia Bahnmüller und Dr. Ruth Festl von einer Führungskraft, ihrem Mentor oder ihrer Mentorin, begleitet. In regelmäßigen Treffen soll die berufliche Entwicklung gefördert sowie die herausragenden Fähigkeiten der Mentees gemeinsam erkannt und gezielt weiterentwickelt werden. „Ich freue mich auf die bewusste Reflexion von Themen wie Karriereplanung oder Netzwerkstrategien, die im Arbeitsalltag oftmals untergehen“, so Dr. Ruth Festl zur Aufnahme ins Programm. Anregungen dazu werden die neuen Mentees in verschiedenen Seminaren des Programms zu Themen wie Karrierestrategien, Schlüsselkompetenzen und Forschungsfinanzierung erhalten.


29.04.2019  |  Leseforschung trifft Bibliotheken: IWM-Expertin informiert auf Bibliotheksleiterkonferenz in Karlsruhe
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„Lese- und Informationskompetenz sind im digitalen Zeitalter wichtiger denn je“, eröffnete Dr. Yvonne Kammerer die Bibliotheksleiterkonferenz am 15. April im Regierungspräsidium Karlsruhe. Die IWM-Wissenschaftlerin war vom Regierungspräsidium eingeladen, um die Leiterinnen und Leiter der öffentlichen Bibliotheken im Raum Karlsruhe über aktuelle Erkenntnisse der Leseforschung zu informieren. Dr. Yvonne Kammerer erforscht am IWM, wie Informationen im Internet gesucht, gelesen und bewertet werden, und ist Mitunterzeichnerin der Stavanger-Erklärung „Zur Zukunft des Lesens “. In ihrem Vortrag berichtete die Psychologin unter anderem über eine aktuelle Metaanalyse zu den Unterschieden zwischen analogem und digitalem Lesen. Besonders beim digitalen Lesen tendierten Lesende dazu oberflächlicher zu lesen. Auf Quellen von Web-Inhalten würde dabei nur selten geachtet werden. Bibliotheken könnten hier gezielt ansetzen und Lese- und Informationskompetenz durch eigene didaktische Angebote oder in Kooperation mit Schulen fördern.


Die Konferenz bot den Teilnehmenden eine Schnittstelle zwischen Forschung und Bibliothekspraxis. „Für die Bibliotheksleiterinnen und -leiter war es interessant, über Ergebnisse aus der Forschung zu Lese- und Informationskompetenz zu erfahren“, kommentiert Dr. Yvonne Kammerer. „Außerdem wurden auf der Konferenz auch weitere Themen adressiert, die auch für uns am IWM relevant sind wie etwa die MINT-Förderung.“


26.04.2019  |  Social Media Special im Le Figaro: IWM-Expertin über die Irrtümer der Mediennutzung
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Soziale Medien machen depressiv. Diese beunruhigende Schlagzeile kursiert derzeit nicht nur in den deutschen Medien.  Eine der wichtigsten Tageszeitungen in Frankreich, Le Figaro, widmete im April der Social Media Nutzung ein doppelseitiges Special. Zur Frage, ob wir tatsächlich ohne Social Media Konto glücklicher sind, holte sich das überregionale Blatt die Expertensicht von Prof. Dr. Sonja Utz vom IWM ein. Die Psychologin, die mit ihrer Nachwuchsgruppe Soziale Medien seit Jahren zu den Auswirkungen der Mediennutzung forscht, gab in dem Interview Entwarnung. Die meisten wissenschaftlichen Studien zeigten lediglich kurzfristige negative Effekte der Mediennutzung für eine kleine Gruppe an Probanden, die jedoch kaum auf die gesamte Bevölkerung abzubilden wären. In dem Beitrag erklärte die Wissenschaftlerin, wie unser Wohlbefinden vielmehr durch die Art der Nutzung von sozialen Medien beeinflusst wird – negativ wie auch positiv.


Zum französischen Online-Artikel (kostenpflichtig)


16.04.2019  |  Wohin mit dem Datenberg? Datenmanagement Workshop mit Experten des ZPIDS am IWM
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Daten zu organisieren und archivieren ist nichts Neues für Forschende. Mit der zunehmenden Menge an digitalen Forschungsdaten steigen jedoch die Anforderungen an das Datenmanagement. Wie eine nachhaltige Organisation von Forschungsdaten gelingen kann, diskutierten IWM Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei einem Workshop am 11. April in Tübingen. Als Gastsprecher hatte das IWM die Datenmanagement Experten Roland Ramthun und Ronny Bölter des Leibniz-Zentrums für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID), Trier, eingeladen. Das ZPID setzt sich für Open Sience in der Psychologie ein und bietet mit PsychArchives eine Plattform für die Archivierung und den Austausch von psychologischen Publikationen, Daten und Tests. Die Arbeit mit dem Archiv stellten die ZPID-Experten im ersten Teil des Workshops vor. Im zweiten Teil konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Datenmanagement Programm DataWiz kennenlernen. Dr. Nora Umbach, wissenschaftliche Mitarbeiterin für Forschungsdatensicherung am IWM,  sieht hier einen möglichen Einsatz am Institut: „Die Vorträge waren sehr informativ und die Produkte vom ZPID in meinen Augen gut geeignet, um das Forschungsdatenmanagement am IWM weiter zu verbessern und auch für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu erleichtern.“


15.04.2019  |  Schulen digital machen – SWR2 fragt IWM-Expertin und Experte wie
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Der DigitalPakt kommt. Doch was bedeutet das für Schulen und Lehrkräfte? Über die Herausforderungen des digitalen Klassenzimmers sprach  SWR2 Wissen im Radiofeature „Schöne digitale Schulwelt“ mit Schülern, Lehrern und Expertinnen und Experten aus der Bildungs- und Medienforschung. Dabei zeigen IWM-Direktorin Prof. Dr. Ulrike Cress und ihr Kollege, Medientechniker  Dr. Uwe Oestermeier, wie  Unterricht digital neu gelebt werden kann.  In ihren Beiträgen skizzierte Prof. Cress auch die digitalen Lernräume der Zukunft, die ihrer Ansicht nach individuell gestaltet und offen sind.


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08.04.2019  |  Wissenschaft in witzig – IWM Forscher Dr. Danny Flemming auf Fürther Science Slam
Science Slam Fürth

Endlose wissenschaftliche Schachtelsätze oder Tabellen voller Zahlen – Wissenschaft ist für viele vor allem eins: sterbenslangweilig. Doch nicht für Dr. Danny Flemming vom Leibniz-Institut für Wissensmedien. Denn als Science Slammer bringt der IWM-Wissenschaftler sein Publikum sogar mit dem Thema „Fragilität von wissenschaftlichen Befunden“ zum Lachen.


Beim ersten Science Slam des Rotary Club Fürth trat der Psychologe mit sechs anderen Vortragenden am 30. März 2019 um die Gunst des Publikums an. Im ausverkauften Saal des Fraunhofer-Institut lieferten sich die Forscherinnen und Forscher in zehnminütigen Slams über Netztechnologien bis hin zu Germanistik Fun Facts einen fesselnden Wettbewerb. Als Opener erklärte Flemming den Gästen „Wie Menschen, die keine Ahnung von Wissenschaft haben, Berichte über Wissenschaft verstehen“. Oft leider falsch: Denn während die Mehrheit der Menschen klare Botschaften und einfache Aussagen bevorzugen, legen sich Forschende nur dann deutlich fest, wenn Ergebnisse unmissverständlich sind. Mit viel Humor zeigte Flemming ganz eindeutig, dass die meisten wissenschaftlichen Erkenntnisse aber uneindeutig sind, das heißt fragil oder nur bedingt verallgemeinbar.


Ob witzig, überraschend oder ganz einfühlsam, die Vortragenden holten sich die Aufmerksamkeit des Publikums. Und die Begeisterung war nicht nur im Saal groß. Mehr als 100 Besucherinnen und Besucher mussten aufgrund des großen Andrangs vor den Türen des Instituts bleiben. Ihr Trost: Ein Poetry Slam unter freien Himmel mit den spontanen Slammerinnen und Slammern.


05.04.2019  |  5. Campustreffen des Leibniz-WissenschaftsCampus Tübingen
WCT Campustreffen

Am 29. März 2019 kamen rund 40 Projektpartner des Leibniz-WissenschaftsCampus Tübingen beim 5. Campustreffen am IWM zusammen. Ziel der Veranstaltung war es, die bisherigen Fortschritte und Herausforderungen der 16 Forschungsprojekte in einem offenen Format vorzustellen, zu diskutieren und den projektübergreifenden Austausch zu stärken.


Aus den thematischen Forschungsschwerpunkten der Projekte lassen sich vier Themenbereiche identifizieren, die im Rahmen von zwei parallelen Vortragssessions aufgegriffen wurden: Während in Session 1 insbesondere Projekte mit den Schwerpunkten Touch sowie Schule und Lernumgebungen vorgestellt wurden, waren in Session 2 vor allem Projekte mit dem Fokus auf Social Media  und aus dem medizinischen Kontext vertreten.


Das flexible Format und die thematische Sortierung der Projekte bot die Möglichkeit, konkrete Bezüge zwischen den Projekten herzustellen und sich zielgerichtet zu vernetzen. Über den engen Erfahrungsaustausch konnten im Rahmen der Diskussion Anregungen und Impulse für den weiteren Forschungsverlauf gewonnen und Ideen für gemeinsame Forschungsaktivitäten angestoßen werden.


04.04.2019  |  Besser digital entscheiden? Inga Bause verteidigt erfolgreich ihre Dissertation
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Jeden Tag müssen wir Entscheidungen treffen. Manche sind trivial, andere wiederum sind folgenschwer für das persönliche oder sogar gesellschaftliche Leben. Wenn wir unsere Entscheidungen aufgrund von Präferenzen oder verzerrten Informationen treffen, kann das zum Fallstrick werden. Doch digitale Geräte können hier den Entscheidungsprozess unterstützen, wie Inga Bause vom Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) in ihrer Dissertation zeigt.


Die Doktorandin untersuchte in ihrer Thesis „Can(`t) we help it? Overcoming Preferences and Understanding Biased Information Evaluation“, ob die Funktionen eines Multitouch-Tisches Entscheidungen einer Gruppe unterstützen können und zwar dann, wenn nicht alle Gruppenmitglieder über die gleichen relevanten Informationen verfügen. Dazu implementierte Inga Bause auf einem Multitouch-Tisch Funktionen, die den Austausch von Informationen unterstützen und das gemeinsame Strukturieren von Informationen ermöglichen. Während Gruppen in der Experimentalbedingung eine Entscheidungsaufgabe mit der technologischen Unterstützung bearbeiteten, fand in der Kontrollbedingung eine klassische Gruppendiskussion statt.


Die Ergebnisse ihrer Studien präsentierte Inga Bause bei der erfolgreichen Verteidigung ihrer Arbeit am 28. März 2019: Durch den Einsatz des Multitouch-Tisches konnten Diskussionen und der Austausch von Informationen im Vergleich zur Kontrollgruppe gesteigert werden. Zudem zeigte Bause, dass Assoziationen zwischen den Informationen, anhand derer eine Präferenz gebildet wurde, und neuen Informationen, die Bewertung der neuen Informationen verzerren kann. Zukünftige Studien sollten daher untersuchen, wie digitale Geräte effektiv genutzt werden können, um Verzerrungen in der Informationsverarbeitung entgegenzuwirken und wie beispielsweise virtuell geteilte Informationen bewertet werden.


29.03.2019  |  Prominentes Podium diskutiert über Evidenz in gesellschaftlichen Debatten
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© IWM Tübingen

Wissenschaftliche Erkenntnisse finden immer schneller ihren Weg an die Öffentlichkeit: Online treffen Praktikerinnen und Praktiker auf Forschende und tauschen sich aus. Vom 25. bis 26. März widmete man sich am IWM dem digitalen Wissenstransfer. Ein Netzwerk von Psychologinnen und Psychologen zeigte dabei, wie es auf diesem Weg bereits heute den Integrationsprozess Geflüchteter konkret unterstützt. Eine Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Praxis, Politik und Medien rundete die Veranstaltung ab.


Beim Workshop mit Akteuren aus Wissenschaft und Praxis sollten Verbesserungsmöglichkeiten für den digitalen Wissenstransfer aufgedeckt werden und Praxisfragen gesammelt, die bislang nicht ausreichend beantwortet wurden. Psychologinnen und Psychologen des Fachnetzwerkes Sozialpsychologie zu Flucht und Integration berichteten, wie das bundesweite Netz durch digitale Wissenskommunikation den Integrationsprozess Geflüchteter konkret unterstützt. Die Frage, wie wissenschaftliche Fakten die emotional geführte Debatte versachlichen können, brachte das IWM zudem am ersten Veranstaltungstag an den Diskussionstisch.


SWR-Chefredakteurin sieht Medien in der Verantwortung
Die Medien stünden bei der Berichterstattung vor allem in der Verantwortung, auf Formulierungen und den Ton zu achten, betonte die Zweite Multimediale Chefredakteurin des Südwestrundfunks Dr. Gabi Biesinger. Dem stimmte Veronika Kienzle, Referentin der Baden-Württembergischen Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung. Denn die Art und Weise, wie Fakten berichtet werden, beeinflusse unsere Wahrnehmung von Geflüchteten, wie auch zahlreiche sozialpsychologischen Studien belegen.


Tübinger Oberbürgermeister diskutiert mit

Das Vorhandensein von Vorurteilen gegenüber Geflüchteten erklärte Dr. Helen Landmann, Sprecherin des Fachnetzwerks Sozialpsychologie zu Flucht und Integration, mit der Kontakthypothese. Diese besagt, dass positiver Kontakt mit Fremdgruppen zum Abbau von Vorurteilen führt. Positiver Kontakt trete in der Realität daher viel häufiger auf als negativer. Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer forderte in der Diskussion dagegen, die Auswirkungen von negativem Kontakt nicht unter den Tisch zu kehren. Besonders Kriminalitätsstatistiken würden hier ein klares Bild zeigen. Moderator Dr. Jens Hellmann hob schließlich hervor, dass wissenschaftliche Evidenz nicht nur auf prozentualen Häufigkeiten, sondern vielmehr auf der Erklärung von Ursachen, Rahmenbedingungen und Folgen basiert.
Die Podiumsdiskussion machte erneut deutlich, dass wissenschaftliche Evidenz unterschiedlich verstanden wird. Wissenschaftliche Fakten, so der Konsens, sind als Basis von Debatten und politischer Entscheidungsprozesse notwendig. Dabei müssen aber  Studienergebnisse in der Summe und nicht einzeln betrachtet werden.


26.03.2019  |  IWM Studien: Exzellenzerwartungen von Universitäten belasten Studierende nicht gleichermaßen

Unabhängig von ihrem offiziellen Status betonen zunehmend viele Universitäten deutschlandweit ihre „Exzellenz“. Auch von ihren Studierenden erwarten die Hochschulen, „exzellente“ Leistungen zu erbringen. Doch wie wirken sich solche Erwartungen auf Studierende aus? Dieser Frage ging Dr. Annika Scholl vom IWM mit ihrer Arbeitsgruppe Soziale Prozesse in zwei Studien nach, die  jetzt im renommierten Journal of Experimental Social Psychology veröffentlicht wurden. Anhand einer Befragung von 500 Studierenden einer deutschen Universität zeigt das Forschungsteam um Dr. Scholl, was dem durch die Exzellenzerwartungen empfunden Stress entgegenwirken kann.


Mehr Infos zu den Studien in der Pressemitteilung vom 21.03.2019.


20.03.2019  |  Prof. Dr. Katharina Scheiter referiert auf Bildungsforschungstagung des Ministeriums in Berlin
Bildungsforschungstagung

Vom 12. bis 13. März lud das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zur Bildungsforschungstagung 2019 nach Berlin. Akteure aus Wissenschaft, Praxis, Politik und Verbänden folgten der Einladung, um über die „Bildungswelten der Zukunft“ und ihre Herausforderungen zu diskutieren. Unter ihnen:  Prof. Dr. Katharina Scheiter, Leiterin der IWM-Arbeitsgruppe Multiple Repräsentationen, die  mit ihrem Vortrag “Orchestrierung digitaler Bildungsprozesse – von digitalen Insellösungen zu umfassenden Lehr-Lernkonzepten” im Rahmen des Programms zeigte, wie sich die Forschung entwickeln muss, um die Digitalisierung an Schulen mit verwertbaren Ergebnissen zu unterstützen. „Im Klassenzimmer der Zukunft werden die Potenziale digitaler Medien ausgeschöpft und mit analogen Ansätzen verbunden, ohne dabei die Pädagogik aus den Augen zu verlieren“, so Scheiter zur zukünftigen Bildungswelt.


Daneben stellte IWM-Expertin Dr. Anne Thillosen das Metavorhaben  „Digitalisierung im Bildungsbereich“ (Digi-EBF) im Rahmen der Bildungsforschungstagung vor. Die Initiative arbeitet in den nächsten vier Jahren den aktuellen Forschungsstand zu Fragen des digitalen Lernens auf. Der Beitrag des IWM liegt dabei auf der Beurteilung der Lehrerbildung. Das Auftakttreffen im Rahmen der BMBF-Tagung 2019 bot den Projektpartnern die Möglichkeit sich erstmals persönlich kennenzulernen und das  Netzwerk für das Metavorhaben enger zu knüpfen.


15.03.2019  |  Expertise des IWM gefragt – FDP-Delegation informiert sich am IWM über digitale Trends
FDP am IWM 1500

Wann ist der Einsatz digitaler Medien in der Schule sinnvoll? Diese Frage ist nicht nur zentral für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IWM, sondern auch für die Politik. Nicht zuletzt angesichts des kürzlich von der Bundesregierung verabschiedeten Digitalpakts informierte sich Bundestagsmitglied Pascal Kober (FDP) Anfang März am IWM über digitale Potenziale in den Bereichen Schule sowie auch Museum und Medizin. Anhand der Anwendungen des IWM konnte sich der stellvertretende Landesvorsitzende  zusammen mit einer sechsköpfigen Delegation von FDP-Politikerinnen und Politikern über den sinnvollen Einsatz digitaler Medien im Klassenzimmer und im Krankenhaus informieren. Im TüDiLab, dem digitalen Klassenzimmer des IWM,  erklärten IWM-Expertinnen und -Experten den Gästen, wie die Wirkung von Lerntools untersucht und Lehrkräfte im medienbasierten Unterricht geschult werden. Anschließend konnten die FPD-Mitglieder mehrere Anwendungen rund um den Einsatz von Multi-Touch Tischen testen.  


Pascal Kober war mit dem Besuch am IWM zufrieden: „Sowohl der Erwerb als auch die Anwendung von wissenschaftlicher Bildung erfolgen künftig zunehmend digital. Die exzellente Arbeit des IWM hilft bei der Vermittlung von Bildungsangeboten und damit zugleich den Menschen, diese bestmöglich zu verstehen. So eröffnen sich individuelle Chancen und persönliche Potentiale werden genutzt, was uns Freien Demokraten ein Herzensanliegen ist.“


13.03.2019  |  Wissenschaft auf der Bühne – IWM-Doktorandin beim Tübinger Science Slam
Science Slam Rechte

"I touched it, it's mine now!" unter diesem Titel zeigte Lisa Rabl, Doktorandin am IWM, beim Science Slam der Universität Tübingen Ende Februar dem Publikum, dass Forschung verständlich und zugleich spannend sein kann. Bei der Veranstaltung, die die Graduiertenakademie der Universität in Kooperation mit den Fakultäten im Kupferbau organisierte, traten sechs Slammerinnen und Slammer um den lautesten Applaus gegeneinander an. Inhaltlich kreiste der Beitrag der Nachwuchswissenschaftlerin rund um den Ownership-Effekt. Dieser besagt: Wenn Personen Objekte berühren, werden diese positiver wahrgenommen, da die Berührung zur Wahrnehmung eines persönlichen Besitzgefühls über die Objekte führt. Lisa Rabls Slam wurde mit mehreren Laola-Wellen und kräftigem Applaus vom Publikum gewürdigt. „Obwohl es ziemlich beängstigend war, vor über 650 Leuten zu präsentieren, war es trotzdem eine tolle Erfahrung! Das Publikum hatte Spaß, die Slammerinnen und Slammer hatten Spaß. Ich kann es nur allen empfehlen, die es selbst gerne mal probieren möchten“, so Rabl zum Abend.


Der ganze Slam kann unter folgendem Link angesehen werden: https://timms.uni-tuebingen.de/tp/UT_20190220_003_scienceslam2019_0001


28.02.2019  |   6 Regeln für professionelles Twittern – IWM-Expertin sagt in der WirtschaftsWoche, wie es geht
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Twittern ist leicht. Aber nicht jeder kann es. Besonders für Firmen können unbedachte Tweets folgenschwer sein, da eine vorschnelle Nachricht unmittelbar Tausende von Abonnenten erreicht. „Unternehmen sollten ihren Twitter-Kanal sehr genau im Auge behalten, denn die User erwarten in der Regel auch schnelle Antworten“, rät daher Prof. Dr. Sonja Utz vom Leibniz-Institut für Wissensmedien auf wiwo.de, dem Online-Portal des Magazins WirtschaftsWoche. In dem Beitrag gibt die Tübinger Social Media Expertin gemeinsam mit Magdalena Rogl, Head of Digital Chanels bei Microsoft, praktische Tipps für eine erfolgreiche Corporate Twitter-Strategie. Neben dem authentischen und direkten Umgang mit der Community empfiehlt Sonja Utz auch humorvolles Twittern und verrät, welches Unternehmen in Deutschland dabei besonders erfolgreich ist.


Das Interview zum Nachlesen


22.02.2019  |  IWM im Experten-Netzwerk des Literaturarchivs Marbach
Sandra Richter

Mit einem Festakt feierte das Deutsche Literaturarchiv Marbach am 14. Februar die Amtseinführung der neuen Direktorin Professor Dr. Sandra Richter. Bei der im Vorfeld abgehaltenen Pressekonferenz machte die Germanistin und Literaturprofessorin deutlich, dass sie aus dem Archiv auch einen literarischen Thinktank machen möchte.


So rief sie bereits das „Netzwerk literarische Erfahrung“ ins Leben, einen Zusammenschluss mit dem Leibniz-Institut für Wissensmedien, Tübingen, dem Freien Deutschen Hochstift, Frankfurt, und dem ebenfalls in Frankfurt ansässigen Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik. Das Netzwerk reagiert unter anderem auch auf die Stavanger Erklärung „Zur Zukunft des Lesens “, die vom IWM mitunterzeichnet wurde.


Zu den Aufgaben des neuen Netzwerks zählen die Beschreibung und Begriffsbestimmung von literarischer Erfahrung, die empirische und in ihren Methoden plurale Untersuchung von Lektüren (Leserforschung), Literaturausstellungen und ihren Besuchern und die Untersuchung der Rezeption solcher Phänomene in der Öffentlichkeit. „Das ist eine spannende Aufgabenstellung, denn bisher hat die Leseforschung ihre Aufmerksamkeit vor allem auf kurze, nicht literarische Texte oder das Medium selbst gerichtet und weniger auf literarische Werke“, kommentiert Netzwerkmitglied Professor Dr. Stephan Schwan das Vorhaben. In dem Zusammenschluss möchte der stellvertretende Leiter des IWM die Expertise des Instituts zu kognitionspsychologischen Prozessen des Lesens einbringen.


21.02.2019  |  Digitalpakt kommt – Bildungsforscherin gefragt

Was kann eine digitalisierte Schule besser als eine analoge? Was wird bleiben und was wird sich radikal verändern? Nach einer Einigung von Bundesrat und Bundestag am 20. Februar ist der Weg für die Digitalisierung von Deutschlands Schulen frei. Aber wie soll das Miteinander von Mensch und Maschine im Klassenzimmer genau aussehen? 


Wie sich echter Mehrwert fürs Lernen schaffen und Wissen vertiefen lässt, berichtet IWM-Direktorin Prof. Dr. Ulrike Cress im Interview mit Tagesthemen-Moderatorin Caren Miosga.


12.02.2019  |  Hochschule wird digital: university@LEARNTEC zieht Messebesucher an
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© IWM Tuebingen

Vom 29. bis 31. Januar 2019 stand die Messe Karlsruhe ganz im Zeichen des digitalen Lernens: Auf der 27. LEARNTEC – der Fachmesse für digitale Bildung in Schule, Hochschule und der beruflichen Bildung – ging es um Anwendungen, Innovationen sowie Best-Practice-Beispiele für den Einsatz digitaler Medien in der Bildung. Mit dem zweitägigen Fachprogramm university@LEARNTEC wurde dem Thema Digitalisierung der Hochschullehre in diesem Jahr bereits zum fünften Mal ein eigenes Forum gewidmet.
Erstmals wurde zusätzlich zum Vortragsprogramm auf der Messe eine ganztägige Fachkonferenz angeboten. Gestaltet wurden beide Veranstaltungstage von e-teaching.org, dem E-Learning-Infoportal des Leibniz-Instituts für Wissensmedien (IWM), in Kooperation mit dem Hochschulnetzwerk Digitalisierung der Lehre Baden-Württemberg (HND BW) und der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb).  „In den letzten Jahren hat sich das Branchenforum university@LEARNTEC gut etabliert“, resümiert Anne Thillosen Leitern von e-teaching.org. „Rund 170 Teilnehmer bei der Fachtagung, das gut besuchte Vortragsprogramm während der Messe und eine durchweg positive Resonanz zeigen, wie bedeutsam das Thema ‚Hochschule‘ in Verbindung mit digitalen Medien ist.“


Zum ausführlichen Messebericht


08.02.2019  |  Lesen wir noch richtig? IWM-Expertin im Interview zum Lesen im digitalen Zeitalter
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Lesen auf Papier oder digital am Bildschirm? Yvonne Kammerer, wissenschaftliche Mitarbeiterin am IWM, plädiert gemeinsam mit 130 Forscherinnen und Forschern in der europaweiten Stavanger-Erklärung dafür, die Frage, was besser ist (Lesen auf Papier oder digital), nicht pauschal zu beantworten. Im Interview mit mehreren Zeitungen wie etwa der Südwest-Presse, der Märkischen Oderzeitung und dem Schwäbischen Tagblatt, erklärt die Leseforscherin nun, unter welchen Umständen der Griff zum Papier eventuell besser ist. Eine Absage an das digitale Lesen ist das für Kammerer jedoch nicht: „Beim Lesen von narrativen Texten und kürzeren Informationstexten ohne Zeitdruck zeigten sich keine Unterschiede.“ Und sie ergänzt: „Das Wichtigste ist, dass man Lesen üben muss.“
Zum ausführlichen Interview der Märkischen Oderzeitung
Zum Online-Artikel  der Südwest-Presse


04.02.2019  |  Digitalisierung und die Zukunft des Lesens – IWM-Expertin im Interview
WDR5-Logo
quarks

Macht es einen Unterschied, Texte auf Papier, oder digital zu lesen? Dieser Frage ging das WDR5-Format „Quarks – Wissenschaft und mehr“ am 1. Februar nach und sprach hierzu mit Prof. Dr. Katharina Scheiter, Leiterin der IWM-Arbeitsgruppe Multiple Repräsentationen. „Welches Medium besser ist, lässt sich nicht so einfach beantworten“, sagte die Expertin. „Vielmehr hängt das von der Leseaufgabe ab, von den Lesern, ihrer Vertrautheit mit den Möglichkeiten des Mediums und der effektiven Nutzung von Verarbeitungsstrategien, die sich durch das eine oder andere Medium in unterschiedlicher Weise unterstützen lassen. Jedes Medium hat dabei Potenziale, aber auch Schwächen – und damit muss man lernen umzugehen.“ Das ganze Interview gibt es zum Nachhören als Podcast:


31.01.2019  |  Was motiviert Wikipedia-Redakteure? – Seren Yenikent verteidigt erfolgreich Dissertation
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Wikipedia ist für viele der erste Schritt, um Wissenslücken zu schließen. Für andere wiederum ist es eine Plattform, um eigenes Wissen in Artikeln zusammentragen, oder Einträge anderer zu korrigieren und zu aktualisieren – und das meist freiwillig. Doch was motiviert Wikipedia-Redakteure, sich an der Plattform zu beteiligen, wenn es keine offensichtlichen Kompensationen für ihre Mühen gibt?


Seren Yenikent vom IWM beantwortet diese Frage in ihrer Dissertation „Understanding the effects of topic factors and threat exposure on motivation to participate in knowledge artefacts: The case of Wikipedia“. Frühere Studien haben verschiedene ermutigende Faktoren (Spaß, Ideologie, Gemeinschaftsaspekt) als Grund für die Wikipedia-Beteiligung identifiziert. Die Doktorandin fand nun heraus, dass allgemeine (thematische Vertrautheit und Kontroversität) und spezifische Merkmale (Gefühl und psychologischer Inhalt) eines Themas eine wichtige Rolle bei der Motivation spielen. 


Ihre Ergebnisse präsentierte Yenikent bei der erfolgreichen Verteidigung ihrer Arbeit am 23. Januar: Anhand von zwei Laborstudien und einer Wikipedia-Textanalyse zeigte sie, dass insbesondere die Arbeit mit bekannten und kontroversen Themen, die gesellschaftspolitische Bezüge hatten, das Engagement für Wikipedia-Artikel erhöht. Werden Inhalte mit positiven oder negativen Emotionen oder psychologischen Orientierungen (Leistung, Belohnung, Macht, Zugehörigkeit und Risiko) verbunden, steigt die Motivation zur Artikelproduktion ebenfalls. Yenikents Ergebnisse unterstützen den menschenorientierten Aspekt der Wikipedia-Plattform, der durch die psychologischen, sozialen und emotionalen Interessen der Redakteure deutlich gefördert wird.


23.01.2019  |  Aus Big Data Bedeutung gewinnen: US-Experte stellt Quantitative Ethnography am IWM vor
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© IWM Tuebingen

“Mein Smartphone etwa weiß mehr darüber, was ich mache als meine Frau“, eröffnete der renommierte US-Professor David Williamson Shaffer seinen Gastvortrag am Tübinger IWM am 15. Januar und führte die Zuhörer so anschaulich an das Thema Quantitative Ethnography: Turning Big Data into Real Understanding heran. „Im Big-Data-Zeitalter sind viel mehr Informationen darüber verfügbar, was Menschen tun und wie sie es machen als je zuvor“, so der Learning Science-Experte der University of Wisconsin-Madison, USA. „Die Herausforderung besteht darin, Bedeutung aus diesen großen Datenmengen zu gewinnen, bei denen traditionelle Methoden wie Signifikanztests nur willkürliche Muster finden und daher nicht anwendbar sind“, so Shaffer weiter. Es werden daher neue statistische Methoden benötigt, die es Forschenden beispielsweise nicht nur erlauben festzustellen, ob Lernwerkzeuge für Schüler effektiv sind, sondern auch zeigen warum.


Dies möchte David Shaffer mit einer neuen Methode lösen: Der quantitativen Ethnographie, die er bei seinem Vortrag vorstellte. Sie führt statistische und ethnografische Analysen zusammen, die bisher getrennt voneinander ausgeführt wurden. Dazu entwickeln Shaffer und seine Kollegen das Tool Epistemic Network Analysis (ENA), mit dem modelliert werden kann, wie Codes in einem Datensatz miteinander verknüpft sind. ENA-Modelle visualisieren ein System von miteinander verbundenen Codes und ermöglichen es Forschenden so, die Unterschiede zwischen ihnen mit statistischen Methoden zu quantifizieren und zu testen. Das Modell soll dann beispielsweise kritische Komponenten identifizieren, die für den Erfolg eines Lernwerkzeuges ausschlaggebend sind und Zusammenhänge zwischen den Komponenten aufzeigen.


„Diese Modelle werden in Zukunft sicher noch weiter an Relevanz gewinnen, wenn wir versuchen Lern- und Wissensprozesse anhand von Big Data zu verstehen“, so Nora Umbach, wissenschaftliche Mitarbeiterin für Methodenberatung am IWM. Sie sieht daher auch eine unmittelbare Relevanz für die Forschung am IWM. „Umso mehr freuen wir uns, dass David Shaffer und seine Arbeitsgruppe mit uns künftig kooperieren werden, um das Institut bei der Anwendung seiner Methoden zu unterstützen“, so Nora Umbach.



22.01.2019  |  Unterricht im digitalen Klassenzimmer – Forschungsmagazin ATTEMPTO! berichtet aus TueDiLab
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Was passiert eigentlich im TueDiLab (Tübingen Digital Teaching Lab)? Dieser Frage ist das Magazin ATTEMPTO! der Universität Tübingen nachgegangen und hat das digitale Klassenzimmer am Leibniz-Institut für Wissensmedien besucht. In der aktuellen Ausgabe berichtet das Forschungsmagazin über Hightech-Lektionen am IWM und lässt dabei Prof. Dr. Katharina Scheiter, Leiterin der AG Multiple Repräsentationen, aufzeigen, wie mit digitalen Medien und modernster Technik am IWM der Unterricht der Zukunft erforscht und gelehrt wird. Zur Online-Ausgabe



21.01.2019  |  Friedrich W. Hesse zum Präsidiumsbeauftragten der Leibniz-Gemeinschaft ernannt
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Prof. Dr. Dr. Friedrich W. Hesse ist vom Präsidium der Leibniz-Gemeinschaft ab sofort zum Präsidiumsbeauftragten für den Global Learning Council (GLC) für zunächst drei Jahre benannt worden. Der GLC ist eine weltweit tätige, branchenübergreifende Gruppe von Vordenkern aus Wissenschaft, Industrie und gemeinnützigen Organisationen im Bereich des effektiven Einsatzes von Technologien zur Verbesserung des Lernens und Verstehens. Friedrich Hesse ist Scientific Co-Chair des GLC und zusammen mit dem Präsidenten der Leibniz-Gemeinschaft, Matthias Kleiner, Board-Mitglied im GLC. Zudem wird Herr Hesse im Strategiefeld Digitalisierung der Leibniz-Gemeinschaft auch als Präsidiumsbeauftragter für ebenfalls zunächst drei Jahre weiter mitwirken. Im Rahmen seiner Mitwirkung wird Herr Hesse unter anderem den Vorsitz der Arbeitsgruppe „Digitalisierung im Wandel“ weiterführen.


02.01.2019  |  Neue Funktion für Ulrike Cress am Tübingen Research Campus (TRC)
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Mit Wirkung zum 1. Januar 2019 wurde die Direktorin des IWM, Ulrike Cress, zur stellvertretenden Sprecherin des Tübingen Research Campus gewählt. „Der TRC bietet ein Forum für den Austausch der unterschiedlichen Forschungsorganisationen und schafft die Basis für gemeinsame Aktivitäten“, sagt Ulrike Cress zu den Vorteilen der Zusammenarbeit. Der 2016 gegründete Tübingen Research Campus zielt darauf ab, die Kooperation zwischen den örtlichen Forschungseinrichtungen zu vertiefen und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die nach Tübingen kommen möchten, gemeinsame Services anzubieten.