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Nachrichtenarchiv

19.12.2017  |  Katharina Scheiter im Herausgeberteam der Zeitschrift für Erziehungswissenschaft
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Im Dezember wurde Prof. Dr. Katharina Scheiter, Leiterin der AG Multiple Repräsentationen am Leibniz-Institut für Wissensmedien, in das Herausgeberteam der Zeitschrift für Erziehungswissenschaft (ZfE) für das Themengebiet Digitale Bildung aufgenommen. Die ZfE ist ein repräsentatives wissenschaftliches Fachorgan für die gesamte Erziehungswissenschaft und publiziert von Expertinnen und Experten begutachtete erstklassige Beiträge über aktuelle wissenschaftliche Entwicklungen und bietet Interessenten an professionellem erziehungswissenschaftlichem Wissen interdisziplinäre Forschungsergebnisse. Die ZfE erscheint viermal im Jahr im VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden.


18.12.2017  |  Brett Buttliere verteidigt seine Doktorarbeit
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"Kognitiver Konflikt in der Wissenschaft: Worüber Wissenschaftler sprechen und was sie studieren."
Wenn man darüber nachdenkt, wie Wissenschaft am besten funktioniert, spielt das Konzept des kognitiven Konflikts  (in dem es darum geht, das sich gleichzeitig zwei konkurrierende Ideen im Gehirn befinden) eine wichtige Rolle - sowohl in der Psychologie als auch in der Philosophie. Die Erfahrung von kognitiven Konflikten wird als aversiv, aber auch als motivierend für Individuen in einem breiten Spektrum von Kontexten angesehen. Insgesamt deuten die Ergebnisse der Arbeit von Brett Buttliere darauf hin, dass Wissenschaftler mehr miteinander reden, wenn sie einander nicht zustimmen, also es gegenteilige Meinungen gibt. Die Ergebnisse können als Hinweis darauf verstanden werden, wie Unsicherheiten reduziert und Probleme gelöst werden können. Zudem können allgemeine psychologische Prinzipien im Kontext der Wissenschaft angewendet werden, um zu verstehen, wie Wissenschaft funktioniert und funktionieren könnte.


Brett Buttliere arbeitete seit Anfang 2015 als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr. Dr. Friedrich W. Hesse und Dr. Jürgen Buder in der Arbeitsgruppe Wissensaustausch, wo er sich mit der Thematik des Online-Wissensaustausches befasst und insbesondere mit der Frage, welche Rolle kognitiver Konflikt in diesem Prozess spielt. Ihn interessieren in seiner Forschung grundlegende psychologische Techniken, die Menschen helfen, ein besseres Leben zu führen (beispielsweise möchte er versuchen, die Effizienz der Wissenschaft zu verbessern).


15.12.2017  |  Sergio Cervera Torres verteidigt seine Doktorarbeit
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"Multitouch-Tische: Wie Handbewegungen die Verarbeitung emotionaler Informationen beeinflussen können – Influencing appraisals of emotional valence with spatial touchscreen interactions: An embodied approach to Positive Technology“ (Bild: Sergio Cervera Torres & Peter Gerjets)


Sergio Cervera Torres ging in seiner Arbeit der Frage nach: Können körperliche Interaktionen mit Touchscreen-Interfaces die affektiven Erfahrungen der Nutzer beeinflussen? Die vorliegende Dissertation untersucht aus verkörperter Perspektive das Potenzial von Touchscreen-Schnittstellen als "positive Technologien". Diese werden in dem aufstrebenden Forschungsbereich „Positiv Technology“ untersucht. In dem Feld der Cyberpsychologie und der Mensch-Computer-Interaktion wird die Qualität der affektiven Erfahrungen des Benutzers untersucht und gefragt, wie diese gefördert werden kann. Obwohl Touchscreens die Manipulation von digitalen Inhalten direkt mit den Händen ermöglichen, ist sehr wenig darüber bekannt, wie eine solche physische Interaktion die Affektivität der Benutzer beeinflussen kann. Diese Frage wurde mit Hilfe der Theorie und Forschung zur verkörperten Wahrnehmung untersucht, die postulieren, dass Wahrnehmung und Handlung kognitive und emotionale Funktionen beeinflussen.  


Torres ist assoziierter Wissenschaftler und Doktorand in der AG Multimodale Interaktion des Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) und des LEAD Graduate School & Research Network der Eberhard Karls Universität Tübingen.


14.12.2017  |  Webkarten für Bürgerforscher. Neue Online-Tools sollen die Bestandsaufnahme der Artenvielfalt erleichtern

Bürger schaffen Wissen, Naturbegeisterte sammeln Tag für Tag wertvolle Informationen über unsere heimischen Tier- und Pflanzenbestände. Die über das Internet zugänglichen Daten helfen Wissenschaftlern, präzisere Aussagen über das Vorkommen und die Verbreitung von Arten zu treffen. Um noch mehr Menschen zum Mitmachen anzuregen, wollen Forscher des Leibniz-Instituts für Länderkunde (IfL) und des Leibniz-Instituts für Wissensmedien (IWM) gemeinsam mit dem Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) eine neue Generation interaktiver Online-Karten für das vogelkundliche Webportal ornitho.de entwickeln.


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14.12.2017  |  Manuel Ninaus wurde in das Board der Serious Games Society gewählt
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Letzte Woche wurde auf der Konferenz "Games and Learning Alliance conference" (GALA 2017) das neue Board der Serious Games Society für 2 Jahre gewählt. Die Mitglieder des Boards sind Francesco Bellotti (Präsident), Manuel Ninaus vom Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM), Remco C. Veltkamp und Jannicke Baalsrud Hauge (im Bild von links nach rechts).
Die Serious Games Society (SGS) ist aus dem GALA Network of Excellence, einem multidisziplinären Konsortium von 30 Partnern aus der gesamten EU, hervorgegangen. Es umfasst Universitäten, Forschungszentren und Großunternehmen. Die SGS wurde entwickelt, um die innovativen Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen zusammenzubringen, die über Serious Games forschen und diese entwickeln. Sie veranstaltet eine jährliche Konferenz inkl. Serious Game Awards und verlegt ein eigenes Journal.


13.12.2017  |  Internationaler Besuch: Prof. Eliane Segers aus den Niederlanden am IWM
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Prof. Eliane Segers von der Radboud University in den Niederlanden war am Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) vom 10. Dezember bis heute zu Gast (Bild von der Website der Universität). Sie war vor Ort, um das TüDiLab kennenzulernen und tauschte sich mit den Arbeitsgruppen Multiple Repräsentationen von Katharina Scheiter und der AG Multimodale Interaktion von Peter Gerjets zu den Themen Lernen mit Text und Bild, Hypertext und Selbstregulation aus. „Das waren zwei inspirierende Tage“, so das Fazit von Katharina Scheiter.
In dem Rahmen ihres Besuchs hielt Eliane Segers einen Vortrag mit dem Titel „Reading and digital Media“. Sie sprach darin über die Einflüsse digitaler Medien auf das Lesenlernen von der häuslichen Umgebung bis zum Kindergarten und der ersten Klasse, ferner wie digitale Medien für diejenigen hilfreich sein können, die Schwierigkeiten beim Lesenlernen haben und ebenso über individuelle Unterschiede. Sie setzte Lesenlernen in Bezug auf Hypertext-, Multimedia- und Hypermedienverständnisse und deren Auswirkungen auf das Lernen.


11.12.2017  |  Der Leibniz-Salon: Diskussion über Herausforderungen, Risiken und Erfolge von Kooperationen
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Unter welchen Bedingungen gelingt kooperative Forschung? Was erhöht die Erfolgschancen für interdisziplinäre Projekte? Diese Fragen werden heute im Leibniz-Salon „Kooperative Forschung und Interdisziplinarität“ diskutiert. Die Direktorin des Leibniz-Instituts für Wissensmedien Prof. Dr. Ulrike Cress diskutiert mit Leibniz-KollegInnen aus Archäologie, Geschichte, Biologie, Medizin und Chemie. Denn kooperative Forschung und der interdisziplinäre Zugang zu wissenschaftlich und gesellschaftlich bedeutsamen Fragen sind ein besonderer Anspruch der Leibniz-Gemeinschaft und ihrer Institute. Der Leibniz-Salons ist auch der Abschied von Christiane Neumann, der Generalsekretärin der Leibniz-Gemeinschaft.


08.12.2017  |  Wie nutzen wir Suchmaschinen, um etwas zu lernen? Neues interdisziplinäres Forschungsprojekt zum Thema „Search as Learning“

Das Internet ist als Recherchetool nicht mehr wegzudenken – sei es in der Schule, der Arbeit oder in der Freizeit. Wäre es eine Bibliothek, dann die größte der Welt – mit Millionen von Regalen, gefüllt mit unzähligen Büchern, Texten, CDs und Filmen.  Doch wie gewinnt man hier eine Übersicht? Wie suchen wir nach Informationen, wenn wir etwas wissen und lernen wollen, welche Suche führt uns an welches Ziel? Wie gehen wir vor, wenn wir bestimmte Informationen zu einem bestimmten Thema finden möchten und welche Bedeutung hat die Informationssuche beim Lernen? Von Suchmaschinen über Linklisten bis hin zu Wikis und Videoportalen – sie alle bieten Hilfestellung für die Recherche. 


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08.12.2017  |  Datenschutz-Workshops für Digital-Innovations-Projekte am IWM – Ein Resümee
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Der aktuelle Themenschwerpunkt war auf Wunsch der beteiligten Projekte das Thema Datenschutz. Die etwa 20 Teilnehmenden aus allen Förderprojekten sowie das e-teaching.org-Team erhielten am Vormittag einen Überblick über die Grundlagen und praxisrelevanten Aspekte der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO). Prof. Dr. Tobias Keber, Professor für Medienrecht und Medienpolitik an der Fakultät für Electronic Media an der Hochschule der Medien in Stuttgart, machte in seinem Vortrag deutlich, welche datenschutzrechtlichen Aspekte es ab 25. Mai 2018 bei der Umsetzung innovativer Digitalisierungsprojekte an den Hochschulen zu beachten gibt. Im Anschluss wurden die Anforderungen vorgestellt, die mit der neuen Verordnung datenschutzrechtlich an die Entwicklung und den Betrieb von digitalen Tools zu stellen sind. Prof. Dr. Sachar Paulus, Professor für IT-Sicherheit an der Fakultät für Informatik der Hochschule Mannheim, zeigte, wie eine konkrete Umsetzung der Datenschutz-Anforderungen im Software-Entwicklungs-Prozess sowie im laufenden Betrieb aussehen kann. Beiden Vortragenden gelang es ausgezeichnet, das juristische bzw. technische Thema und seine praktischen Konsequenzen anschaulich darzustellen und Handlungsoptionen zu eröffnen. In einer ausführlichen Diskussions- und Fragerunde gaben die beiden Referenten fachkundige Hilfestellung zu aktuellen Problem- und Fragestellungen der Projekte.

Am 30. November trafen sich im Rahmen des MWK-Förderprogramms „Digital Innovations for Smart Teaching - Better Learning" MitarbeiterInnen aus zehn Digitalisierungsprojekten an baden-württembergischen Hochschulen zu einem gemeinsamen Workshoptag am IWM. Das am IWM angesiedelte Projekt „Smart Teaching BW" begleitet die Projekte und unterstützt deren nachhaltige Umsetzung. Dazu richtet es während der Projektlaufzeit von zwei Jahren u.a. regelmäßig gemeinsame Workshops aus. Hier geht es sowohl darum, über relevante aktuelle Themen zu informieren und die gemeinsame Diskussion darüber anzuregen, als auch um die projekt- und hochschulübergreifende Vernetzung der Projekte.


06.12.2017  |  Die Aufhol- oder Rückfall-Illusion: Warum wir unabsichtlich auf der Autobahn ausgebremst werden und Fußballspiele verlieren

Bewegung und Orientierung im Raum ist eine alltägliche Erfahrung. Doch auch ein grundsätzliches theoretisches Problem für die Wissenschaft. Wie nimmt ein sich bewegender Beobachter die Relativbewegung zwischen zwei weiteren Personen oder Objekten wahr? 


Trotz der alltäglichen Relevanz ist dieses "Wahrnehmungs-Dreikörper-Problem" weitgehend unerforscht. Dr. Tobias Meilinger aus der Abteilung von Prof. Bülthoff am Max-Planck-Institut (MPI) für biologische Kybernetik und Dr. Bärbel Garsoffky und Prof. Dr. Stephan Schwan vom Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) fanden heraus, unter welchen Umständen die Wahrnehmung von Bewegung verzerrt ist – und somit eine Illusion entsteht.
 
Meilinger, T., Garsoffky, B., & Schwan, S. (2017). A catch-up illusion arising from a distance-dependent perception bias in judging relative movement. Scientific Reports, 7: 17037. DOI:10.1038/s41598-017-17158-8


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06.12.2017  |  „Offene Kultur in Zeiten künstlicher Intelligenz“ – Prof. Dr. Ulrike Cress auf dem Podium der OPEN! 2017, der Konferenz für digitale Innovation
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Heute wird in Stuttgart auf der Konferenz OPEN! angeregt über eine „Offene Kultur in Zeiten künstlicher Intelligenz“ diskutiert. Eine Frage wird sein, ob künstliche Intelligenz (KI) künftig den kreativen Menschen ersetzen kann. Die Grundannahme ist, dass diese in jedem Fall Arbeit, Kreativwirtschaft, Kunst und Kultur verändern wird. Prof. Dr. Ulrike Cress, Direktorin am Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) und Leiterin der Arbeitsgruppe Wissenskonstruktion nimmt teil an der Podiumsdiskussion „KI – Katalysator oder Feind einer offenen Gesellschaft?“ Sie wird u.a. von "kognitiven Schnittstellen" berichten, wie sie im Leibniz-WissenschaftsCampus des IWM erforscht werden. Hier geht es um Schnittstellen, die den menschlichen Horizont erweitern, nicht verengen. Dabei fügt Cress hinzu: “Artificial Intelligence sollte uns Muster aufzeigen. Die Schlussfolgerungen sollten wir Menschen, nicht die Maschine ziehen!“ An der Podiumsdiskussionsind des Weiteren Peter H. Ganten (Vorsitzender OSB Alliance), Prof. Dipl.-Des. Jo Wickert (user generated design GmbH) und Dominika Szope (ZKM-Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe) beteiligt.


Zur Konferenz - https://www.openkonferenz.de/ueber-uns/: „Die OPEN! ist die Veranstaltung für Digitalisierung. Sie zeigt Herausforderungen auf und bietet Lösungsansätze, wie die Produktivität und die Innovationskraft in einer datengetriebenen Welt auf den Prinzipien einer „offenen Kultur“ (Open Culture) gesteigert werden können. Dabei berücksichtigt die OPEN! eine 360°-Perspektive und betrachtet sowohl die Wirtschaft als auch die öffentliche Verwaltung, Wissenschaft und Forschung, Kultur- und Kreativwirtschaft sowie die Zivilgesellschaft.“  Die Konferenz wird veranstaltet durch die MFG Baden-Württemberg und die OSB Alliance e.V., unterstützt vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes.


05.12.2017  |  IWM-Nachwuchswissenschaftlerin Leonie Jacob gibt Seminar für Lehramt-Studierende
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Leonie Jacob ist seit 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am IWM in der Arbeitsgruppe Multiple Repräsentationen bei Prof. Dr. Katharina Scheiter. Im Dezember gibt sie an drei Wochenenden für Lehramt-Studierende der Universität Tübingen ein Seminar mit dem Titel „Chancen und Risiken digitaler Medien für Kinder und Jugendliche“. Jacob möchte so bei Lehramt-Studierenden erreichen, dass sie Lust und Spaß daran haben, in ihrem Unterricht die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen zu stärken und sich selbst kompetent im Umgang mit digitalen Medien zu fühlen:

„Medienkompetenzen sind in unserer Gesellschaft enorm wichtig. Das Verfassen von E-Mails, Schreiben von Dokumenten oder die Recherche im Internet stellt dabei nur einen kleinen Bereich dar und ist aus den meisten Berufen nicht mehr wegzudenken. Da digitale Medien nahezu von allen Kindern in Deutschland bereits im Alltag benutzt werden, ist es enorm wichtig, dass sie einen kompetenten Umgang mit Medien erlernen, der nicht nur zur individuellen Förderung, sondern auch zur Prävention von Risiken digitaler Medien beitragen kann. Medienkompetenz wird seit längerem als Schlüsselkompetenz betrachtet und soll in der Schule erworben werden. Dazu sind gut ausgebildete Lehrkräfte unabdingbar, die selbst einen hohen Grad an Medienkompetenz mitbringen. In meinem Seminar gebe ich angehenden Lehrkräften die Möglichkeit, sich über die Chancen und Risiken digitaler Medien bewusst zu werden. Das Gefühl, dass die Studierenden ihr Wissen später in ihrem Unterricht umsetzen und an ihre zukünftigen SchülerInnen weitergeben können, spornt mich dazu an, das Seminar so gut wie möglich zu gestalten. Mit dem Einsatz digitaler Medien, dem Bewusstwerden über dessen  Möglichkeiten und Grenzen und der Gestaltung von Präventionsstunden sollen die Lehramt-Studierende einen tieferen Einblick in die Nutzung digitaler Medien erhalten und ihre eigenen Medienkompetenzen stärken. Zudem ermöglicht mir das Seminar, neu erforschte und bewährte Lehr- und Lernmethoden gleich umzusetzen und ich erhoffe mir dadurch das Seminar spannender und nachhaltig zu gestalten.“

Das Seminar findet zum Teil im TüDiLab des IWMs statt, in dem digitale Medien direkt angewandt werden können und zum anderen in den Räumlichkeiten der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät. Es ist ein Angebot der Tübingen School of Education (TüSe) für Lehramt-Studierende.


04.12.2017  |  Best Demonstration Award auf der ICMI für Jennifer Müller, Uwe Oestermeier und Peter Gerjets
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Auf einem interaktiven Multitouch-Tisch werden mit LEGO-Steinen musikalische Muster gestaltet, um die musikalischen wie mathematischen Fähigkeiten von lernstarken Grundschülern zu unterstützen. Der Tisch und der dazugehörige Kurs „Mathematik zum Anhören“ wurden in Glasgow auf der International Conference on Multimodal Interaction (ICMI) demonstriert. Von insgesamt 19 Demonstrationen wurden nur zwei mit einem Preis ausgezeichnet. Jennifer Müller, assoziierte Doktorandin am Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) ist begeistert: „Es war sehr beeindruckend. Es gab einen Roboter, der die Emotionserkennung bei Autisten unterstützen soll.” Das Besondere an dem Lego-Tisch: Sein Einsatz im Unterricht wurde multidisziplinär entwickelt. So waren bspw. LehrerInnen und KomponistInnen bei der Kurskonzeptentwicklung beteiligt. Die Software für den Tisch wurde von Dr. Uwe Oestermeier im Haus des IWM entwickelt. Die Effektivität des Kurses wird von PsychologInnen untersucht. „Wenn man multimodale Technologien im Unterricht einsetzen möchte, dann muss der Einsatz gemeinsam mit Lehrkräften, Psychologen, Informatikern, Bildungsforschern und Anderen geplant werden. Damit Lehrkräfte multimodale Technologien effektiv im Unterricht nutzen können, müssen auch die passenden Methoden entwickelt werden“, so Müller zur Besonderheit des Kurskonzeptes.


30.11.2017  |  „Digitales Know-how – der Schlüssel zur MINT-Welt“ - Ulrike Cress heute auf der ZEIT KONFERENZ „Schule & Bildung“
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Zwei große Zukunftsthemen treffen auf der diesjährigen ZEIT KONFERENZ in Berlin aufeinander: Digitalisierung und „MINT“ – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Diese Fächer haben eine zentrale Bedeutung für die Wirtschaft, die Innnovationskraft für Unternehmen und die Zukunft von Fachkräften. Ohne Digitalisierung ist ihre Zukunft nicht denkbar. „In der Schule werden hierfür die Grundlagen gelegt: Schüler lernen hier nicht nur Fähigkeiten und Fertigkeiten; sie müssen auch lernen, die Digitalisierung zu verstehen, ihre Vorteile zu umfassen und ihre Schattenseiten zu kritisieren. Gute Lehrer machen ihren Schülern Mut: etwas zu wagen und etwas auszuprobieren – etwa auch MINT-Fächer, die immensen Spaß machen können“, so Manuel J. Hartung, Ressortleiter und Herausgeber für DIE ZEIT.

„Die öffentliche Diskussion um Medien in der Schule ist stark verkürzt. Medien sind nicht per se gut oder schlecht. Sie haben nur dadurch eine Wirkung, dass sie das Lernverhalten verändern. Wissenschaftlich gesprochen: Es gibt nicht Effekte von Medien, sondern Effekte mit Medien“, so Ulrike Cress, die sich am Leibniz-Instituts für Wissensmedien (IWM) in ihrer Arbeitsgruppe "Wissenskonstruktion" mit sozial- und kognitionspsychologischen Prozessen, die bei der gemeinsamen Konstruktion und Nutzung von Wissen relevant sind, beschäftigt. Auf der Konferenz finden sich so Experten und Praktiker zusammen, um gemeinsam Antworten zu finden auf die Fragen der Bildungspolitik der Zukunft. Dabei sind der neueste Forschungsstand und der internationale Vergleich maßgebend. 

Ulrike Cress ist Direktorin des IWM, Professorin an der Eberhard Karls Universität Tübingen im Fachbereich Psychologie und u.a. Mitglied der Expertengruppe „Digitales Lernen Grundschule“ der Deutsche Telekom Stiftung. In der Diskussionsrunde „Digitales Know-how – der Schlüssel zur MINT-Welt“ erörtert sie zusammen mit Ulrich Commercon, (Saarländischer Minister für Bildung und Kultur), Prof. Dr. Ilka Parchmann  (Vizepräsidentin für Lehramt, Wissenschaftskommunikation und Weiterbildung, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel) und Enrico Rühle (Festo Didactic) die Herausforderungen der Schule von morgen. Moderator ist Martin Spiewak (Redaktuer der ZEIT). „Lehrpersonen fehlt zumeist das digitale know-how, um Medien in ihrem Unterricht effizient einzusetzen. Es mangelt an umfassender Lehreraus- und fortbildung in Bezug auf eine didaktisch sinnvolle Nutzung digitaler Medien. Nur digital kompetente Lehrpersonen können Schüler auf die digitale Welt von morgen vorbereiten“, so Cress.


29.11.2017  |  Drei Nominierungen für AcademiaNet – Expertendatenbank herausragender Wissenschaftlerinnen
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Jun.-Prof. Dr. Aileen Oeberst, Dr. Annika Scholl und Dr. Dr. Elise Klein vom Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) sind von der Leibniz-Gemeinschaft nominiert und in die AcademiaNet - Expertendatenbank für herausragende Wissenschaftlerinnen aufgenommen worden. Die Robert Bosch Stiftung hat in Zusammenarbeit mit Spektrum der Wissenschaft diese exklusive Expertendatenbank im Jahr 2010 eingerichtet. Sie ist die einzige Website ihrer Art, die Profile nur von hervorragend qualifizierten Frauen zeigt, die in ihrem Bereich am besten sind. Bis heute sind mehr als 2.000 Profile von Spitzenforschern aller Disziplinen in der Datenbank hinterlegt.


27.11.2017  |  „Science meets Parliaments“ - Sonja Utz präsentiert morgen ihre Forschung zu sozialen Medien in Brüssel
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Unter dem Hauptthema "Die Rolle der Wissenschaft in einer Post-Fakten-Gesellschaft" öffnet das Europäische Parlament seine Türen für die Initiative "Science Meets Parliaments". Vom 28. bis 30. November 2017 findet zum sechsten Mal die Brüssel Woche statt, in der Mitglieder des Europaparlaments mit WissenschaftlerInnen zusammengebracht werden. Ziel des gegenseitigen Austauschs ist es, gegenseitiges Verständnis aufzubauen und eine langfristige Kooperation zwischen Politik und Wissenschaft zu etablieren. 

Prof. Dr. Sonja Utz vom Leibniz-Institut für Wissensmedien gehört dieses Jahr zu den ausgewählten WissenschaftlerInnen und wird Dr. Paul Rübig (Österreichische Volkspartei und stellvertretender  Vorsitzender von STOA - Science and Technology Options Assessment, Bewertung wissenschaftlicher und technologischer Optionen), zwei Tage lang „beschatten“, das heißt an all seinen Terminen und Besprechungen teilnehmen. Prof. Dr. Sonja Utz untersucht in ihrem ERC-Projekt die Auswirkungen der Nutzung sozialer Medien auf Lebenszufriedenheit, bürgerliches Engagement oder Informationsvorteile im beruflichen Kontext und freut sich schon auf den Aufenthalt in Brüssel: „Das ist eine einmalige Gelegenheit, Einblick in politische Entscheidungsprozesse zu bekommen und meine eigenen Forschungsergebnisse Entscheidern zu präsentieren. Kommunikation auf sozialen Medien findet grenzüberschreitend statt; die Diskussion über mögliche Regulierungen sollte daher auch auf europäischer Ebene stattfinden.“


24.11.2017  |  „Wie tragen digitale Medien zu wirksamer Lehre bei?“ Ein Vortrag von Gabriele Irle bei der Campus Innovation in Hamburg
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In der Debatte um digitale Medien in der Lehre geht es häufig um die Frage, ob digitale Medien förderlich für den Lernprozess sind. Statt sich weiterhin mit dieser Frage aufzuhalten, lädt Gabriele Irle in ihrem Vortrag auf der diesjährigen Campus Innovation dazu ein, sich stärker mit der Wirkung von digitalen Medien, also mit dem "Wie" und "Weshalb" ihres potentiellen Mehrwerts auseinanderzusetzen. „Ich denke, dass eine Weiterentwicklung in Forschung und Praxis der digitalen Lehre nur möglich ist, wenn die Wirkmechanismen des Lernprozesses mit digitalen Medien bekannt sind. In meinem Vortrag präsentiere ich den aktuellen Stand des im Projekt „Digital Learning Map 2020“ entwickelten Rahmenmodells, das die bestehende Theorie und Empirie zu Wirkfaktoren einordnen und veranschaulichen soll. Außerdem zeige ich vorläufige Ergebnisse unserer Literaturstudie, die verdeutlichen, wie unterschiedlich Lernerfolg definiert werden kann. Zum praktischen Einsatz kommt unsere Forschung in der von mir skizzierten Best Practice-Datenbank, die das Erfahrungswissen in Deutschland im Themenkomplex digitale Lehre sichtbar machen wird.“
Die Campus Innovation wird jährlich vom Multimedia Kontor Hamburg ausgerichtet und wendet sich an Entscheider/innen und Gestaltende aus Hochschule, Politik und Wirtschaft, an Lehrende, Verwaltungspersonal und Studierende. Unter dem Titel „Digitalisierung als Megatrend – was bedeuten Künstliche Intelligenz, Big Data und Virtual Reality für Hochschulen?“ erwartet die 15. Campus Innovation am 23. und 24. November 2017 über 600 Teilnehmende im Curio-Haus Hamburg.


21.11.2017  |  „Lehrer*innenbildung für eine Schule der Zukunft“ - Vortrag von Andreas Lachner in der Studium Generale Vorlesungsreihe der Tübingen School of Education
Andreas Lachner

Ein Thema der Zukunft ist es, wie das Lehren und Lernen in der digitalen Schule gestaltet werden kann und welche Chancen und Risiken sich daraus ergeben. Dabei steht die Frage im Vordergrund, was LehrerInnen künftig brauchen – sei es spezielles Schulmaterial oder eigene Fähigkeiten im Umgang mit neuen Medien. In seinem Vortrag erörtert Jun.-Prof. Dr. Andreas Lachner den aktuellen empirischen Stand der Digitalisierung im Schulbereich und präsentiert empirisch-geprüfte Einsatzmöglichkeiten digitaler Medien im Unterricht.


„Digitale Bildung ist eines der herausforderndsten Zielsetzungen unserer Zeit. Daher stellt sich die Frage, wie Schule und Unterricht zur digitalen Bildung von Jugendlichen beitragen können, und welche Möglichkeiten es gibt digitale Medien in Schule und Unterricht einzusetzen. In dieser Veranstaltung wird der aktuelle Problemstand der Digitalisierung in Schule und Unterricht diskutiert und effektive Einsatzszenarien digitaler Medien aufgezeigt“, so Lachner zum Inhalt seiner Vorlesung. Andreas Lachner ist Juniorprofessor für Lehren und Lernen mit digitalen Medien (in den Fachdidaktiken) an der Eberhard Karls Universität Tübingen sowie assoziierter Wissenschaftler in der Abteilung Multiple Repräsentationen am Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) und an der Tübingen School of Education (TüSE). Die Tübingen School of Education veranstaltet noch bis Februar 2018 im Studium Generale der Universität Tübingen die Vorlesungsreihe zur Zukunft von Lehrer*innenbildung und Schule. Die Reihe richtet den Fokus auf die gesellschaftliche Eingebundenheit von Lehrer*innenbildung und Schule, ihre zukünftigen Herausforderungen und ihre bildungswissenschaftliche Erforschung.  


Das Studium Generale der Universität Tübingen steht allen Interessierten offen. Die Teilnahme an Vorlesungen ist kostenlos, es ist keine Anmeldung erforderlich.



17.11.2017  |  Nachhaltigkeitspreis 2017 für Abschlussarbeit

Die Abschlussarbeit von Birka Zapf wird mit dem Nachhaltigkeitspreis 2017 der Universität Tübingen ausgezeichnet. Sie ist seit diesem Jahr Doktorandin in einem gemeinsamen Projekt der AG Soziale Prozesse und der Sozial- und Wirtschaftspsychologie der Universität Tübingen im Rahmen des Leibniz-WissenschaftsCampus Tübingen. 

Ihre mit dem Preis ausgezeichnete Bachelorarbeit „Nachhaltigkeitsnormen in Organisationen − Beeinflusst die Auseinandersetzung mit ethischen Grundsätzen das menschliche Verhalten?“ beschäftigte sich mit der Frage, wie und wann Mitglieder einer Organisation (hier der Universität Tübingen) durch Leitlinien zur Nachhaltigkeit zu nachhaltigem Handeln motiviert werden können. Die Arbeit wurde 2016 von Dr. Annika Scholl im Rahmen eines in Kooperation mit der Universität Ulm eingeworbenen Projektes zu „Verantwortung in Organisationen“ betreut. 

Der Preis wird am 30.11.2017 ab 18:00 Uhr im Festsaal Alte Aula durch das Kompetenzzentrum Nachhaltige Entwicklung verliehen, bei dem Birka Zapf ihre Arbeit kurz vorstellen wird.


16.11.2017  |  Das IWM hat einen neuen Stiftungsratsvorsitzenden

Ministerialrat Peter Castellaz wurde zum Vorsitzenden des IWM-Stiftungsrats gewählt. Er ist Leiter des Referats 34 des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Er folgt  Ministerialrat Walter Kaag nach, der im Oktober 2017 in den Ruhestand gegangen ist. Wir danken Herrn Kaag ganz herzlich für sein Engagement für das IWM und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Herrn Castellaz.


15.11.2017  |  Einladung zum Symposium "Digitale Medien. Interdisziplinäre Ansätze zur effektiven Gestaltung medienbasierten Unterrichts" am 24.11. am IWM
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Im Zuge der Digitalisierung spielen digitale Medien im Unterricht eine immer größere Rolle. Wichtig bei deren Nutzung ist jedoch, dass sie didaktisch sinnvoll in den Unterricht integriert werden und so gezielt Lehr-Lern-Prozesse bei SchülerInnen anregen. Dazu bedarf es jedoch der Integration interdisziplinärer Perspektiven, wie der Fachdidaktik, der Unterrichtsforschung oder der Instruktionspsychologie.


Am 24.11. organisiert Jun.-Prof. Dr. Andreas Lachner vom Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) aus entsprechendem Anlass im Rahmen der Veranstaltungsreihe „New Topics –Lehrer*innenbildung“ der Tübingen School of Education ein Symposium am IWM. Unter dem Titel „Digitale Medien. Interdisziplinäre Ansätze zur effektiven Gestaltung medienbasierten Unterrichts“  wird es drei Impulsvorträge der einzelnen Fachdisziplinen geben, welche in einer gemeinsamen Podiumsdiskussion diskutiert werden. Ziel des Symposiums ist es, die interdisziplinären Sichtweisen auf den digitalen medienbasierten Unterricht zusammenzubringen und das Themenfeld digitale Medien im Unterricht dadurch umfassend zu betrachten.



Die Veranstaltung richtet sich an AkteurInnen in allen Phasen der LehrerInnenbildung sowie an interessierte Studierende, Lehrkräfte und WissenschaftlerInnen.


Das Programm:
14.00 Begrüßung: Prof. Dr. Andreas Lachner, Universität Tübingen/IWM
14.10 Grußwort TüSE: Prof. Dr. Thorsten Bohl, Universität Tübingen
14.15 Perspektive empirische Unterrichtsforschung: Prof. Dr. Kathleen         Stürmer, Universität Tübingen, anschließend Diskussion
15.15 Perspektive Instruktionspsychologie: Prof. Dr. Tina Seufert , Universität Ulm, anschließend Diskussion
16.15 Perspektive Fachdidaktik: Prof. Dr. Sascha Schanze, Leibniz-Universität Hannover, anschließend Diskussion
17.15 Podiumsdiskussion: Moderation: Prof. Dr. Taiga Brahm, Universität Tübingen
18.00 Abschluss. Prof. Dr. Andreas Lachner


Kontakt & Organisation: Prof. Dr. Andreas Lachner
Anmeldung: bis 17.11.17 per Email an a.lachner@iwmtuebingen.de


14.11.2017  |  Projektmeeting Dr. TIDE in Tübingen

Am 14. und 15. November findet das Projektmeeting für das Eurostars-Projekt Dr. TIDE (Digital Research Information Detector) in Tübingen statt. In Kooperation mit der norwegischen Firma Scan4News und dem Böblinger Unternehmens ec4u (früher InsightDimensions) wird ein Business Intelligence Tool entwickelt, das es erlaubt, auch externe Informationen einzubinden und die Ergebnisse komplexer Analysen zu visualisieren. Das Teilprojekt am IWM untersucht, wie sich das Erstellen von Visualisierungen auf das Verständnis komplexer Daten und die Entscheidungsfindung auswirkt.


10.11.2017  |  Yvonne Kammerer als Assistant Professor an der Open University of the Netherlands
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Seit 1. November 2017 arbeitet Dr. Yvonne Kammerer in Teilzeit als Assistant Professor am Welten Institute der Freien Universität der Niederlande. Das Institut ist das Forschungszentrum für Lernen, Lehren und Technologie. Dem IWM bleibt Yvonne Kammerer weiterhin als Postdoc erhalten.


10.11.2017  |  Über die Vielfältigkeit der Einsatzmöglichkeiten von digitalen Medien in der Schule: Prof. Dr. Ulrike Cress bei dem „Sankelmarker Gespräch zur Lehrerbildung“ in Flensburg
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Die Digitalisierung der Welt – unter dieser Schlagzeile beschäftigt sich die Tagung „Fünftes Sankelmarker Gespräch zur Lehrerbildung“ vom 10. bis 11. November mit den aktuellen Herausforderungen der Digitalisierung für Schule und Lehrerbildung. Teilnehmende sind ExpertInnen aus den Bereichen Hochschule, Bildungsverwaltung, Lehrerfortbildungsinstitute und Berufsverbände. So soll gemeinsam darüber diskutiert werden, wie die elektronischen Medien die Weltwahrnehmung verändern, welche Produkte, Technologien und Konzepte gegenwärtig für Schule und Unterricht eine Rolle spielen und welche Trends erkennbar sind. Prof. Dr. Ulrike Cress des Leibniz-Instituts für Wissensmedien (IWM) wird heute auf dem Podium „Lernen / E-Learning“ darüber sprechen, was digitale Medien in der Schule alles leisten und verändern können. Sie ist Direktorin des IWM, Leiterin des Arbeitsgruppe Wissenskonstruktion und Professorin an der Universität Tübingen, Abteilung Psychologie. „Die öffentliche Diskussion um Medien in der Schule ist unterkomplex. Es geht nicht um mehr oder weniger Technologie, sondern darum, die Vielfältigkeit der Einsatzmöglichkeiten zu begreifen“, so Cress.
Die „Sankelmarker Gespräche zur Lehrerbildung“ sind eine Tagungsreihe, die seit 2009 stattfindet. In diesem Jahr wird die fünfte Folge an der Europa-Universität in Flensburg ausgerichtet. Das Anliegen der Tagung: „Raum dafür schaffen, dass grundlegende Probleme der Lehrerbildung und des Lehrerberufs – möglichst jenseits von tagespolitischen Fragestellungen – unter Experten differenziert und vertieft diskutiert werden können.“


Zur Veranstaltung siehe: https://www.ipn.uni-kiel.de/de/das-ipn/nachrichten/sankelmarker-gespraech-zur-lehrerbildung-in-flensburg


Zum Programm siehe: http://www.dgbv.de/mediapool/118/1188921/data/2017/Sankelmarker-Gespraech-Lehrerbildung2.pdf


09.11.2017  |  e-teaching.org hat einen neuen Beirat
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Am 8. November 2017 fand am Leibniz-Institut für Wissensmedien die konstituierende Sitzung des neuen Beirats von e-teaching.org statt. Dabei gab es neben vielen Impulsen für das Portal auch bereits neue Ideen für Kooperationen und die Zusammenarbeit, etwa im Bereich der Qualifizierung von E-Learning-Akteuren. Im Bild Mitglieder v.l.n.r Dr. Peter Brandt, Martin Rademacher, Dr. Steffi Widera, Astrid Schönstein, Cornelia Helmstedt, Oliver Janoschka.
Zur neuen Ausrichtung und einer neuen Besetzung des Gremiums hatte e-teaching.org Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Einrichtungen und Projekte eingeladen, die im Bereich der digitalen Hochschullehre oder der Entwicklung von Portalen aktiv sind und ganz unterschiedliche Perspektiven und Expertisen einbringen. Wir freuen und sehr, dass alle zugesagt haben; hier die Mitglieder des neuen Beirats in alphabetischer Reihenfolge:

  • Dr. Peter Brandt, (u.a.) Leiter des Arbeitsbereichs Portale am Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE), Bonn
  • Dr. Barbara Getto (bei der konstituierenden Sitzung vertreten durch Cornelia Helmstedt), E-Learning NRW am Learning Lab der Univ. Duisburg-Essen
  • Oliver Janoschka, Stifterverband, Berlin und Geschäftsführer des Hochschulforums Digitalisierung (HFD)
  • Martin Rademacher, Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Bonn, und Projektleiter des Netzwerks für die Hochschullehre des HFD
  • Astrid Schönstein, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK)
  • Dr. Steffi Widera, Geschäftsführerin der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb)


06.11.2017  |  6.-8.11.17 – Nachwuchswissenschaftlerinnen des IWM auf der N² Science Communication Conference in Berlin

Heutzutage wird die Verbreitung von Informationen durch die Digitalisierung enorm erleichtert, während gleichzeitig die Bereitschaft zu wachsen scheint, Informationen ohne gründliche Überprüfung zu akzeptieren. Da wissenschaftliche Erkenntnisse für viele Entscheidungen in unserem Alltag eine immer größere Rolle spielen und die Anzahl und Komplexität der zu bewältigenden Herausforderungen zunimmt, steigt auch die Relevanz eines allgemeinen Verständnisses für wissenschaftliche Fragestellungen. Von der Klimaerwärmung bspw. bis hin zu medizinischen Erkenntnissen: für politische und gesellschaftliche Entwicklungen und dementsprechende Entscheidungen ist eine gut informierte und kritische reflektierende Öffentlichkeit wichtig. N² - das Netzwerk der Netzwerke bestehend aus dem Max-Planck PhDnet, den Helmholtz Juniors und dem Leibniz PhD Network – organisiert deswegen eine Veranstaltung, die junge Forscher dazu inspirieren und darauf vorbereiten soll, Verantwortung für die Vermittlung ihrer Forschung zu übernehmen.
Als unsere NachwuchswissenschaftlerInnen vom Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) werden u.a. Carolin Burmeister von der Arbeitsgruppe Wissenskonstruktion, Steffen Gottschling aus der Arbeitsgruppe Multimodale Interaktion, Irina Brich und Inga Marie Bause aus der Arbeitsgruppe Wissensaustausch  bei der Konferenz in Berlin vom 6. bis 8. November vor Ort sein. Inga Marie Bause ist seit Januar 2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am IWM: „Als Teil des Organisationsteams freue ich mich auf eine etwas andere Konferenz mit vielen kreativen Ansätzen und Herangehensweisen, um das öffentliche Verständnis und die kritische Reflexion wissenschaftlicher Erkenntnisse zu erhöhen.“  
Auf der Konferenz wird über 200 DoktorandInnen von Leibniz, Helmholtz und MPG die Möglichkeit gegeben, ihre Fähigkeiten in der Wissenschaftskommunikation in Workshops und Präsentationen zu verbessern. Außerdem sollen Vorträge und Podiumsdiskussionen die jungen WissenschaftlerInnen informieren und dazu ermutigen, sich für die Wissenschaftskommunikation zu engagieren und Visionen für deren zukünftige Gestaltung zu entwickeln.


03.11.2017  |  „Motivation als Erfolgsfaktor des Lernens mit digitalen Medien“ – Online-Event auf e-teaching.org
2017 11 7 Online-Event E-teaching.org

Motivation stellt im Studium eine grundlegende Voraussetzung für erfolgreiche Lernprozesse dar. Das Online-Event am 7. November 2017 widmet sich daher der Frage, wie die Motivation der Studierenden erhalten oder sogar gesteigert und dadurch der Lernprozess beflügelt werden kann. Organisiert wird die Veranstaltung von e-teaching.org, dem Informationsportal des Leibniz-Instituts für Wissensmedien (IWM), in Kooperation mit dem BMBF-Projekt „Digital Learning Map 2020“ im Rahmen einer Online-Veranstaltungsreihe zum Thema „Was macht Lernen mit digitalen Medien erfolgreich?“

Im Online-Event werden zunächst die psychologischen Prozesse erläutert, die die Motivation zu einem so wichtigen Wirkfaktor werden lassen. Am Beispiel des BMBF-Projekts „You(r) Study – Eigensinnig Studieren im 'digitalen Zeitalter'" wird aufgezeigt, wie digitale Medien zur Motivationsförderung beitragen können, indem durch das eigene Medienhandeln dem Studium Sinn verliehen wird. Hierauf gehen unsere Gäste Prof. Dr. Taiga Brahm (Eberhard Karls Universität Tübingen) und Jun.-Prof. Dr. Sandra Hofhues (Universität zu Köln) ein und erläutern, wie die Selbstwirksamkeit der Studierenden in diesem Projekt berücksichtigt wird und sich dieser motivationale Wirkfaktor positiv auf den Lernprozess auswirkt. Über die Impulsvorträge hinaus sind alle Teilnehmende eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen.


Der Login zum Online-Event ist am Dienstag, den 7. November 2017, ab 13.45 Uhr über die Startseite des Portals www.e-teaching.org oder direkt über die URL http://e-teaching.org/ möglich. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr und dauert eine Stunde. Die Online-Events sind für alle Interessierten frei zugänglich. Die Veranstaltungen werden aufgezeichnet und sind nach der Veranstaltung auf e-teaching.org abrufbar. Das Themenspecial sowie alle Informationen zu den Online-Veranstaltungen finden Sie unter https://www.e-teaching.org/wmle. Bei Rückfragen und für Bildmaterial wenden Sie sich bitte an unsere Projektkoordinatorin: Gabriele Irle (g.irle@iwm-tuebingen.de), Tel. 07071/ 979-328.


30.10.2017  |  Danny Flemming verteidigt seine Doktorarbeit
dflemming

„Einflussfaktoren auf das Laienverständnis der Fragilität neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse in journalistischen Artikeln“


Wissenschaftsjournalistische Artikel im Internet stellen eine wichtige Informationsquelle für Laien dar. Die darin berichteten wissenschaftlichen Erkenntnisse sind jedoch immer zu einem bestimmten Grad fragil. Diese Fragilität zu erkennen und einzuordnen ist für Laien schwer. Zum einen, weil ihnen das Wissen eines Experten fehlt, weshalb sie vor allem auf die im jeweiligen Text verfügbaren Informationen angewiesen sind. Zum anderen, weil etliche intrapersonale Variablen die Informationssammlung und -verarbeitung verzerren können – beispielsweise die Kommentare anderer Nutzer, die das Textverständnis beeinflussen können. Wie diese Faktoren zusammenwirken und das Fragilitätsverständnis von Laien beeinflussen, ist bisher kaum empirisch betrachtet worden. Danny Flemming untersuchte dies im BMBF-Projekt „Verständnis für die Fragilität medizinischer Befunde in partizipativen Medienformaten“ und beschäftigte sich mit dem Wissenschaftsverständnis von Laien, insbesondere im Kontext partizipativer Medienformate (Web 2.0). Er ist seit September 2013 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand in der Arbeitsgruppe Wissenskonstruktion von Prof. Dr. Ulrike Cress am IWM.


25.10.2017  |  Leibniz-WissenschaftsCampus Buch „Informational Environments“ im Springer Verlag erschienen
SpringerBuch

Das Buch „Informational Environments“, eine gemeinsame Arbeit aller Projekte des ersten Leibniz-WissenschaftsCampus „Bildung in Informationsumwelten“ wurde jetzt beim Springer Verlag veröffentlicht.

Dieses Buch bietet eine multidisziplinäre Sichtweise darauf, wie Individuen und Gruppen mit Informationsumgebungen interagieren. Es wird beschrieben, wie Informationsumwelten unser tägliches Leben prägen und wie digitale Technologien die Art und Weise, wie Menschen Informationsumgebungen nutzen, verbessern können. Es präsentiert die Forschung und Ergebnisse des siebenjährigen multidisziplinären Forschungsverbunds Leibniz-WissenschaftsCampus Tübingen „Bildung in Informationsumwelten“. Dieser wurde gemeinsam von IWM und der Eberhard Karls Universität Tübingen initiiert.
Buchkapitel führender internationaler Experten aus den Bereichen Psychologie, Erziehungswissenschaften, Informatik, Soziologie und Medizin bieten eine vielschichtige und multidisziplinäre Sichtweise, wie sich das Zusammenspiel zwischen Individuen und ihrer Informationsumgebung gestaltet.
Folgende Themen werden adressiert:
• Vermeidung von Adipositas mithilfe digitaler Medien
• Die Nutzung digitaler Medien zur Bewertung und Förderung der Kompetenzen von Lehrern
• Informationsumgebungen und ihre Auswirkungen auf Studienabbrecher
• Web-Plattformen für das spielbasierte Lernen von Rechtschreibung und Rechnen
• Wie adaptive Informationsumgebungen konzipiert werden können, um selbstgesteuertes Lernen mit Multimedia zu unterstützen

Das Buch „Informational Environments“ richtet sich an fortgeschrittene Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Praktikerinnen und Praktiker in verschiedenen Bereichen der Pädagogischen Psychologie, Sozialpsychologie, Pädagogik, Informatik, Kommunikationswissenschaft, Soziologie und Medizin.


Link zu Springer:
http://www.springer.com/de/book/9783319642734


25.10.2017  |  Workshop zu Multiple Document Literacy am IWM

Das Lernen aus multiplen, d.h. mehreren Dokumenten wird in unserer digitalen Gesellschaft immer wichtiger, beispielsweise wenn man sich im Internet über ein wissenschaftsbezogenes Thema informiert. Um sich ein fundiertes Bild über den in den Dokumenten adressierten Sachverhalt zu bilden, müssen Leserinnen und Leser die verschiedenen, eventuell teils widersprüchlichen Informationen kritisch bewerten, vergleichen und integrieren. Mit diesen kognitiven Prozessen beschäftigt sich die Forschung im Bereich Multiple Document Literacy (Literacy = Kompetenz) und untersucht Einflussfaktoren auf und Unterstützungsmaßnahmen für einen kompetenten Umgang mit multiplen Dokumenten. 

In dem jährlich stattfindenden internationalen Workshop on Multiple Document Literacy werden in 9 Vorträgen sowie einer Posterpräsentation aktuelle Forschungsergebnisse zu diesem Thema vorgestellt und diskutiert. So geht es in den Beiträgen beispielsweise um den Einfluss eines Trainingprogramms auf die Quellenbewertung von SchülerInnen, um die Entwicklung eines Instruments zur Messung von Multiple Documents Literacy oder um Strategien im Umgang mit multiplen Dokumenten bei SchülerInnen mit oder ohne Dyslexie.


Dieses Jahr findet der Workshop am 26. bis 27. Oktober unter der Organisation von Dr. Yvonne Kammerer zum ersten Mal am IWM statt. Insgesamt werden ca. 30 ForscherInnen aus 8 verschiedenen Ländern (Norwegen, Finnland, Frankreich, Spanien, Italien, USA, Zypern und Deutschland) teilnehmen.


24.10.2017  |  Jetzt online! Der Leibniz-WissenschaftsCampus "Cognitive Interfaces"
wct online

Am 1. Juli 2017 startete der Leibniz-Wissenschaftscampus Tübingen mit einem neuen Thema. Als damals bundesweit erster, der sich von 2010 bis 2016 mit „Bildung in Informationsumwelten“ beschäftigt hatte, untersuchen jetzt unter dem Thema "Cognitive Interfaces" rund 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in 14 Projekten wie sich Denken, Handeln und Arbeiten durch die Gestaltung von Mensch-Maschine-Schnittstellen verbessern lässt. Durch digitale Technologien ist eine Schnittstelle geschaffen, welche den Zugriff auf eine enorme Vielfalt an Informationen in Echtzeit ermöglicht. Die Schnittstelle beeinflusst, was wir wissen, wie wir denken, wie wir entscheiden und wie wir uns verhalten. Sie ist eine „kognitive“ Schnittstelle, da sie den Menschen in seinen Wissensprozessen arbeitsteilig unterstützen kann.
Der Leibniz-WissenschaftsCampus Tübingen ist ein vom Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) und der Universität Tübingen gemeinsam initiiertes Forschungsnetzwerk. Ziel ist es, ein engeres und strategisch ausgerichtetes Netzwerk zu schaffen, um die Forschung zu digitalen Medien in Tübingen weiterzuentwickeln und das wissenschaftliche Umfeld für diese Thematik zu stärken.


Link: https://www.wissenschaftscampus-tuebingen.de/www/index.html


24.10.2017  |  Jason Braasch morgen zu Gast am IWM: Über das Verstehen der kognitiven Prozesse, die beim Lesen kontroverser Nachrichten ablaufen

Konzentrieren sich Leser auf die ursprünglichen Quellen von Nachrichten, die sie lesen? Wie oder wann versuchen sie herauszufinden, von wem welche Aussagen stammen? Diese Fragen knüpfen an aktuelle gesellschaftsrelevante Debatten an, die das Internet als Ort der Informationsbeschaffung kontrovers diskutieren.
Trotz der Wichtigkeit der Nutzung und Bewertung primärer Quellen für das Lernen aus Texten ist wenig über Einflussfaktoren bekannt, die die Berücksichtigung dieser Quellen beim Lesen fördern. In dem Gastvortrag von Jason Braasch (University of Memphis) werden grundlegende Annahmen des Diskrepanz-induzierten Quellenverstehens (D-ISC) vorgestellt, in dem die kognitiven Prozesse beschrieben werden, die beim Lesen kontroverser Nachrichten ablaufen. Zudem werden unterstützende Befunde zum Verstehen einzelner oder mehrerer Dokumente aus der Forschung vorgestellt. In der abschließenden Diskussion sollen Schlussfolgerungen auf Grundlage der theoretischen und empirischen Forschung zusammengetragen werden.
Jason Braasch ist Begründer des D-ISC-assumption-Modells und daher in diesem Bereich einschlägig. Der Vortrag eröffnet die Reihe „Cognitive Conflict Colloquium“. Das Kolloquium wird jedes Semester im Rahmen des Postdoc-Netzwerkes "Kognitive Konflikte bei der Mediennutzung" des Leibniz-Instituts für Wissensmedien organisiert. Dabei stellen seine Mitglieder Forschungsarbeiten vor, die sich mit der Thematik des Netzwerkes befassen.


Interessierte Gäste sind herzlich eingeladen, der Vortrag findet in englischer Sprache statt.


19.10.2017  |  Druckfrisch erschienen: Die Broschüre des Leibniz-WissenschaftsCampus "Cognitive Interfaces"
WCT Broschuere

Das Leibniz-Institut für Wissensmedien hat diesen interdisziplinären Forschungsverbund zusammen mit der Eberhard Karls Universität Tübingen in seine zweite Runde geführt. Jetzt stellen sich die neuen Forschungsprojekte vor. Insgesamt gibt es 14 Projekte, die sich Fragestellungen widmen, wie sich Denken, Handeln und Arbeiten durch die Gestaltung von Mensch-Maschine-Schnittstellen verbessern lässt. Wie können z.B. Onlineplattformen bei der Vermittlung von medizinischem Wissen genutzt warden? Welche Rezensionen im Internet werden beim Kauf von Produkten gelesen? Oder wie kann ein Multi-Touch Tisch Ärzte bei der täglichen Visite im Krankenhaus durch die Darstellung relevanter Patientendokumente unterstützen? Rund 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Expertisen aus Psychologie, Informatik, Didaktik, Zahnmedizin, Medizin bis hin zur Erziehungswissenschaft forschen unter anderem zu diesen Themen im Leibniz-WissenschaftsCampus Tübingen.  


Bei Interesse an gedruckten Exemplaren der Broschüre schreiben Sie eine Mail an Meike Romppel, Koordinatorin des Leibniz-WissenschaftsCampus Tübingen:

info@wissenschaftscampus-tuebingen.de


10.10.2017  |  Dr. Anne Thillosen in den Vorstand der GMW gewählt
Thillosen Anne

„Medien in der Wissenschaft gewinnen mit der Verbreitung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien erheblich an Bedeutung. […] Es gilt, das Innovationspotenzial der Neuen Medien auch für Reformen an den Hochschulen angemessen zu nutzen.“, so das erklärte Ziel der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft e.V. (GMW). Das Portal e-teaching.org des Leibniz-Instituts für Wissensmedien (IWM) unterstützt mit seinem umfangreichen Informationsangebot diese Verankerung und Einbindung digitaler Medien in die Hochschullehre. Dr. Anne Thillosen, die das Portal leitet und während der Jahrestagung der GMW von der Mitgliederversammlung in den Vorstand gewählt wurde, ist somit ein versiertes neues Vorstandsmitglied und hoch motiviert: "Nach meiner bereits langjährigen Mitgliedschaft in der GMW und Mitarbeit im Editorial Board finde ich es gerade jetzt besonders spannend, auch im Vorstand mitzuarbeiten, weil sich im Bereich E-Learning an Hochschulen zurzeit an sehr vielen Stellen (förder-)politisch einiges bewegt. Deshalb erscheint es mir gerade jetzt besonders wichtig, Sichtbarkeit und Transparenz herzustellen und mein Eindruck ist, dass eine enge Zusammenarbeit von GMW und e-teaching.org gut dazu beitragen könnte, auch neu hinzukommende Akteure einzubinden, deren Arbeit in der Community vorzustellen und umgekehrt, sie mit der Community in Kontakt zu bringen." Seit 2006 ist Thillosen Mitglied des Editorial Boards der Publikationsreihe der GMW beim Waxmann-Verlag und übernimmt jetzt die Kontakt-Schnittstelle zwischen Board und Vorstand.


09.10.2017  |  Ruoyun Lin verteidigt ihre Doktorarbeit
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„Envy on Social Network Sites: How Reading Friend’s Posts Leads to (Benign) Envy and Influences Purchase Intentions - Neid in Sozialen Netzwerken: Inwiefern das Lesen von Meldungen von Freunden das Wohlbefinden und das Konsumverhalten der Nutzer beeinflusst.“


Macht es neidisch, wenn man das scheinbar perfekte Leben von anderen auf Sozialen Netzwerken sieht? Möchte man etwas kaufen, was man bei einem anderen Nutzer gesehen hat? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Ruoyun Lin seit 2014 am IWM in der Nachwuchsgruppe Soziale Medien von Prof. Dr. Sonja Utz. In ihrer Dissertation untersuchte sie, ob Nutzer durch den Konsum von Seiten Sozialer Netzwerke negative Auswirkungen auf ihr Wohlbefinden erfahren und inwiefern Neid auf die Einkäufe anderer das eigene Verbraucherverhalten beeinflusst. Somit leistet diese Dissertation einen Beitrag zur Diskussion über Soziale Netzwerke und ihren Einfluss auf das Wohlbefinden und das Verbraucherverhalten ihrer Nutzer.


06.10.2017  |  Ein Fazit der Konferenz „Bildungspotentiale in Zeiten digitalen Wandels“
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„Bildung gehört zu den wichtigsten gesellschaftlichen Bereichen der Gegenwart und Zukunft“, so die Erklärung des Leibniz-Forschungsverbund LERN, der zur Konferenz zusammen mit dem IWM geladen hatte (www.leibniz-bildungspotenziale.de). So diskutierten gestern in Berlin rund 200 Teilnehmer aus Wissenschaft, Theorie und Praxis über die Herausforderungen und Chancen von Bildung in Zeiten digitalen Wandels. Vier parallel laufende Workshops erörterten die Bestandsaufnahme und Ziele der künftigen Arbeit im Bereich Schule, Hochschule, Informelle Lernorte und in der Sprachförderung Erwachsener.


Prof. Dr. Ton de Jong berichtete in seiner Eröffnungs-Keynote über Projekte, die neue Technologien ins Klassenzimmer bringen und somit neue Bildungsmöglichkeiten schaffen. Prof. Dr. Katharina Scheiter (IWM) zog nach ihrem anderthalb-stündigen Workshop das Fazit, dass digitale Medien in der Schule auch ein effizientes Tool zur Erfassung von Lernprozessen sein können. Prof. Dr. Peter Gerjets (IWM) formulierte für Informelle Lernorte die Forderung, dass es bspw. beim Umgang von Museen und digitalen Angeboten noch mehr evidenzbasiertes Wissen aus der Forschung braucht. Prof. Dr. Josef Schrader (DIE) sprach sich für gezieltere und nachhaltige Förderformate aus, so auch in der Sprachförderung Erwachsener. In dem Workshop der Hochschule von Prof. Dr. Dr. Friedrich W. Hesse (IWM) wurde die Angst vor Datenmissbrauch und die Diskrepanz zwischen den Erwartungen von neuen Lehrmöglichkeiten zwischen Studierenden und Ihren Dozenten thematisiert. 
Viele Facetten der Digitalisierung sind auf der Konferenz somit deutlich geworden, die weitere Debatten über kurz- und langfristige Ziele von Bildung in Zeiten digitalen Wandels anstoßen können.


04.10.2017  |  Große Konferenz: Herausforderungen und Chancen von Bildung in Zeiten digitalen Wandels

Die Digitalisierung ist längst an Schulen, Hochschulen und anderen Lernorten angekommen. Kinder und Erwachsene müssen sich dabei oft der Herausforderung stellen, mit den vielfältigen und zahlreichen Informationen umzugehen. Doch bieten digitale Medien auch Potenziale, wie beispielsweise in der Sprachförderung von Erwachsenen. Über diese aktuellen Herausforderungen und Chancen im Bildungsbereich diskutieren morgen rund 200 Expertinnen und  Experten aus Wissenschaft, Politik und Praxis auf dem Bildungspolitischen Forum des Leibniz-Forschungsverbundes Bildungspotenziale in Berlin.
 
Berlin, 4. Oktober 2017. In der Tiergartenstraße 15, dem Sitz der Landesvertretung Baden-Württemberg laufen die Vorbereitungen für das morgige Forum auf Hochtouren. In vier parallel laufenden Workshops wird sich alles um die jetzigen und künftigen Voraussetzungen von Bildungsorten drehen, um den komplexen Anforderungen von Lehren und Lernen in der digitalen vernetzten Welt gerecht zu werden. Die inhaltliche Konzeption des jährlich stattfindenden Forums wird in diesem Jahr unter dem Titel „Bildungspotenziale in Zeiten digitalen Wandels“ vom Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) verantwortet. Prof. Dr. Dr. Friedrich W. Hesse vom IWM skizziert die Ausgangslage: “Durch die digitale Revolution sind die Technologien immer besser in der Lage, menschliche Aktivitäten situationsangemessen und intelligent zu unterstützen. Dies hat enorme Auswirkungen auf Lehr-Lern-Prozesse in Schule, Hochschule, an informellen Lernorten wie dem Museum oder in der Erwachsenenbildung, zum Beispiel beim Sprachenlernen.” Der Sprecher des Leibniz-Forschungsverbunds Bildungspotenziale, Prof. Dr. Marcus Hasselhorn vom Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF), erläutert die Zielsetzung des Bildungspolitischen Forums: „Wir wollen den Austausch mit Politik und Verwaltung über die drängenden Herausforderungen im Bildungswesen intensivieren. Dazu zählt ohne Frage der digitale Wandel, dessen Perspektiven wir aus der Sicht zahlreicher Fachrichtungen einordnen und diskutieren können.“


29.09.2017  |  Exzellenzstrategie: IWM an drei Vollanträgen für Exzellenzcluster beteiligt

In der Exzellenzstrategie sind die ersten Entscheidungen gefallen: Am 26. und 27. September hat ein internationales Expertengremium aus 195 Antragsskizzen 88 ausgewählt, deren Antragsteller nun die Möglichkeit haben, sich bis 21. Februar 2018 mit einem ausführlichen Antrag auf ein Exzellenzcluster zu bewerben.
Mit dabei sind fünf der ursprünglich sieben eingereichten Anträge der Uni Tübingen, darunter drei, die unter Beteiligung des IWM entstanden sind:


  • „Maschinelles Lernen: Neue Perspektiven für die Wissenschaft“
  • „Förderung einer Integrierten Empirischen Bildungsforschung (FIRE)“
  • „Verstehen verstehen: Sprache und Text“ (ein gemeinsames Vorhaben mit der Universität Stuttgart)

Für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bedeutet dies eine Menge Arbeit in den nächsten Monaten, aber natürlich ist die Freude groß über das erfolgreiche Überwinden der nächsten Hürde im Antragsverfahren zur Exzellenzstrategie!


Weitere Infos:
DFG-Pressemitteilung vom 29.09.17
Liste der zur Antragstellung aufgeforderten Exzellenzcluster


20.09.2017  |  Akademische Bildungsangebote und digitaler Wandel

Am 21. und 22. September 2017 findet in Offenburg die Konferenz „Zukunft Digitale Lehre BW“ des Hochschulnetzwerk Digitalisierung der Lehre Baden-Württemberg (HND BW) statt. Die Konferenz greift den aktuellen Diskurs darüber auf, wie akademische Bildungsangebote den digitalen Wandel abbilden können, welche Entwicklungserfordernisse sich damit für die Hochschullehre ergeben und welche kooperativen Ansätze für einen Einbezug digitaler Medien in die Hochschullehre diskutiert werden.


Das IWM wird auf der Konferenz an mehreren Stellen vertreten sein. Das Projekt Smart Teaching Baden-Württemberg organisiert zum einen für das Hauptprogramm der Konferenz einen Smart Slam, in dem sich die aktuell im Programm „Digital Innovations for Smart Teaching – Better Learning vom MWK geförderten Digitalisierungsprojekte an baden-württembergischen Hochschulen vorstellen werden. Zudem wird das Smart Teaching BW-Team am Nachmittag einen Workshop zum Thema „Digital Innovations for Future:  Mobile Learning / Mobile Teaching“ ausbringen.
Ebenfalls vor Ort ist das am IWM angesiedelte Portal   e-teaching.org , das auf der Konferenz an einem Stand über seine Angebote informiert.
Programm der Tagung


08.09.2017  |  Tagung der Fachgruppen Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie in Münster

Vom 11. bis 14. September 2017 findet in Münster die gemeinsame Tagung der Fachgruppen Entwicklungs­psychologie und Pädagogische Psychologie (PAEPSY2017) in Münster statt.

 

Das IWM ist gleich mit mehreren Wissen­schaftler­Innen vertreten, welche sich u.a. mit den folgenden Themen befassen:


  • Nutzung von Quelleninformationen in der Bewertung und Interpretation wissenschaftlicher Inhalte (Chair: Yvonne Kammerer)
  • Ansätze zur Unterstützung des Lernprozesses (Chair: Emely Hoch)
  • Kognitive und motivationale Strategien (Chair: Steffen Schmidgall)
  • Metaanalysen zu Erfolgsbedingungen von Lernprozessen (Diskutant: Katharina Scheiter)

 

Auch ein Wiedersehen mit alten Bekannten gibt es. So werden z.B. die ehemaligen IWMler Antonia Baumeister (TU Chemnitz), Alexander Eitel (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg), Frank Fischer (LMU München), Ursula Fischer (Universität Regensburg), Ingo Kollar (Universität Augsburg), sowie die IWM-Beirätin Birgit Spinath (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg) ebenfalls auf der PAEPSY2017 sein.

 

Die Tagung dient dazu, ein breites Spektrum von grundlagenorientierten, anwendungs­zentrierten und forschungs­methodischen Themen aus den Disziplinen der Entwicklungs­psychologie und der pädagogischen Psychologie in einem inter­disziplinären Rahmen zu diskutieren.

 

Zum Programm der Tagung siehe: www.conftool.pro/paepsy2017/sessions.php


06.09.2017  |  WIE DIGITALE MEDIEN UNSER DENKEN VERÄNDERN KÖNNEN: PROF. DR. DR. FRIEDRICH W. HESSE AUF DER FACHTAGUNG „BILDUNGSRÄUME 2017“ IN CHEMNITZ

Welche Bedeutung hat die digitale Unterstützung  bei der Bildung von Denkräumen? Welche Voraussetzungen unterstützen uns, den komplexen Anforderungen einer weitgehend vernetzten Welt gerecht zu werden? Diese Fragen erörtert Prof. Dr. Dr. Friedrich W. Hesse morgen auf der Fachtagung „Bildungsräume 2017“ der Gesellschaft für Informatik (GI) und der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW). Denn dass digitale Technologien immer besser menschliche Aktivitäten unterstützen können, hat Auswirkungen auf unsere Entscheidungen und Problemlösungen - und damit auf unser Denken.


An der TU Chemnitz dreht sich noch bis zum 8. September alles um die Fragen des Lehren und Lernens mit digitalen Medien. Hier treten WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen aus Hochschulen, der Wirtschaft und Schulen in einen gemeinsamen Diskurs. „Bildung und Qualifizierung findet in Räumen statt. Ob in virtuellen Räumen, in Hybridräumen oder in physischen Räumen. Das Lehren und Lernen, das Unterrichten und Prüfen wird durch unsere Technologien, durch digitale Medien und durch Bildungstechnologien nachhaltig verändert – verändert den Menschen, verändert den Lernprozess und verändert die Organisation, Strukturen und Inhalte“, so Prof. Dr. Christoph Igel in seiner Einladung zum Diskussionshintergrund der Fachtagung.


Mit seiner Keynote ist Prof. Hesse einer der herausragenden internationalen Vertreter zum Thema. In seiner Arbeitsgruppe „Wissensaustausch“ des Leibniz-Instituts für Wissensmedien beschäftigt er sich u.a. mit den vielfältigen Möglichkeiten der digitalen Unterstützung bei der zwischenmenschlichen Kommunikation.


Zum Programm „Bildungsräume 2017“ siehe: http://bildungsraeume2017.de/wp-content/uploads/2017/08/BILDUNGSRAUEME2017.pdf


28.08.2017  |  Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IWM präsentieren Forschungsergebnisse auf der EARLI 2017

Auf der „17th Biennial Conference of the European Association for Research on Learning and Instruction“ (EARLI 2017) präsentieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Wissensmedien Beiträge mit neuen Forschungsergebnissen u.a. zu den Themen:

 

  • Lernen und Multi-Touch-Geräte
  • Instruktionales Design
  • Blickbewegungen und multimediales Lernen
  • Lernen im Museum
  • Lernmotivation und Emotionen

 

Eine Übersicht aller Symposien, Paper Presentations und ICT-Demonstrationen, bei denen das IWM vertreten ist, finden Sie auf der Konferenzwebseite unter www.earli.org/programme. Die EARLI 2017 findet vom 29. August bis 2. September an der University of Tampere in Finnland statt und steht dieses Jahr unter dem Motto „Education in the crossroads of economy and politics – Role of research in the advancement of public good“.


28.07.2017  |  Nachhaltigkeit gestalten: Digital Innovations-Projekte aus ganz Baden-Württemberg treffen sich zum Workshop am IWM in Tübingen
2017 07 28 nachhaltigkeit news

Das am IWM angesiedelte Projekt Smart Teaching Baden-Württemberg begleitet als Forschungsprojekt seit Ende 2016 zehn Digitalisierungsprojekte an baden-württembergischen Hochschulen und unterstützt deren nachhaltige Umsetzung. Die durch das Programm „Digital Innovations for Smart Teaching – Better Learning“ des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst Baden-Württemberg geförderten Projekte treffen sich während der Projektlaufzeit von zwei Jahren regelmäßig in gemeinsamen Workshops, um sich projekt- und hochschul­übergrei­fend zu vernetzen.

Ende Juli kamen nun Verantwortliche und Mitarbeiter aus allen zehn Projekten zu einem gemeinsamen Workshop am IWM zusammen. Neben der projekt- und hochschulübergreifenden Vernetzung lag der Schwerpunkt auch auf dem Thema Nachhaltigkeit. Hierbei ging es um eine Verstetigung der entwickelten Lehr-Lern-Angebote und Tools über die Projektlaufzeit hinaus sowie einer Erweiterung des Nutzerkreises auf andere Fachbereiche und Hochschulen.
Das nächste Treffen der Projekte wird im September in Offenburg im Rahmen der Konferenz des Hoch­schul­netzwerks Digi­tali­sierung Baden-Württemberg (HND BW) stattfinden. Dort werden sich die Digital Innovations-Projekte unter anderem im Rahmen eines Smart Slam sowie in Workshops präsentieren.


Weitere Informationen zum Projekt Smart Teaching Baden-Württemberg unter: 

https://www.e-teaching.org/praxis/digital-innovations-for-smart-teaching-better-learning


25.07.2017  |  Bildungspolitisches Forum „Bildungspotenziale in Zeiten digitalen Wandels“

Der Leibniz-Forschungsverbund Bildungs­potenziale veranstaltet jährlich ein Bildungspolitisches Forum. Es dient der Diskussion aktueller Heraus­forderungen im Bildungswesen, zu deren Bewältigung die empirische Forschung durch Aufklärung und handlungsleitendes Wissen beitragen kann.

Das diesjährige Bildungspolitische Forum wird inhaltlich vom IWM verantwortet und widmet sich dem aktuellen Thema „Bildungs­potenziale in Zeiten digitalen Wandels“. Es beleuchtet die Digitalisierung in der Schule, die Digitale Hochschule, die Informellen Lernorte sowie Nutzen und Potenzial digitaler Medien in der Sprachförderung Erwachsener. Ziel ist es durch vertiefende Diskussionen sinnvolle Perspektiven zu erarbeiten und die damit verbundenen Herausforderungen aufzu­zeigen.

Das Forum findet am Donnerstag, den 5. Oktober 2017 in der Landes­vertretung Baden-Württemberg in Berlin statt.

Eine Anmeldung ist ab sofort unter folgendem Link möglich: http://www.leibniz-bildungspotentiale.de/anmeldung.html


24.07.2017  |  Prof. Dr. Ulrike Cress beim Landesfachausschuss für Wissenschaft Forschung und Kunst der CDU Baden-Württemberg
Am 24. Juli 2017 ist Prof. Dr. Ulrike Cress zu Gast bei dem Landesfachausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kunst der CDU Baden-Württemberg. Sie stellt aktuelle Entwicklungen der Wissens­vermittlung und des Wissens­erwerbs mit digitalen Medien dar und berichtet über die aktuellen Forschungs­projekte des IWM. Ihr Fokus wird dabei insbesondere auf dem Einsatz digitaler Medien in Schule und Hochschule liegen – ein Thema, in dem sich auch das Land Baden-Württemberg ganz vorn platzieren will.


20.07.2017  |  Das IWM auf Betriebsausflug
2017-07-18 iwm betriebsausflug donau

Am 18. Juli 2017 fand am IWM der jährliche Betriebsausflug statt. Dieses Jahr war das Ziel die schöne Gegend rund um die Stadt Sigmaringen im Donautal am Rand der schwäbischen Alb. Während der Großteil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einer Kanufahrt auf der Donau aufbrach, folgte eine kleine Gruppe der Donau zu Land bei einer Wanderung auf dem Donau-Zollernalb-Weg. Wer es etwas gemütlicher angehen wollte, blieb direkt in Sigmaringen und nahm dort an einer Schlossführung teil. So war für jeden Geschmack etwas dabei und das IWM konnte neue Energie und neue Eindrücke sammeln.


13.07.2017  |  Auftaktveranstaltung des Leibniz-WissenschaftsCampus „Cognitive Interfaces“ am 13. Juni
10 wct-treffen 2017-07-13

Am 1. Juli hat die Fortführungs­initiative des Leibniz-Wissen­schafts­Campus mit dem Titel „Cognitive Inter­faces“ seine Arbeit aufgenommen. In 14 Projekten werden Frage­stellungen zum Einfluss und der Gestaltung von digitalen Medien auf Wissens- und Bildungsprozesse untersucht.


Hierzu kamen am 13. Juli rund 35 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-WissenschaftsCampus zu einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung am IWM zusammen. Ziel des Tages war das Kennenlernen der Projekt­beteiligten und der Projekte, außerdem stand das Identifizieren der gemeinsamen wissen­schaft­lichen Schnittmenge im Vordergrund.


Das Leibniz-Institut für Wissensmedien hat diesen interdisziplinären Forschungs­verbund zusammen mit der Eberhard Karls Universität Tübingen initiiert. Ziel ist es, ein engeres und strategisch ausgerichtetes Netzwerk zu schaffen, um die Forschung zu digitalen Medien in Tübingen weiterzuentwickeln und das wissenschaftliche Umfeld für diese Thematik zu stärken. Dazu bündelt der Leibniz-Wissen­schafts­Campus Tübingen die Expertise aus Psychologie, Informatik, Didaktik, Zahnmedizin, Medizin und Erziehungs­wissen­schaft.


11.07.2017  |  Zwei IWM-Beiträge im aktuellen Themenheft der Psychologischen Rundschau

Im neuen Themenheft der Psychologischen Rundschau ist das IWM gleich zweimal mit ausführlichen Beiträgen vertreten:
Einen Beitrag zu dem Heft mit dem Thema „Gewissheit und Skepsis: Wissenskomunikation als Forschungsthema der Psychologie“ lieferten Steffen Nestler, Marius Leckelt, Mitja D. Back, Ina von der Beck, Ulrike Cress und Aileen Oeberst. Sie informieren über die Produktion von naturwissenschaftlichen Informationen im Internet am Beispiel von Wikipedia.
Der Beitrag von Doris Lewalter und Stephan Schwan handelt von der Wissen­schafts­kommunikation in natur­wissen­schaft­lich-technischen Museen aus psychologischer Sicht.


Mehr unter: http://econtent.hogrefe.com/toc/pru/current


10.07.2017  |  Prof. Dr. Kai Sassenberg Präsident der European Association of Social Psychology

Im Rahmen des 18. General Meeting der European Association of Social Psychology (EASP) in Granada (Spanien) wurde Prof. Dr. Kai Sassenberg zum Präsident der Association gewählt. Er freut sich, die Leitung der über 1300 Mitglieder starken Fachgesellschaft für die nächsten 3 Jahre zu übernehmen.


05.07.2017  |  IWM Mitarbeiter bei der EASP in Granada

In diesem Jahr stellen 15 IWM-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter ihre Forschung auf dem General Meeting  der European Association for Social Psychology (EASP) vor. Beim General Meeting der EASP treffen sich alle drei Jahre rund 1500 Psychologinnen und Psychologen aus Europa.
Das Meeting findet vom 5. bis 8. Juli in Granada statt.

Mehr Informationen unter: http://easpgranada2017.com


03.07.2017  |  IWM bei der BMBF-Tagung zu Hochschulen im digitalen Zeitalter

Mit der „Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft“ will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) einen Beitrag zur nachhaltigen Integration digitaler Medien in der Hochschullehre leisten. Zur Unterstützung dieses Prozesses gehört auch die Erforschung von Nutzen und Grenzen digitaler Medien im Studium.

Um dieses neue Forschungsfeld umfassend zu erschließen, fördert das Ministerium von 2017 bis 2019 zwanzig neue Einzel- und Verbund­projekte, darunter auch die IWM-Projekte „Digital Learning Map 2020“ (LearnMap) und „OpenTeach“. Auf der Fachtagung am 3. und 4. Juli in Berlin diskutieren nationale und internationale Expertinnen und Experten der wissenschaftlichen und anwendungsnahen Fachgebiete sowie weitere Hochschulakteure zentrale Handlungsfelder und offene Forschungsfragen bei der Gestaltung von Hochschulen im digitalen Zeitalter.

Vom IWM sind Gabriele Irle und Johannes Moskaliuk (Projekt LearnMap), Johannes Großer (Projekt OpenTeach), Anne Thillosen (Portal e-teaching.org) und Friedrich Hesse vertreten. 

Mehr Infos: https://bmbf.de/de/fachtagung-hochschulen-im-digitalen-zeitalter-3974.html 


23.06.2017  |  Podiumsdiskussion zu Bildung 4.0 mit Prof. Dr. Dr. Hesse

„Was wird eigentlich anders durch Bildung 4.0?“ Um diese Frage geht es in einer Podiumsdiskussion in Berlin, zu der die Leibniz-Gemeinschaft und das Inforadio vom Rundfunk Berlin-Brandenburg einladen.
Harald Asel diskutiert mit seinen Gästen, Prof. Dr. Monika Gross, Prof. Dr. Dr. Friedrich W. Hesse, Christian Steiner und Dr. Ekkehard Winter über folgende Themen: Wie verändert die Digitalisierung unser Lernen? Ist es nur die Art, wie wir Wissen aufnehmen und verarbeiten? Oder sind es auch andere Inhalte? Und was müssen wir über die technischen Voraussetzungen wissen? Ist die Digitalisierung eine Chance, soziale Hürden abzubauen, oder verstärkt sie vorhandene Klüfte?
Die Veranstaltung ist am Mittwoch, 28. Juni, um 17.30 Uhr im Haus der Leibniz-Gemeinschaft, Chausseestraße 111 in Berlin.


23.06.2017  |  Prof. Cress und Prof. Hesse beim Global Learning Council Summit
glc

Nach Pittsburgh und Shanghai ist Berlin dieses Jahr der Ort des Gipfeltreffens des "Global Learning Council". Internationale Akteure aus Wissenschaft, Forschung und praktischer Anwendung tauschen sich aus über bisherige Erfahrungen und notwendige Schritte für eine digitale Transformation von Bildung in allen Bereichen.  
Ulrike Cress führt in das Panel “The Digitally Enhanced Classroom” ein, und Friedrich W. Hesse ist beim Panel „The Digital Transformation of Higher Education“ vertreten.
Der Global Learning Council Summit ist am Donnerstag, 29., und Freitag, 30. Juni, in Berlin im Allianz-Forum am Pariser Platz 6.


22.06.2017  |  Ana Levordashka zu Forschungsaufenthalt in Bath
bath

Ana Levordashka hält sich derzeit in Bath auf, um an der dortigen Universität acht Wochen lang zu forschen. Zusammen mit der Arbeitsgruppe von Prof. Adam Joinson beschäftigt sie sich mit der Wirksamkeit von Fact-Checking-Systemen, die von großen Social Media Plattformen eingesetzt werden sollen, um die Verbreitung von Fehlinformationen zu minimieren. Die Arbeitsgruppe untersucht die Wirksamkeit der Fact-Checking-Systeme sowie deren effektive Gestaltung.  


02.06.2017  |  Videos zum Studium Generale online
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Das IWM richtete im Wintersemester 2016/2017 eine Studium Generale-Reihe mit dem Titel „Wie Wissen wächst. Denken, Wissen, Lernen im 21. Jahrhundert“ aus (Programm).

Thema der Vorträge war, wie Technologien kognitive und soziale Prozesse beeinflussen und wie sie für Lernen und Lehre nutzbar gemacht werden können. Hierzu wurden in den Vorträgen relevante Ansätze und Ergebnisse vorgestellt.

Die Mitschnitte einiger Vorträge, die in der Reihe gehalten worden sind, sind nun online und können auf der Homepage des IWM nachgeschaut werden. Zu den Videos.


31.05.2017  |  Top Paper Award
Emese

Dr. Emese Domahidi hat für ihr Paper „Tie Strength and SNS Affordances“ den Top Paper Award der Communication and Technology (CAT) Division erhalten. Der Preis wurde ihr auf der Jahrestagung der ICA (International Communication Association) in San Diego übergeben.


31.05.2017  |  Vortrag von Prof. Dr. Markus Appel

"Wirkungen und Korrelate der intensiven Nutzung von digitalen Medien: Ein (meta-analytischer) Überblick." So lautet der Titel des Vortrags, den Markus Appel am Freitag, 2. Juni, von 10 bis 11.30 Uhr im Rahmen der IWM Lecture Series hält. Markus Appel beschäftigt sich in seiner Forschung mit kommunikations- und medienpsychologischen Themen. Seit April leitet er den Lehrstuhl Medienkommunikation an der Universität Würzburg.


29.05.2017  |  Technology Enhanced Learning
TEL

Prof. Ulrike Cress und Prof. Gerhard Fischer haben im neu erschienenen Buch „Technology Enhanced Learning“ einen Beitrag zum Thema „Mass Collaboration with Social Software in TEL“ veröffentlicht.


In 15 Kapiteln sind in diesem Band Ergebnisse des Projekts STELLAR zusammengefasst, einem europäischen Network of Excellence innerhalb des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms. Das IWM war am Projekt u. a. mit der Durchführung von Delphi-Studien beteiligt.
Das Buch gibt einen umfassenden Überblick über den aktuellen Forschungsstand zum technologiebasierten Lernen.
http://www.springer.com/in/book/9783319025995


22.05.2017  |  Unsere Forschung zu Macht als Verantwortung in der New York Times

“When Power Makes Leaders More Sensitive” titelt ein Artikel in der New York Times am Wochenende, der das verantwortungsvolle Handeln von Führungskräften betrachtet. Hierin wird die aktuelle Forschung und Position von Annika Scholl vorgestellt: Mächtige Personen, die ihre Aufmerksamkeit auf andere richten (statt auf sich selbst) oder sich mit ihrem Team identifizieren, neigen dazu, sich eher verantwortungsbewusst gegenüber ihrem Team zu fühlen (statt egoistisch zu handeln). Zum Artikel.


19.05.2017  |  Vortrag von Dr. Alexander Soemer

Alexander Soemer hält am Dienstag, 23. Mai, einen Vortrag zum Thema „Mind wandering: A promising area of research for educational psychology”. Die Veranstaltung ist um 10 Uhr im kleinen Konferenzraum.
Nach der Promotion in Tübingen arbeitete Alexander Soemer fünf Jahre als Postdoc in Taiwan und Japan. Seit 2015 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Pädagogischen Psychologie an der Universität Potsdam.


17.05.2017  |  Besuch von SPD-Abgeordneten am IWM
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Am 17. Mai besuchen Abgeordnete der SPD-Landtagsfraktion und die SPD-Kreisvorsitzende das IWM. Sie informieren sich über den Einsatz von digitalen Medien in der Lehre und beim Lernen und diskutieren mit IWM- Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftlern über die Potenziale digitaler Technologien beim Wissenserwerb.


Zu Gast sind:
  • Gabi Roland, hochschulpolitische Sprecherin
  • Martin Rivoir, wissenschaftspolitischer Sprecher
  • Dr. Nils Schmid, Mitglied des Arbeitskreises Wissenschaft, Forschung und Kunst
  • Heike Wesener, parlamentarische Beraterin Wissenschaft, Forschung und Kunst, stellvertretende Pressesprecherin   
  • Dr. Dorothea Kliche-Behnke, SPD-Kreisvorsitzende


17.05.2017  |  Dr. Yvonne Kammerer bei Ringvorlesung in Hamburg

„Wie bewerten Nutzer Informationen im Netz? Einflussfaktoren auf Quellenbewertungen bei der Informationsrecherche im Internet.“ So lautet der Titel des Vortrags von Dr. Yvonne Kammerer am Donnerstag, 18. Mai,  in der Reihe „Digitale Information und Manipulation“ an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg. Yvonne Kammerer resümiert ihre Forschungsergebnisse zu der Frage, inwiefern Internetnutzer bei der Webrecherche zu wissenschaftsbezogenen Themen Informationen kritisch hinsichtlich ihrer Quellen bewerten. Dabei beleuchtet sie personenbezogene und kontextbezogene Einflussfaktoren, die begünstigen, dass Quellen bewertet werden.
Der Vortrag ist von 18 bis 19.30 Uhr im Forum Finkenau, Finkenau 35.



15.05.2017  |  Vortrag von Prof. Dr. Steffen Giessner

Prof. Dr. Steffen Giessner hält am Dienstag, den 16. Mai, einen Vortrag zum Thema „A social identity perspective on distributive leader decisions”.


Steffen Giessner ist Professor für Organisational Behaviour and Change an der Rotterdam School of Management. Seine Forschungsschwerpunkte liegen an der Schnittstelle zwischen Organisationspsychologie und Management. Er beschäftigt sich unter anderem mit der Wahrnehmung von Führung, mit Voraussetzungen und Bedingungen von Führungsverhalten und mit Mitarbeiterverhalten im Rahmen von Fusionen.


Der Vortrag findet um 10:00 Uhr (s.t.) in R 6.333 statt.


11.05.2017  |  Vortrag von Prof. Dr. Stefan Stürmer

Am Freitag, 12. Mai, hält Prof. Dr. Stefan Stürmer einen Vortrag zum Thema "Diversity Inclusion in der medien-gestützten, universitären Fernlehre". Stefan Stürmer ist seit 2007 Professor und Leiter des Lehrstuhls für Sozialpsychologie an der FernUniversität Hagen. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Altruismus, Helfen und Empathie; kollektive Identität und zivilgesellschaftliches Engagement; Diversität und kollaboratives e-Learning; Urteilsprozesse in der psychologischen Begutachtung; Xenophilie und Intergruppenkontakt.
Der Vortrag findet im Rahmen der IWM Lecture Series statt und beginnt um 10 Uhr.


03.05.2017  |  Abschlusstagung DFG-Forschergruppe

Dieses Jahr endet die Förderung der DFG-Forschergruppe „Analyse und Förderung effektiver Lehr-Lernprozesse“. Aus diesem Anlass werden im Rahmen eines Festaktes am Donnerstag, 4. Mai, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der wissens- und bildungsbezogenen Forschung am Standort Tübingen beleuchtet und gewürdigt. Prof. Dr. Manu Kapur, Chair of Learning Sciences & Higher Education der ETH Zürich, wurde als Keynotespeaker gewonnen.
An der seit 2006 arbeitenden Forschergruppe sind PsychologInnen und ErziehungswissenschaftlerInnen des IWM und der Universität Tübingen beteiligt. Sprecher ist Prof. Dr. Dr. Friedrich W. Hesse. Die Gruppe war Ausgangspunkt für viele weitere strukturbildende Maßnahmen im Bereich der Forschung zu Wissen und Bildung, die gemeinsam durch die Universität und das IWM etabliert wurden.
Am folgenden Tag ist ein Workshop für Postdocs aus dem Bereich “Wissen und Bildung” zum Thema “Karrierewege in der Wissenschaft - Möglichkeiten, Herausforderungen & Erfolgsfaktoren”. Unter anderem gibt es eine Podiumsdiskussion und die Möglichkeit, in kleinerer Runde mit den Alumni zu sprechen.


02.05.2017  |  Prof. Dr. Sonja Utz beim SWR 1 Leute spezial
Beim  SWR 1 Rheinland-Pfalz Leute spezial diskutieren am Mittwoch, 3. Mai, Fachleute zum Thema "BIG DATA = BIG GEFAHR?! ODER: Wer hat eigentlich meine Daten?"
Big Data ist längst zum Kennzeichen unserer Zeit geworden. Noch ist offen, ob Big Data eher für mehr oder für weniger Freiheit steht und wie sich damit unsere Gesellschaft verändern wird. Offen ist auch, wer sich am Ende durchsetzt: der Datenrausch oder der Datenschutz.
Es diskutieren:
Dr. Tobias Knobloch, Big Data-Experte, Stiftung neue Verantwortung, Berlin
Prof. Sonja Utz, Social Media-Expertin, Leibniz-Institut für Wissensmedien, Tübingen
Christian Gollner, Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, Mainz
Steffen Haschler, Chaos Computer Club Mannheim
Moderation: Claudia Deeg, SWR 1 Rheinland-Pfalz


27.04.2017  |  Neu erschienen: The Psychology of Digital Learning. Constructing, Exchanging, and Acquiring Knowledge with Digital Media
Hesse-Buch

Das Buch Psychology of Digital Learning bietet einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu Lernen und Wissensaustausch mit digitalen Medien und damit auch über die psychologische Forschung am IWM. Die Autoren stellen die jüngsten Entwicklungen im digitalen Lernen und Lehren und die Verbesserung und Vertiefung von Wissensprozessen durch digitale Medien vor. Sie präsentieren die wichtigsten Forschungsergebnisse und diskutieren die relevanten theoretischen Ansätze sowie die praktischen Implikationen.
Das Buch ist neu im Springer Verlag erschienen. Herausgeber sind Prof. Dr. Stephan Schwan und Prof. Dr. Ulrike Cress. Die Publikation ist anlässlich des Direktoratswechsels 2017 dem Gründungsdirektor des IWM, Prof. Dr. Dr. Friedrich W. Hesse, gewidmet.


25.04.2017  |  Spitzenforschung zum Anfassen: IWM beim TÜFFF
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Das TÜFFF (Tübinger Fenster für Forschung) bietet allgemein verständliche und interaktive Einblicke in die Tübinger Spitzenforschung. Mitmachaktionen, Demonstrationen, Laborführungen, Vorträge, eine Informationsmesse sowie ein Science Slam erwarten die interessierte Öffentlichkeit am Freitag, 28. April, beim TÜFFF an der Universität Tübingen. Die Veranstaltung findet im Hörsaalzentrum der Naturwissenschaften, auf der Morgenstelle 16, statt. 
Von 15 bis 22 Uhr haben die Besucher Gelegenheit, unterschiedliche Institute, Fachbereiche und Forschergruppen der Universität und des Universitätsklinikums kennenzulernen und Einblick in deren Arbeit zu nehmen. Neben universitären Einrichtungen präsentieren sich beim TÜFFF auch die außeruniversitären Partner. Das IWM präsentiert an drei Ständen Demonstrationen und Mitmachangebote. Der Eintritt ist frei und ohne Anmeldung möglich.


20.04.2017  |  Vortrag von Prof. Dr. Naomi Ellemers

Am 26. April 2017 hält Prof. Dr. Naomi Ellemers einen Vortrag zum Thema „Groups as Moral Anchors“. Naomi Ellemers hat seit 2015 eine für sie eingerichtete Ehrenprofessur an der Universität Utrecht (NL) inne und forscht zu Gruppen, sozialer Identität, Stereotypen, Konflikten, Moral und Diversität mithilfe vielfältiger  Methoden wie Experimenten, Feldstudien in Organisationen und physiologischen sowie neurologischen Indikatoren.


Der Vortrag, organisiert von Prof. Dr. Kai Sassenberg und Dr. Annika Scholl, findet um 15 Uhr in Raum 6.334 statt.


11.04.2017  |  IWM beim March for Science
2017 04 07 March of Science

Freiheit für Wissenschaft und Forschung. Dafür demonstrieren am Samstag, 22. April, Forschende, Lehrende, Studierende und Bürger in Washington DC und an vielen anderen Orten. In Deutschland wird in Berlin, Hamburg, München, Jena und auch in Tübingen demonstriert. Der Tübinger March for Science basiert auf einer Initiative von Personen der Universität, der Uni-Klinik, des Max-Planck-Instituts und des IWM.
Wir unterstützen die Demonstration als Bekenntnis zur Freiheit von Wissenschaft und Forschung, zum Austausch zwischen Forschenden weltweit und zur Bedeutung von Fakten.
Der March for Science wird sich ab 13.00 Uhr auf der Neckarinsel formieren und führt zu einer Abschlusskundgebung um 14.00 Uhr vor der Neuen Aula.

Eine Stellungnahme der Allianz der Wissenschaftsorganisationen, welche den „March for Science“ unterstützt, finden Sie hier:

Stellungnahme Allianz-March-for-Science (PDF)


05.04.2017  |  MWK zu Besuch am IWM

Die Ministerialdirektorin Dr. Claudia Rose vom Landesministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) war zu Gast am IWM. Sie informierte sich gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern wichtiger Kultureinrichtungen und Museen  wie der Staatsgalerie Stuttgart, der Landesstelle für Museumsbetreuung  und dem Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) Karlsruhe über die kunst- und kulturbezogene Forschung am IWM: Nach einem Impulsvortrag von Prof. Dr. Schwan wurden verschiedene Anwendungen präsentiert.
Die Digitalisierung gewinnt auch im Kulturbereich an Bedeutung, sowohl beim Einsatz entsprechender Medien im Museum als auch bei der Erstellung digitaler Sammlungen oder der Erschließung von neuen Zielgruppen.


04.04.2017  |  Prof. Dr. Cress am Hochschulcampus in Tuttlingen

„Das Phänomen Wikipedia – Wie Wissen wächst“ ist der Titel des Vortrags, den Prof. Dr. Ulrike Cress beim Open Campus hält. Sie erläutert, wie Wikipedia-Artikel in Kollektivarbeit erzeugt werden und macht deutlich, warum diese Artikel von überraschend guter Qualität sind.
Die Veranstaltung ist am Donnerstag, 6. April, um 19 Uhr auf dem Hochschulcampus Tuttlingen der Hochschule Furtwangen im Gebäude B in der Uhlandstraße 11.


03.04.2017  |  Prof. Dr. Kai Sassenberg spricht über die Kommunikation wissenschaftlicher Erkenntnisse an Laien

Kai Sassenberg hält in Magdeburg einen Vortrag zum Thema “Communicating scientific findings to the public in Life Science". Er spricht dabei über die psychologischen Prozesse bei der Rezeption wissenschaftlicher Erkenntnisse durch Laien. Der gemeinsam vom Leibniz-Institut für Neuroforschung und der Universität Magdeburg organisierte Vortrag am 5. April ist Teil der Veranstaltungsreihe des SFB „Neurobiologie motiverten Verhaltens".


29.03.2017  |  IWM-Wissenschaftler bei der GfHf

Johannes Moskaliuk spricht auf der 12. Jahrestagung der Gesellschaft für Hochschulforschung (GfHf) zu dem Thema „Erfolgsfaktoren für den Einsatz digitaler Medien in der Hochschullehre“. Dabei wird er auch eine erste Skizze des neuen Projekts LearnMap vorstellen.
Die Tagung trägt dieses Jahr den Titel „Digitalisierung der Hochschulen: Forschung, Lehre und Administration“ und bietet zahlreiche empirische, aber auch praxisnahe Vorträge an. Sie wird am 30. und 31. März an der Leibniz Universität Hannover ausgerichtet.


28.03.2017  |  Danny Flemming bei einem Lab-Visit in Los Angeles
2017 03 29 danny-flemming los-angeles

Danny Flemming ist zur Zeit in Los Angeles an der University of Southern California. Er ist im Labor von Gale Sinatra, Professor of Education and Psychology an der Rossier School of Education und Leiterin des Motivated Change Research Lab. Ziel des Aufenthalts ist ein gegenseitiger Austausch und die Ermittlung von Überschneidungen in der Forschung, um eine gemeinsame Studie zu starten.


22.03.2017  |  Projekttreffen „8 Objekte, 8 Museen“

Vertreter aller am Projekt „8 Objekte, 8 Museen“ beteiligten Leibniz-Forschungsmuseen treffen sich für zwei Tage am IWM, um sich nach fünf Monaten Erfahrung mit dem Multi-Touch-Tisch auszutauschen. Außerdem werden Ergebnisse der Besucherforschung vorgestellt, die während dieser Zeit durchgeführt wurde.
Im Anschluss daran wird über weitere gemeinsame Projekte diskutiert und über mögliche Umsetzungen sowie gemeinsame Forschungsprojekte.


20.03.2017  |  Gemeinsamer Workshop mit dem ZEW und IfADo

„Flexible Work in the Digital Age“ lautet das Thema eines Workshops in Mannheim. Veranstalter sind das IWM, das ZEW (Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung) und das IfADo (Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der Technischen Universität Dortmund). Sabine Sonnentag (Universität Mannheim) und Ellen Kossek (Purdue University) halten Keynotes, Carolin Burmeister vom IWM stellt ihr Poster vor zum Thema “When do surroundings matter? Moderators of an environmental effect on work performance”.
Der Workshop ist am Donnerstag, 23., und Freitag, 24. März.
Mehr dazu unter: https://en.xing-events.com/participant_ubiwork2017.html


13.03.2017  |  Große IWM-Beteiligung bei der GEBF in Heidelberg

Vier Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IWM sind auf der Tagung der GEBF (Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung) vertreten:


Heute präsentiert Iris Backfisch ein Poster zum Thema „Bild-basierte Erhebung von Lernüberzeugungen" und am 14. März Katrin Schleinschok zu „Verbessern Zeichnungen das Lernverhalten beim Lernen mit Texten?". Am 15. März sprechen Martin Merkt über den Einfluss der Darbietung von Quellinformationen auf multiple Dokumentverarbeitung sowie Steffen Schmidgall über kognitive und affektive Faktoren beim multimedialen und beispielbasierten Lernen.


Die GEBF findet von 13. bis zum 15. März unter dem Tagungsmotto „Durch Bildung gesellschaftliche Herausforderungen meistern“ statt. Sie richtet sich speziell an Doktorandinnen und Doktoranden sowie Postdoktorandinnen und Postdoktoranden aller an der Bildungsforschung beteiligten Disziplinen. Die Tagung bietet Raum für intensive Diskussionen der eigenen Forschungsarbeiten mit Peers und erfahrenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Disziplinen.


http://www.gebf2017.de/aktuelles/index.html


08.03.2017  |  Prof. Ulrike Cress auf wissensdialoge.de
2017-03-08 schriftzug wissensdialoge

In dem Blog wissensdialoge.de ist ein Interview mit Prof. Ulrike Cress erschienen.
Sie wurde sowohl zu ihren Aufgaben als neue Direktorin des IWM und zum weiblichen Führungsnachwuchs befragt als auch zu ihrer Forschung und ihrer Arbeitsgruppe.  
Außerdem äußert sie sich zur Digitalisierung in ihrem Alltag.


02.03.2017  |  Projektmeeting am IWM

Die Projektpartner von „Learning Analytics für sensorbasiertes adaptives Lernen“ (LISA) treffen sich am Donnerstag und Freitag am IWM. Neben Besprechungen zum Projekt und dessen Ablauf werden in dem Workshop Forschungsarbeiten des IWM mit Bezug auf eine Adaptation von Lernumgebungen präsentiert. Zu den wissenschaftlichen Partnern gehören die HU und HTW Berlin sowie drei Unternehmenspartner aus der Praxis (Promotion Software, Tübingen; NEOCOSMO, Saarbrücken; Solutions & Global Media, Berlin).


02.03.2017  |  Kira Eghbal-Azar auf SWR2

Kira Eghbal-Azar, ehemalige IWM-Mitarbeiterin, wurde von Ralf Caspary zum Thema Blickbewegungsmuster beim Betrachten von Exponaten im Museum interviewt. Sie beschreibt darin ihre Studien, die sie mit mobilem Eye-Tracking durchgeführt hat, erläutert unterschiedliche Blickbewegungsmuster und wie diese durch digitale Ausstellungsführer beeinflusst werden können.

Kira Eghbal-Azar war von 2009 bis 2012 wissenschaftliche Mitarbeiterin und führte diese Studien im Rahmen ihrer interdisziplinären Dissertation am IWM und an der Universität Köln durch.

 

Nachzuhören unter:

www.swr.de/swr2/wissen/blickbewegungsmuster-museum/.../index.html


02.03.2017  |  Die Robert Bosch Stiftung bewilligt 80 000 € für Projekt zur Lehrerbildung

Für ihr Projekt mit dem Titel „Evidenzbasierte Medienbildung von Lehrkräften im Inverted Classroom: Verknüpfung von Theorie, Praxis und Forschung“ sind Prof. Dr. Katharina Scheiter 80 000 Euro bewilligt worden.

 

Ziel des Projekts ist die Etablierung eines innovativen Lehrkonzepts für die mediendidaktische Aus-und Weiterbildung von Lehrkräften, welches Lehrkräfte darauf vorbereitet, digitale Medien in lernförderlicher Weise im Unterricht einzusetzen. Das Lehrkonzept beruht auf einer Weiterentwicklung der Inverted-Classroom-Methode. Die Beforschung ausgewählter, in den Seminaren entwickelter Unterrichtskonzepte trägt zum Forschungsstand zum Lehren und Lernen mit digitalen Medien bei und erlaubt gleichzeitig die Generierung evidenzbasierter Best-practice-Beispiele, die ihrerseits wieder in die Lehre im Rahmen der Lehrerbildung einfließen. Das Projekt wird im Tübingen Digital Teaching Lab (TüDiLab) durchgeführt. 


26.02.2017  |  Yvonne Kammerer beim Dagstuhl-Seminar
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Dr. Yvonne Kammerer nimmt am interdisziplinären Dagstuhl-Seminar „Search as Learning“ teil und ist eingeladen, die psychologische Perspektive in diesem Forschungsbereich zu vertreten.

Das Seminar findet vom 26.2. bis 1.3. 2017 im Schloss Dagstuhl, Leibniz-Zentrum für Informatik, statt und wird von Kevyn Collins-Thompson (University of Michigan, Ann Arbor), Preben Hansen (Stockholm University), Claudia Hauff (TU Delft) und Claus-Peter Klas (GESIS-Köln) organisiert.


21.02.2017  |  Erste Alumni-Veranstaltung am IWM
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Die erste Alumni-Veranstaltung am IWM war am Dienstag, 21. Februar. Ehemalige Forscherinnen und Forscher des IWM berichteten von ihren neuen Arbeitsfeldern in Hochschule, Industrie und Selbständigkeit. Es ergab sich ein lebendiger Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis.


20.02.2017  |  Aktuell im Spiegel: Interview mit Ulrike Cress

Unter dem Titel „Hüpfend die Zahlen kennenlernen“ ist im aktuellen Spiegel ein Interview mit Prof. Dr. Ulrike Cress abgedruckt. Darin geht sie auf die Bedeutung von Bewegung beim Mathelernen ein. Dadurch kann der virtuelle Zahlenstrahl im Kopf besser ausgeprägt werden, was sich auf die Leistungen in Mathematik bis in die fünfte Klasse positiv auswirken kann.


Die Aussagen basieren auf den Forschungsergebnissen des DFG-Projektes „Mathe mit der Matte“, das seit 2010 am IWM zusammen mit Prof. Dr. Korbinian Moeller und Prof. Dr. Hans-Christoph Nürk durchgeführt wird.


17.02.2017  |  Direktorats-Übergabe am IWM
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Der Wechsel im Direktorat des IWM wird am Dienstag, 21. Februar, mit einem Festakt feierlich begangen. Nach 15 erfolgreichen Jahren unter Prof. Friedrich Hesse hat Prof. Ulrike Cress die Leitung des IWM Anfang des Jahres übernommen. Zur Feier dieses Wechsels werden Gäste erwartet aus Politik, öffentlichem Leben und Wissenschaft, Kollegen und Alumni. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im IWM.


Programm
Grußworte:
- Dr. Simone Schwanitz, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg
- Prof. Dr. Bernd Engler, Rektor der Universität Tübingen
- Christiane Neumann, Generalsekretärin der Leibniz-Gemeinschaft
- Prof. Dr. Detlev Leutner, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des IWM, Professor für Lehr-Lernpsychologie an der Universität Duisburg-Essen
- Prof. Dr. Hans-Christoph Nürk, Diagnostik und kognitive Neuropsychologie, Universität Tübingen
Statements:
- Prof. Dr. Dr. Friedrich W. Hesse, Gründungsdirektor des IWM
- Prof. Dr. Ulrike Cress, Direktorin seit 2017
Musikalische Begleitung:
Fried Dähn, Cello



02.02.2017  |  AFEL-Projekttreffen am IWM

Im Rahmen des Forschungsprojekts AFEL (Analytics for Everyday Learning) treffen sich am 1. und 2. Februar 16 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Sie sind aus Deutschland, England, Österreich und Spanien angereist, um am IWM aktuelle Forschungsergebnisse zu diskutieren und weitere gemeinsame Studien zu planen.
In dem Projekt werden die Lern- und Wissenskonstruktionsprozesse im Internet erforscht. Basierend auf diesen Ergebnissen arbeiten PsychologInnen, PsycholinguistikerInnen und InformatikerInnen gemeinsam an Software-Tools, um solche internetbasierten Lehr-Lernaktivitäten zu unterstützen.
AFEL wird aus dem Forschungs- und Innovationsprogramm "Horizon 2020" finanziert.


27.01.2017  |  Kai Sassenberg auf dem BINEA-Eröffnungspodium
„Digitalisierung – Herausforderungen im Berufsleben: Fit durch Fortbildung!“ ist der Titel des Pre-Opening Talks der Bildungsmesse Binea. Das vom Wirtschaftsministerium geförderte Netzwerk für berufliche Fortbildung hat dazu Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Weiterbildung eingeladen:
  • Dr. Carl-Heiner Schmid, Unternehmer/Geschäftsführer der HS-Heinrich Schmid GmbH & Co. KG, Reutlingen
  • Georg Falke, Leiter Aus- und Weiterbildung international der Festo-Didactic SE Esslingen/Denkendorf
  • Prof. Dr. Kai Sassenberg, IWM
  • Frank Börnard B.A., Wirtschaftsförderer InPark A81/Interkommunales Gewerbegebiet Sulz am Neckar/Vöhringen
Die von Dr. Ulrich Bausch moderierte Veranstaltung ist am Donnerstag, 2. Februar, um 18 Uhr in der Reutlinger Stadthalle.


25.01.2017  |  Sonja Utz beim Studium Generale

Sonja Utz hält im Studium Generale einen Vortrag zum Thema „Facebook und Co: Wissen in sozialen Netzwerken“. Die Veranstaltung im Hörsaal 22 des Kupferbaus schließt die Reihe „Wie Wissen wächst. Denken, Wissen und Lernen im 21. Jahrhundert". Sie beginnt am Donnerstag, 26. Januar, um 18 Uhr c.t.


23.01.2017  |  Tübingen School of Education im TüDiLab
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Die Mitglieder des School Boards der Tübingen School of Education tagten am Montag, 23.01.2017, im IWM. Im Rahmen ihres Treffens besichtigten sie erstmalig das Tübingen Digital Teaching Lab (TüDiLab). Dabei wurden die Potenziale des TüDiLabs vorgestellt sowie Pläne für Forschung und Lehre im Rahmen des Labors diskutiert.


20.01.2017  |  e-teaching.org auf der LEARNTEC
Learntec-Logo
Am Dienstag, 24. Januar, stellen Ulrike Cress, Anne Thillosen und Johannes Moskaliuk auf der university@LEARNTEC in Karlsruhe die aktuellen Projekte zum Thema Hochschullehre mit digitalen Medien vor: „LearnMap“ und „Smart Teaching BW“. Mit university@LEARNTEC bietet die LEARNTEC eine Plattform zur Darstellung von Best-Practice-Beispielen und Innovationen im Bereich der Digitalisierung der Hochschulbildung. e-teaching.org ist in diesem Jahr Kooperationspartner von university@LEARNTEC.


20.01.2017  |  IWM auf dem EWCN vertreten
Drei IWM-Forscher sind dieses Jahr auf dem European Workshop on Cognitive Neuropsychology (EWCN) ausgewählt worden, um ihre Poster in einem small-group-meeting mit einem Kurzvortrag vorzustellen. Manuel Ninaus spricht über “Game-based assessment of students’ conceptual knowledge of fractions”, Stefa Hirsch über “The structure of number sense and its predictive value for future mathematic achievement” und Johannes Blöchle über "Spatial arrangement and set size influence the coding of non-symbolic quantities in intraparietal sulcus". Die EWCN in Brixen geht vom Sonntag, 22. bis zum Freitag, 27. Januar.


18.01.2017  |  Friedrich W. Hesse beim Studium Generale
Prof. Dr. Dr. Friedrich W. Hesse spricht im Studium Generale über das Thema „Denken und Handeln auf der Basis externen Wissens“. Der Vortrag gehört zu der vom IWM organisierten Reihe „Wie Wissen wächst. Denken, Wissen und Lernen im 21. Jahrhundert". Die Veranstaltung ist am Donnerstag, 19. Januar, um 18 Uhr c. t. im Hörsaal 22 des Kupferbaus.


17.01.2017  |  Vortrag am IWM
Am Dienstag, 17. Januar, um 16 Uhr s. t. hält Dr. Victoria Simms (School of Psychology, Ulster University, UK) einen Vortrag am IWM. Sie spricht über das Thema: What are we measuring with the number line estimation task?


11.01.2017  |  Peter Gerjets beim Studium Generale
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Über „Denken mit interaktiven Tischen“ spricht Peter Gerjets im Studium Generale. Der Vortrag gehört zu der vom IWM organisierten Reihe „Wie Wissen wächst. Denken, Wissen und Lernen im 21. Jahrhundert". Die Veranstaltung im Hörsaal 22 des Kupferbaus beginnt am Donnerstag, 12. Januar, um 18 Uhr c. t.


01.01.2017  |  Ulrike Cress ist neue Direktorin am IWM
2017-31-12 news iwm ulrike-cress direktorin

Zum 1. Januar 2017 ist Prof. Dr. Ulrike Cress die neue Direktorin des Leibniz-Instituts für Wissensmedien.

 

Seit mehr als zehn Jahren arbeitet sie bereits am Institut. Ulrike Cress wurde 2008 an der Eberhard Karls Universität Tübingen im Fachbereich Psychologie zur Professorin berufen. Seitdem leitet sie am IWM die Arbeitsgruppe Wissenskonstruktion und war seit drei Jahren die stellvertretende Direktorin des IWM.

 

Ulrike Cress folgt somit dem Gründungsdirektor Prof. Dr. Dr. Friedrich W. Hesse, der das Institut seit 15 Jahren erfolgreich geleitet hat, so dass das IWM heute eines der international anerkanntesten Institute der Leibniz-Gemeinschaft ist.